Hallo , an alle, die Erfahrung mit Keppra als Lösung zu einnehmen haben.
Andreas, mein Mann hatte einen schweren Unfall mit SHT 3. Grades. Nach dem Kampf ums Überleben kam 1 Jahr Reha und Höhen und Tiefen auf dem Weg der Genesung. Als Folge des SHT hatte er Krampfanfälle und ist derzeit auf Gabapentin und als Zusatzmedikament Keppra-Lösung eingestellt. Seit der Einnahme der Keppralösung hat er enorm schlechte Leberwerte (Gamma-Werte) ist aber seit 29.03.2007 anfallsfrei.
Wem geht es ebenso oder ähnlich?. Wäre schön etwas zu hören.
Viele Grüße Andreas und Veronika
Re: Keppra
Brigitta
, Saturday, 17.11.2007, 19:11 (vor 6851 Tagen) @
Andreas & Veronika
Hallöchen,
ich kenne auch einen Freund von mir, der auch Kepra nimmt und über schlechte Leberwerte klagt.
Ich nahm es früher auch, hatte aber keine Probs mit den Leberwerten. Ich nahm nur sehr viel zu!!!
Ist aber von Mensch zu Mensch anders.
Was sagt denn der Arzt dazu?
LG
Brigitta
[zitat=Andreas & Veronika]Hallo , an alle, die Erfahrung mit Keppra als Lösung zu einnehmen haben.
Andreas, mein Mann hatte einen schweren Unfall mit SHT 3. Grades. Nach dem Kampf ums Überleben kam 1 Jahr Reha und Höhen und Tiefen auf dem Weg der Genesung. Als Folge des SHT hatte er Krampfanfälle und ist derzeit auf Gabapentin und als Zusatzmedikament Keppra-Lösung eingestellt. Seit der Einnahme der Keppralösung hat er enorm schlechte Leberwerte (Gamma-Werte) ist aber seit 29.03.2007 anfallsfrei.
Wem geht es ebenso oder ähnlich?. Wäre schön etwas zu hören.
Viele Grüße Andreas und Veronika [/zitat]
Re: Keppra
merryberry
, Saturday, 17.11.2007, 21:57 (vor 6851 Tagen) @
Andreas & Veronika
[zitat=Andreas & Veronika]Hallo , an alle, die Erfahrung mit Keppra als Lösung zu einnehmen haben.
Andreas, mein Mann hatte einen schweren Unfall mit SHT 3. Grades. Nach dem Kampf ums Überleben kam 1 Jahr Reha und Höhen und Tiefen auf dem Weg der Genesung. Als Folge des SHT hatte er Krampfanfälle und ist derzeit auf Gabapentin und als Zusatzmedikament Keppra-Lösung eingestellt. Seit der Einnahme der Keppralösung hat er enorm schlechte Leberwerte (Gamma-Werte) ist aber seit 29.03.2007 anfallsfrei.
Wem geht es ebenso oder ähnlich?. Wäre schön etwas zu hören.
Viele Grüße Andreas und Veronika [/zitat]
Hallo,
ich selbst habe Keppra genommen , beim ersten Mal hatte ich enorme Probleme mit dem Magen, und nun wurde es wieder eindosiert und jetzt hab ich schlechte Leberwerte und bin auch relativ gereizt und neige zu agressiven Wutausbrüchen , die sich dann aber meist eher gegen mich selbst richten. Meine aktuelle Dosis liegt bei 3000 mg Keppra pro Tag.
Re: Keppra
Anne
, Sunday, 18.11.2007, 09:00 (vor 6851 Tagen) @
Andreas & Veronika
[zitat=Andreas & Veronika]Hallo , an alle, die Erfahrung mit Keppra als Lösung zu einnehmen haben.
Andreas, mein Mann hatte einen schweren Unfall mit SHT 3. Grades. Nach dem Kampf ums Überleben kam 1 Jahr Reha und Höhen und Tiefen auf dem Weg der Genesung. Als Folge des SHT hatte er Krampfanfälle und ist derzeit auf Gabapentin und als Zusatzmedikament Keppra-Lösung eingestellt. Seit der Einnahme der Keppralösung hat er enorm schlechte Leberwerte (Gamma-Werte) ist aber seit 29.03.2007 anfallsfrei.
Wem geht es ebenso oder ähnlich?. Wäre schön etwas zu hören.
Viele Grüße Andreas und Veronika [/zitat]
Hallo Ihr beide
Also ich bin seit vor 3 Jahren ganz langsam auf Keppra eingtellt worden.da ich seit meinem 12 Lebensjahr mit Zentropil behandelt wurde. Die Anfälle wurden dann immer stärker und schweren stürtzen .. Folge waren Schädelbruch und einige Kopfplatzwunden.
Heute lebe ich mit 3000mg Keppra und 200mg Lamotrigin am Tag und komme sehr gut damit zurecht. Meine Blutwerte sind durch weg im grünen Bereich, Neurologe und Hausarzt sind zufrieden damit auch Blutdruck ist ok.
Dies sind meine Erfahrungen die ich an Euch weiter geben kann.
Alles Gute weiterhin
Gruß
Anne
Re: Re: Keppra
Andreas & Veronika
, Sunday, 18.11.2007, 17:59 (vor 6850 Tagen) @
Andreas & Veronika
[zitat=Anne][zitat=Andreas & Veronika]Hallo , an alle, die Erfahrung mit Keppra als Lösung zu einnehmen haben.
Andreas, mein Mann hatte einen schweren Unfall mit SHT 3. Grades. Nach dem Kampf ums Überleben kam 1 Jahr Reha und Höhen und Tiefen auf dem Weg der Genesung. Als Folge des SHT hatte er Krampfanfälle und ist derzeit auf Gabapentin und als Zusatzmedikament Keppra-Lösung eingestellt. Seit der Einnahme der Keppralösung hat er enorm schlechte Leberwerte (Gamma-Werte) ist aber seit 29.03.2007 anfallsfrei.
Wem geht es ebenso oder ähnlich?. Wäre schön etwas zu hören.
Viele Grüße Andreas und Veronika [/zitat]
Hallo Ihr beide
Also ich bin seit vor 3 Jahren ganz langsam auf Keppra eingtellt worden.da ich seit meinem 12 Lebensjahr mit Zentropil behandelt wurde. Die Anfälle wurden dann immer stärker und schweren stürtzen .. Folge waren Schädelbruch und einige Kopfplatzwunden.
Heute lebe ich mit 3000mg Keppra und 200mg Lamotrigin am Tag und komme sehr gut damit zurecht. Meine Blutwerte sind durch weg im grünen Bereich, Neurologe und Hausarzt sind zufrieden damit auch Blutdruck ist ok.
Dies sind meine Erfahrungen die ich an Euch weiter geben kann.
Alles Gute weiterhin
Gruß
Anne[/zitat]
Hallo Anne,
Danke für Deine Zeilen.
Andras nimmt 2000 mg Gabapentin und 600 mg Keppra pro Tag. Wir sind so happy, daß die Anfälle seit März ausgeblieben sind. Der Neurologe sagt, Anfallsfreiheit ist unser Ziel, der Internist sagt, was nützt eine Anfallsfreit, wenn der Patient in ein Leberkoma fällt. Wir sind total verunsichert. Der Internist kann nur mit Ultraschall und Abtastern nicht feststellen, ob die Leber nur nicht richtig arbeitet oder bereits geschädigt ist. Er regt eine Leberzystoskopie an.
Das Kuriose ist, dass Andreas keinerlei Schmerzen im Oberbauch hat und sich ansonsten wohl fühlt. Das Schönste ist, er hat am 07. März dieses Jahres die ersten Schritte gemacht und läuft derzeit mit seinem Rollator schon fst wieder wie ein Wiesel. Und das nach der Prognose der Ärzte: Ihr Mann wird im Koma bleiben...
Viele Grüße von uns beiden
Re: Keppra
cokie
, Monday, 19.11.2007, 12:07 (vor 6850 Tagen) @
Andreas & Veronika
Hallo Andreas und Veronika
erstmal ist es schon wahnsinnig bewundernswert was ihr beide bisher schon gemeinsam durchgestanden habt. Ihr habt meine Hochachtung dafür.
Zu der Geschichte mit der Leber. Ich selbst habe auch eine medikamententoxische Hepatitis. Auch wenn die Ärzte das Wort nicht gerne aussprechen oder hören... Mein Grund dafür war das Antiepilepsie Medikament Convulex Wirkstoff Valproinsäure oder auch als Valproat bekannt in vielen anderen Antiepileptika. Normalerweise kann es nur bei Kindern und nur in der Eindosierungsphase nen Leberschaden verursachen. Aber wir sind ja alle anders veranlagt. Ich hatte eben nach 17jähriger Einnahme einen Langzeitschaden. Jetzt nehme ich auch Keppra, allerdings in fester Form 3000mg und Topamax derzeit 125mg noch am hochdosieren.
Aber zur Lebergeschichte. Lasst euch am besten in eine Leberschwerpunktambulanz schicken. Das mit der Leberbiopsie ist kein schlechter Gedanke aber nicht gleich den Teufel an die Wand malen lassen! Nicht der GammaGT ist der ausschlaggebende Wert der hüpft schnell mal in die Höhe. Die ersten beiden Leberwerte GPT und GOT werden als "Pathologisch" bezeichnet von den Ärzten wenn sie bestimmte Grenzen (für jedes Alter und Geschlecht unterschiedlich)überschreiten. Das heißt dann da steckt ne ernsthafte Erkrankung da hinter. Mich haben sie auch lange in dem Glauben gelassen der hohe GammaGT wäre schon gefährlich - der war bei mir zeitweise bei um 500 gelegen. Erst als die Kuh sozusagen vom Eis war hieß es naja der GPT ist ja eigentlich der Wert der den Zerfall von Leberzellen anzeigt.... Das dein Mann keine Oberbauchbeschwerden hat wäre auch im Fall einer schlimmen Leberschädigung normal. Das ist ja das heimtückische an der Leber. Man spürt es erstmal nicht. Ich habe kange Zeit gar nix gemerkt. Erst als meine Blutwerte schon sehr schlecht waren hatte ich folgende Anzeichen, keine Lust was zu machen, ständige Müdigkeit, ständige leichte Übelkeit, bei manchen Speisen mehr Übelkeit, Hülsenfrüchte ging gar nicht. Druckschmerz im rechten Oberbauch und ich konnte mich nicht mehr auf die rechte Seite legen. Bei mir wurde auch eine Leberbiopsie gemacht, war keine große Sache. Eine starke Leberfettung wurde dabei festgestellt und so ein komisches Zellwachstum - hab den Namen schon wieder vergessen. Daraufhin mußte ich dann das Medi umstellen und alle anderen nicht unbedingt Lebensnotwendigen Medis weglassen. Zum Glück ist die Leber das einzige Organ in unserem Körper das sich wieder selbst regenenieren kann - wenn es noch nicht in der Zirrose ist. Das das bei mir festgestellt wurde was mehr oder weniger Zufall und ist jetzt 2 Jahre her. Seither stecke ich in der Mediumstellung und die ist weiß Gott nicht einfach. Laßt auch die Wechselwirkung aller Medikamente die Andreas nehmen muß in Betracht ziehen! Vielleicht ist ja gar nicht das Antiepileptika das "Böse" Manchmal reicht ein Tropfen um das Fass zum überlaufen zu bringen. Und dann macht sichs so ein Internist einfach indem er das Antiepileptika von der Liste streicht. Ist ja nicht sein Medi! Hört sich grad so an als ob sich die Fachrichtungen streiten - keiner will schuld dran sein. Ist bei mir übrigens auch so. Die Leberbiopsiefuzzis haben sofort geschrieen weg mit dem Antiepileptika die Epileptologen haben ganz klein in der unteren Ecke ihres Berichtes aufbegehrt also von unserem Valproat kann das mit der Leber eigentlich nicht sein - aber wir geben ihr trotzdem was anderes.... man man was für ein Theater!!!!!! Aber in jedem medizinischen Waschzettel kann man lesen was es verursachen kann. Also habe ich gegen eine Umstellung nicht aufgbegehrt sondern sie im Gegenteil so schnell wie möglich haben wollen. Und das war für mich richtig, denn seit August diesen Jahres sind mein GPT und GOT wieder im grünen Bereich nur der GammaGT dümmpelt noch im 3 - 4 fach höheren als normal aber das ist nicht so wild.
Im übrigen hat mir mein Hausarzt ein Medikament für meine Leber gegeben das heißt HepaMerz Granulat 6000. Das ist ein Granulat zum auflösen. Anfangs hab ichs alle 2 - 3 Tage genommen dann täglich als die Werte noch höher schossen. Das bekommt man leider nicht verschrieben. Nur wenn man bereits eine Zirrose hat und durch den Leberschaden eine Hirnschädigung - dann übernehmen es die Kassen! Das ist ein Witz. Aber Gesetz. Meiner Leberspezialist steht dem Medi auch eher zweifelhaft gegenüber. Er sagt es kann keinen Schaden anrichten aber er bezweifelt seine Wirkung. Nun ich muß sagen mir hat es geholfen und ich nehme es immer noch, auch wenn es ein teurer Spaß ist. Für eine HunderterPackung zahl man in der regulären Apotheke 250 Euro... in der Internetapotheke für das gleiche originale Produkt 180,- Euro. Ausserdem hatte mir mein Hausarzt zu Anfang Lactose verschrieben. Also Abführmittel. Sehr wichtig ist es die Leber so wenig wie möglich mit Giftstoffen zu belasten. Also lieber Dauerflitzen.
So nun hab ich euch ne ganze Menge geschrieben, von meinen Erfahrungen und hoffe ihr braucht den ganzen Käse nicht. Vielleicht war ja auch irgendwas anderes verantwortlich für den hohen GammaGT. Lasst euch auf keinen Fall zu schnell verückt machen und holt euch zweite Meinungen ein! Alles Gute und weiter ganz ganz viel Kraft und liebe Grüße Cordula
Re: Keppra
sandra
, Wednesday, 29.10.2008, 21:35 (vor 6504 Tagen) @
Andreas & Veronika
hallo veronika, mein freund hatte am 08.05.08 einen unfall und ebenfalls sht 3 grades und nach der reha nun ebenfalls mit krämpfen zu kämpfen. jetzt der dritte und ich hab langsam so wenig kraft und angst, wie es weiter geht. kannst du mir helfen mit erfahrungen??