Hallo an alle Leser,
vor sieben Monaten hatte ich (36 J.)einen schweren Unfall mit SHT 2. Grades, Gehirnblutung, vielen Trümmerfrakturen im Gesicht, vom linken Arm und der Stirn. Wie auch immer habe ich den Weg zum Alltag zurückgeschafft, wenn auch mit nervenden Gedächnisstörungen, Hirndefiziten, Sprachproblemen und Spastiken in der Hand. Kurz nach dem Erwachen einer dreitägigen Bewusstlosigkeit/Dämmerzustand hatte ich immer wieder tägliche "Aussetzer" mit Spracharrest und "Weggetretensein" von ungefähr ein/zwei Minuten. Fühlen/Denken tue ich dabei garnichts, nehme meine Umwelt aber noch ein bißchen wahr ohne Sprechen oder reagieren zu können. Mein Neurologe diagnostizierte jetzt eine posttraumatische Epilepsie und möchte bald mit Antiepileptika anfangen (Falls die Anfälle zu häufig sind). Ich bin mir ziemlich unsicher, ob ich überhaupt Epi-Medis nehmen soll, weil es immer wieder heistt, dass mein Gehirn zwei Jahre nach einem SHT mit Blutung braucht, bis sich alles wieder regeneriert. Ehrlich gesagt habe ich die Hoffnung, dass sich meine Anfälle noch von selbst "erledigen", weil drei Monate nach dem Sturz die "Aussetzer" nur noch einmal im Monat vorkamen und erst vor ein paar Wochen wieder auf alle vier Tage eingeschlichen waren...und stören tun sie mich eigentlich nicht. Das EEG ist ohne epileptische Abnormitäten, lediglich Verlangsamungen. Vielleicht kann mir jemand einen Rat geben, ob ich völlig mit meiner Wahrnehmung daneben liege oder richtig.
Liebe Grüße Bettina
Re: Posttraumatische Epi Medis ja/nein?
Anton
, Saturday, 17.11.2007, 21:54 (vor 6851 Tagen) @
Tina
Hallo Tina,
ich finde, dass Du großes Glück im Unglück gehabt hast, denn wenn man überlegt, wie es dir anfangs nach dem Unfall ging und weit Du heute schon wieder bist, ist das ganz enorm. Das ist bestimmt auch der Disziplin, die Du an den Tag gelegt hast, zu verdanken.
Hirnblutungen mit daraus resultierender Epilepsie ist absolut nicht das, wozu ich konstruktiv antworten kann. Wenn ich an Deiner Stelle wäre, würde ich mich fragen, wem sonst so etwas noch passiert. Es sind Unfallopfer mit schweren Schädelhirntraumen. Ich würde mich auf die Suche nach einem Spezialisten, einen sogenannten "Traumenforscher", sofern es ihn überhaupt gibt, machen. Ich habe vor vielen Jahren fast ein Jahr in dem berufsgenossenschaftlichen Krankenhaus Hamburg-Bergedorf gelegen, damals waren allerdings meine unteren Extremitäten zuvor verschrottet worden, Kopfverletzungen hatte ich weniger. Du wirst doch bestimmt im Internet Unfallkrankenhäuser finden können, die auf schwere Kopfverletzungen spezialisiert sind. Ich wünsche dir einen guten Verlauf der Dinge, weiterhin gute Genesung und viel Glück bei der Suche nach geeigneter Hilfe.
Liebe Grüße
Anton
Re: Posttraumatische Epi Medis ja/nein?
Biggi
, Sunday, 18.11.2007, 00:02 (vor 6851 Tagen) @
Tina
[zitat=Tina]Hallo an alle Leser,
vor sieben Monaten hatte ich (36 J.)einen schweren Unfall mit SHT 2. Grades, Gehirnblutung, vielen Trümmerfrakturen im Gesicht, vom linken Arm und der Stirn. Wie auch immer habe ich den Weg zum Alltag zurückgeschafft, wenn auch mit nervenden Gedächnisstörungen, Hirndefiziten, Sprachproblemen und Spastiken in der Hand. Kurz nach dem Erwachen einer dreitägigen Bewusstlosigkeit/Dämmerzustand hatte ich immer wieder tägliche "Aussetzer" mit Spracharrest und "Weggetretensein" von ungefähr ein/zwei Minuten. Fühlen/Denken tue ich dabei garnichts, nehme meine Umwelt aber noch ein bißchen wahr ohne Sprechen oder reagieren zu können. Mein Neurologe diagnostizierte jetzt eine posttraumatische Epilepsie und möchte bald mit Antiepileptika anfangen (Falls die Anfälle zu häufig sind). Ich bin mir ziemlich unsicher, ob ich überhaupt Epi-Medis nehmen soll, weil es immer wieder heistt, dass mein Gehirn zwei Jahre nach einem SHT mit Blutung braucht, bis sich alles wieder regeneriert. Ehrlich gesagt habe ich die Hoffnung, dass sich meine Anfälle noch von selbst "erledigen", weil drei Monate nach dem Sturz die "Aussetzer" nur noch einmal im Monat vorkamen und erst vor ein paar Wochen wieder auf alle vier Tage eingeschlichen waren...und stören tun sie mich eigentlich nicht. Das EEG ist ohne epileptische Abnormitäten, lediglich Verlangsamungen. Vielleicht kann mir jemand einen Rat geben, ob ich völlig mit meiner Wahrnehmung daneben liege oder richtig.
Liebe Grüße Bettina [/zitat]
Hallo Bettina 
Ich hatte vor ca. 3jahren einen autounfall mit schleudertraume und ich glaube auch ein traumata ,weil ich das auto das mir die vorfahrt nahm und mich 1 1/2meter quer geschoben hat ,kommen sah das hat mir den 1.schock verpasst und der fahrer wollte mich noch schlagen,kamm wie ein wilder stier auf mich zu ,weil ich ihm ja die vorfahrt genommen hätte ,wenn nicht ein junger mann dazwischen gegangen währe .....das war mein schock nr.2.
Nach dem ich wieder son bischen zu mir kam habe ich meinen mann angerufen der sollte mich nach hause bringen,auf dem weg zu seinem auto bin ich dann zusammengebrochen.Mein mann hat mich dann in das nahe kh gebracht wo mein kopf geröngt wurde,aber außer schock, schleudertrauma und leichter gehirnererschütterung nichts fest gestellt wurde und ich dofffiiii
bin noch am selben tag nach hause gegangen.Ca.Jahr später hat die frau die betreute zu mir gesagt "lass mal deinen kopf untersuchen da stimmt was nicht"und dann hörte ich sowas immer öfters.Dann im Juni letztes jahr war ich mit meinem mann im urlaub auf fuerteventura habe ich ca. 10 bis 15 solcher aussetzer bekommen .Nach dem urlaub bin ich zum hausarzt der schickte mich ins kh um ein eeg zu machen.Dann wußte ich bescheit ich habe EPI aber keine anfälle sonder so ähnlich wie du nur aussetzer sekunden lang aber ohne das ich erinnerung hatte.Die aussetzer wurden bis heute immer länger trotz medis.
Und am 9.11 also vor ein paar tagen habe ich dann meinen 1. großen anfall gehabt ich habe ca.1/3stunde gekrampft kam erst im rettungswagen wieder zu mir ich war auch im kh 6 tage.Aber was ich damit sagen wollte ist je früher man eine epi behandelt um so besser sind die chancen sie im griff zu bekommen ,das ist das was ich jetzt weiß.Ich weiß nicht wie das bei mir weiter geht bin auf den weg zur rente.Aber so wie du das beschreibst ist das das selbe wie bei mir nur noch schlimmer absencen nennt man diese aussetzer.Ich hoffe ich konnte dir mit meiner never ending story helfen.Gruß Biggi
Re: Re: Posttraumatische Epi Medis ja/nein?
Biggi
, Sunday, 18.11.2007, 00:08 (vor 6851 Tagen) @
Tina
[zitat=Biggi][zitat=Tina]Hallo an alle Leser,
vor sieben Monaten hatte ich (36 J.)einen schweren Unfall mit SHT 2. Grades, Gehirnblutung, vielen Trümmerfrakturen im Gesicht, vom linken Arm und der Stirn. Wie auch immer habe ich den Weg zum Alltag zurückgeschafft, wenn auch mit nervenden Gedächnisstörungen, Hirndefiziten, Sprachproblemen und Spastiken in der Hand. Kurz nach dem Erwachen einer dreitägigen Bewusstlosigkeit/Dämmerzustand hatte ich immer wieder tägliche "Aussetzer" mit Spracharrest und "Weggetretensein" von ungefähr ein/zwei Minuten. Fühlen/Denken tue ich dabei garnichts, nehme meine Umwelt aber noch ein bißchen wahr ohne Sprechen oder reagieren zu können. Mein Neurologe diagnostizierte jetzt eine posttraumatische Epilepsie und möchte bald mit Antiepileptika anfangen (Falls die Anfälle zu häufig sind). Ich bin mir ziemlich unsicher, ob ich überhaupt Epi-Medis nehmen soll, weil es immer wieder heistt, dass mein Gehirn zwei Jahre nach einem SHT mit Blutung braucht, bis sich alles wieder regeneriert. Ehrlich gesagt habe ich die Hoffnung, dass sich meine Anfälle noch von selbst "erledigen", weil drei Monate nach dem Sturz die "Aussetzer" nur noch einmal im Monat vorkamen und erst vor ein paar Wochen wieder auf alle vier Tage eingeschlichen waren...und stören tun sie mich eigentlich nicht. Das EEG ist ohne epileptische Abnormitäten, lediglich Verlangsamungen. Vielleicht kann mir jemand einen Rat geben, ob ich völlig mit meiner Wahrnehmung daneben liege oder richtig.
Liebe Grüße Bettina [/zitat]
Hallo Bettina 
Ich hatte vor ca. 3jahren einen autounfall mit schleudertraume und ich glaube auch ein traumata ,weil ich das auto das mir die vorfahrt nahm und mich 1 1/2meter quer geschoben hat ,kommen sah das hat mir den 1.schock verpasst und der fahrer wollte mich noch schlagen,kamm wie ein wilder stier auf mich zu ,weil ich ihm ja die vorfahrt genommen hätte ,wenn nicht ein junger mann dazwischen gegangen währe .....das war mein schock nr.2.
Nach dem ich wieder son bischen zu mir kam habe ich meinen mann angerufen der sollte mich nach hause bringen,auf dem weg zu seinem auto bin ich dann zusammengebrochen.Mein mann hat mich dann in das nahe kh gebracht wo mein kopf geröngt wurde,aber außer schock, schleudertrauma und leichter gehirnererschütterung nichts fest gestellt wurde und ich dofffiiii
bin noch am selben tag nach hause gegangen.Ca.Jahr später hat die frau die betreute zu mir gesagt "lass mal deinen kopf untersuchen da stimmt was nicht"und dann hörte ich sowas immer öfters.Dann im Juni letztes jahr war ich mit meinem mann im urlaub auf fuerteventura habe ich ca. 10 bis 15 solcher aussetzer bekommen .Nach dem urlaub bin ich zum hausarzt der schickte mich ins kh um ein eeg zu machen.Dann wußte ich bescheit ich habe EPI aber keine anfälle sonder so ähnlich wie du nur aussetzer sekunden lang aber ohne das ich erinnerung hatte.Die aussetzer wurden bis heute immer länger trotz medis.
Und am 9.11 also vor ein paar tagen habe ich dann meinen 1. großen anfall gehabt ich habe ca.1/3stunde gekrampft kam erst im rettungswagen wieder zu mir ich war auch im kh 6 tage.Aber was ich damit sagen wollte ist je früher man eine epi behandelt um so besser sind die chancen sie im griff zu bekommen ,das ist das was ich jetzt weiß.Ich weiß nicht wie das bei mir weiter geht bin auf den weg zur rente.Aber so wie du das beschreibst ist das das selbe wie bei mir nur noch schlimmer absencen nennt
man diese aussetzer.Ich hoffe ich konnte dir mit meiner never ending story helfen.Gruß Biggi[/zitat]sorry nach ca. einem jahr sollte das heißen!!Übrigen ich bin 47 Jahre!
Re: Posttraumatische Epi Medis ja/nein?
Tina
, Sunday, 18.11.2007, 08:49 (vor 6851 Tagen) @
Tina
[zitat=Biggi][zitat=Biggi][zitat=Tina]Hallo an alle Leser,
vor sieben Monaten hatte ich (36 J.)einen schweren Unfall mit SHT 2. Grades, Gehirnblutung, vielen Trümmerfrakturen im Gesicht, vom linken Arm und der Stirn. Wie auch immer habe ich den Weg zum Alltag zurückgeschafft, wenn auch mit nervenden Gedächnisstörungen, Hirndefiziten, Sprachproblemen und Spastiken in der Hand. Kurz nach dem Erwachen einer dreitägigen Bewusstlosigkeit/Dämmerzustand hatte ich immer wieder tägliche "Aussetzer" mit Spracharrest und "Weggetretensein" von ungefähr ein/zwei Minuten. Fühlen/Denken tue ich dabei garnichts, nehme meine Umwelt aber noch ein bißchen wahr ohne Sprechen oder reagieren zu können. Mein Neurologe diagnostizierte jetzt eine posttraumatische Epilepsie und möchte bald mit Antiepileptika anfangen (Falls die Anfälle zu häufig sind). Ich bin mir ziemlich unsicher, ob ich überhaupt Epi-Medis nehmen soll, weil es immer wieder heistt, dass mein Gehirn zwei Jahre nach einem SHT mit Blutung braucht, bis sich alles wieder regeneriert. Ehrlich gesagt habe ich die Hoffnung, dass sich meine Anfälle noch von selbst "erledigen", weil drei Monate nach dem Sturz die "Aussetzer" nur noch einmal im Monat vorkamen und erst vor ein paar Wochen wieder auf alle vier Tage eingeschlichen waren...und stören tun sie mich eigentlich nicht. Das EEG ist ohne epileptische Abnormitäten, lediglich Verlangsamungen. Vielleicht kann mir jemand einen Rat geben, ob ich völlig mit meiner Wahrnehmung daneben liege oder richtig.
Liebe Grüße Bettina [/zitat]
Hallo Bettina 
Ich hatte vor ca. 3jahren einen autounfall mit schleudertraume und ich glaube auch ein traumata ,weil ich das auto das mir die vorfahrt nahm und mich 1 1/2meter quer geschoben hat ,kommen sah das hat mir den 1.schock verpasst und der fahrer wollte mich noch schlagen,kamm wie ein wilder stier auf mich zu ,weil ich ihm ja die vorfahrt genommen hätte ,wenn nicht ein junger mann dazwischen gegangen währe .....das war mein schock nr.2.
Nach dem ich wieder son bischen zu mir kam habe ich meinen mann angerufen der sollte mich nach hause bringen,auf dem weg zu seinem auto bin ich dann zusammengebrochen.Mein mann hat mich dann in das nahe kh gebracht wo mein kopf geröngt wurde,aber außer schock, schleudertrauma und leichter gehirnererschütterung nichts fest gestellt wurde und ich dofffiiii
bin noch am selben tag nach hause gegangen.Ca.Jahr später hat die frau die betreute zu mir gesagt "lass mal deinen kopf untersuchen da stimmt was nicht"und dann hörte ich sowas immer öfters.Dann im Juni letztes jahr war ich mit meinem mann im urlaub auf fuerteventura habe ich ca. 10 bis 15 solcher aussetzer bekommen .Nach dem urlaub bin ich zum hausarzt der schickte mich ins kh um ein eeg zu machen.Dann wußte ich bescheit ich habe EPI aber keine anfälle sonder so ähnlich wie du nur aussetzer sekunden lang aber ohne das ich erinnerung hatte.Die aussetzer wurden bis heute immer länger trotz medis.
Und am 9.11 also vor ein paar tagen habe ich dann meinen 1. großen anfall gehabt ich habe ca.1/3stunde gekrampft kam erst im rettungswagen wieder zu mir ich war auch im kh 6 tage.Aber was ich damit sagen wollte ist je früher man eine epi behandelt um so besser sind die chancen sie im griff zu bekommen ,das ist das was ich jetzt weiß.Ich weiß nicht wie das bei mir weiter geht bin auf den weg zur rente.Aber so wie du das beschreibst ist das das selbe wie bei mir nur noch schlimmer absencen nennt
man diese aussetzer.Ich hoffe ich konnte dir mit meiner never ending story helfen.Gruß Biggi[/zitat]sorry nach ca. einem jahr sollte das heißen!!Übrigen ich bin 47 Jahre!
[/zitat]
Liber Anton, liebe Biggi,
vielen Dank für Eure wirklich informativen und liebevollen Beiträge...Ihr seit ganz schön Tapfer! Mein Neurologe hat einen fantastischen Ruf und ich werde nach Biggis Worten wohl dann eine Medibehandlung in Betracht ziehen. Ich hatte nur die vielleicht merkwürdige Vorstellung "Was von alleine kommt, geht auch wieder" würde für mich zutreffen. Noch eine Anfallsfrage: Absencen sind so viel ich weiß doch eigentlich nur im Kindesalter vorhanden? Oder sind diese "Aussetzer" kleine Partialanfälle? Arbeiten kann ich nicht mehr (Habe in der Schule unterrichtet), wegen meiner zertrümmerten Hand und der gesamten neurologischen Folgeerscheinungen. Insgesamt bin ich, wie Anton sagt sehr diszipliniert und dankbar, dass ich überhaupt noch lebe und meine Familie versorgen kann (Drei Kinder, eins davon behindert und den besten Ehemann der Welt.) Von einem Traumaspezialisten habe ich noch nie gehört...wo muss ich danach suchen im Internet? Habt ihr vielleicht noch Erfahrungen mit Lernprogrammen für das Gedächtnis? Ich kann nicht mehr rechnen, Gelesenes wird oft nach zwei Minuten vergessen (Fernsehfilme behalte ich) und Zugehörtes kann garnicht verarbeitet werden. Mein Neurologe schlug ein Programm bei einer Neuropsychologin vor, das kann ich aber wegen Zeitmangel durch meine behinderte Tochter nicht erfüllen. Vielen Dank, dass Ihr so bemüht seit...
Ganz liebe Grüße von Bettina
Re: Posttraumatische Epi Medis ja/nein?
Biggi
, Sunday, 18.11.2007, 22:47 (vor 6850 Tagen) @
Tina
[zitat=Tina][zitat=Biggi][zitat=Biggi][zitat=Tina]Hallo an alle Leser,
vor sieben Monaten hatte ich (36 J.)einen schweren Unfall mit SHT 2. Grades, Gehirnblutung, vielen Trümmerfrakturen im Gesicht, vom linken Arm und der Stirn. Wie auch immer habe ich den Weg zum Alltag zurückgeschafft, wenn auch mit nervenden Gedächnisstörungen, Hirndefiziten, Sprachproblemen und Spastiken in der Hand. Kurz nach dem Erwachen einer dreitägigen Bewusstlosigkeit/Dämmerzustand hatte ich immer wieder tägliche "Aussetzer" mit Spracharrest und "Weggetretensein" von ungefähr ein/zwei Minuten. Fühlen/Denken tue ich dabei garnichts, nehme meine Umwelt aber noch ein bißchen wahr ohne Sprechen oder reagieren zu können. Mein Neurologe diagnostizierte jetzt eine posttraumatische Epilepsie und möchte bald mit Antiepileptika anfangen (Falls die Anfälle zu häufig sind). Ich bin mir ziemlich unsicher, ob ich überhaupt Epi-Medis nehmen soll, weil es immer wieder heistt, dass mein Gehirn zwei Jahre nach einem SHT mit Blutung braucht, bis sich alles wieder regeneriert. Ehrlich gesagt habe ich die Hoffnung, dass sich meine Anfälle noch von selbst "erledigen", weil drei Monate nach dem Sturz die "Aussetzer" nur noch einmal im Monat vorkamen und erst vor ein paar Wochen wieder auf alle vier Tage eingeschlichen waren...und stören tun sie mich eigentlich nicht. Das EEG ist ohne epileptische Abnormitäten, lediglich Verlangsamungen. Vielleicht kann mir jemand einen Rat geben, ob ich völlig mit meiner Wahrnehmung daneben liege oder richtig.
Liebe Grüße Bettina [/zitat]
Hallo Bettina 
Ich hatte vor ca. 3jahren einen autounfall mit schleudertraume und ich glaube auch ein traumata ,weil ich das auto das mir die vorfahrt nahm und mich 1 1/2meter quer geschoben hat ,kommen sah das hat mir den 1.schock verpasst und der fahrer wollte mich noch schlagen,kamm wie ein wilder stier auf mich zu ,weil ich ihm ja die vorfahrt genommen hätte ,wenn nicht ein junger mann dazwischen gegangen währe .....das war mein schock nr.2.
Nach dem ich wieder son bischen zu mir kam habe ich meinen mann angerufen der sollte mich nach hause bringen,auf dem weg zu seinem auto bin ich dann zusammengebrochen.Mein mann hat mich dann in das nahe kh gebracht wo mein kopf geröngt wurde,aber außer schock, schleudertrauma und leichter gehirnererschütterung nichts fest gestellt wurde und ich dofffiiii
bin noch am selben tag nach hause gegangen.Ca.Jahr später hat die frau die betreute zu mir gesagt "lass mal deinen kopf untersuchen da stimmt was nicht"und dann hörte ich sowas immer öfters.Dann im Juni letztes jahr war ich mit meinem mann im urlaub auf fuerteventura habe ich ca. 10 bis 15 solcher aussetzer bekommen .Nach dem urlaub bin ich zum hausarzt der schickte mich ins kh um ein eeg zu machen.Dann wußte ich bescheit ich habe EPI aber keine anfälle sonder so ähnlich wie du nur aussetzer sekunden lang aber ohne das ich erinnerung hatte.Die aussetzer wurden bis heute immer länger trotz medis.
Und am 9.11 also vor ein paar tagen habe ich dann meinen 1. großen anfall gehabt ich habe ca.1/3stunde gekrampft kam erst im rettungswagen wieder zu mir ich war auch im kh 6 tage.Aber was ich damit sagen wollte ist je früher man eine epi behandelt um so besser sind die chancen sie im griff zu bekommen ,das ist das was ich jetzt weiß.Ich weiß nicht wie das bei mir weiter geht bin auf den weg zur rente.Aber so wie du das beschreibst ist das das selbe wie bei mir nur noch schlimmer absencen nennt
man diese aussetzer.Ich hoffe ich konnte dir mit meiner never ending story helfen.Gruß Biggi[/zitat]sorry nach ca. einem jahr sollte das heißen!!Übrigen ich bin 47 Jahre!
[/zitat]
Liber Anton, liebe Biggi,
vielen Dank für Eure wirklich informativen und liebevollen Beiträge....DANKE GERN GESCHÄHEN!! ..Ihr seit ganz schön Tapfer! ....NA JA ICH VERSUCHS....Mein Neurologe hat einen fantastischen Ruf ...DANN SEI FROH ICH HABE NICHT IMMER SOVIEL GLÜCK....und ich werde nach Biggis Worten...DAS IST ABER AUCH GUT SO
.. wohl dann eine Medibehandlung in Betracht ziehen. Ich hatte nur die vielleicht merkwürdige Vorstellung "Was von alleine kommt, geht auch wieder" ...GENAU DIESEN SPRUCH HAT MEIN VATER IMMER GESAGT BIS DER KREBS STÄRKER WAR.....würde für mich zutreffen. Noch eine Anfallsfrage: Absencen sind so viel ich weiß doch eigentlich nur im Kindesalter vorhanden?.... DU HAST RECHT ABER DURCH EINEN UNFALL <<<DAS IST JA DAS WAS ICH VERMUTE BEI MIR<<<<ODER KRANKHEIT KANN MAN DAS AUCH ALS ERWACHSENER BEKOMMEN.... Oder sind diese "Aussetzer" kleine Partialanfälle?.....JA BEIDES ICH HABE DIE TYPISCHEN ANZEICHEN VON ABSENCEN BLASS AUGEN VERDREHEN SCHMATZEN UND KOMPLET WEG ABER AUCH LÄNGERE AUSSETZER SO WIE BEI PARTIALANFÄLLEN WO BEI ICH AUCH GESPROCHEN HABE TEILWEIS SOGAR UNHEIMLICHE SACHEN ABER GANZ WEG MIT ALLEN GEFAHREN, FÄHRST DU NOCH AUTO?..... Arbeiten kann ich nicht mehr ....ICH AUCH NICHT MEHR HABE AM 21.11. DENN ERSTEN TERMIN BEI DER BFA<<<<WEGEN DER RENTE<<< UND NACHMITTAGS BEI DER BG <<<<DAS IST WEGEN DEM UNFALL DAS WAR EIN WEGEUNFALL 3 JAHRE WARTE ICH JETZT SCHON ABER ICH HOFFE ES WIRD FÜR MICH GUT AUSGEHEN <<<<IN BOCHUM VOR BEIDEN TERMINEN HABE ICH ANGST UND WARUM MÜSSEN BEIDE AM GLEICHEN TAG SEIN?????WO WOHNST DU BIST DU LEHRERIN?.....(Habe in der Schule unterrichtet), wegen meiner zertrümmerten Hand und der gesamten neurologischen Folgeerscheinungen. Insgesamt bin ich, wie Anton sagt sehr diszipliniert und dankbar, dass ich überhaupt noch lebe und meine Familie versorgen kann (Drei Kinder, eins davon behindert...ICH HABE AUCH DREI KINDER MEINE SIND ABER SCHON GROß,WELCHE ART VON BEHINDERUNG HAT DEIN KIND.... und den besten Ehemann <<<DAS FREUT MICH FÜR DICH<<<<der Welt.)....DU BIST SEHR STARK HUT AB!!!!.. Von einem Traumaspezialisten habe ich noch nie gehört...wo muss ich danach suchen im Internet? <<<<<WEIß ICH NICHT ABER FRAG NOCH MAL HIER IM CHAT<<<<Habt ihr vielleicht noch Erfahrungen mit Lernprogrammen für das Gedächtnis? Ich kann nicht mehr rechnen, Gelesenes wird oft nach zwei Minuten vergessen (Fernsehfilme behalte ich) und Zugehörtes kann garnicht verarbeitet werden.<<<<GEHT MIR GENAUSO DIREKT NACH DEM UNFALL UND DIE ÄRZTE BEI DENNEN ICH WAR JA JA JA IST ALLES NUR DEPRESSION UND JETZT HAB ICH S<<< Mein Neurologe schlug ein Programm bei einer Neuropsychologin vor, das kann ich aber wegen Zeitmangel<<<<GLAUBE ICH DIR GERNE<< durch meine behinderte Tochter nicht erfüllen. Vielen Dank, dass Ihr so bemüht seit...
Ganz liebe Grüße von Bettina[/zitat]
UM MEIN GEDÄCHNIS ZU STÄRKEN UND RECHENEN HABE ICH MIR EINEN NITENDO DS GEKAUFT MIT DIESEN PROGRAMM DR.SCH::::GEDÄCHNISTRAINER ,VIELLEICHT HABEN DEINE KINDER JA EINEN NITENDO DS UND DU MUßT DIR NUR DAS PROGRAM KAUFEN!!!!EINEN LIEBEN GRUß ich würde mich freuen noch mal was von dir zuhören biggi
Re: Posttraumatische Epi Medis ja/nein?
sunny
, Tuesday, 20.11.2007, 22:08 (vor 6848 Tagen) @
Tina
hi tina! ich hatte einen reitunfall und damit verbunden einen schädelbruch und ebenfalls hirnblutungen die bei mir die epilepsi auslösten also ähnlich wie bei dir. ich hatte direkt nach dem unfall viele anfälle, dann 1/2 monate nicht wirklich was, darum habe ich mich anfngs auch gegen medikamente gegen die epilepsie entschlossen. dann kamen von heute auf morgen kamen die anfälle wieder. inzwischen nehme ich keppra und lamictal, bin nicht ganz anfallsfrei aber es ist besser. dazu bin ich auf ergotherapie und gedächtnis/konzentrations-training beim psychologen angewiese. was verlierst du wenn du einfach medis nimmst? klar sind die ungesund aber man kann sie immer noch mal versuchen auszuschleichen. lg, sunny