Re: Gutachten für Führerscheinstelle

Anton @, Monday, 19.11.2007, 09:36 (vor 6850 Tagen) @ Harald Fricke

Hallo Harald,
kranksein kostet Geld, leider auch bei solchen Erlebnissen, wie Du eins gemacht hast. Ich schreibe, um zu helfen, nicht um zu predigen und kann zu diesem Thema folgende Aussage machen. "Auch als Epilepsiekranker hat man ein Pflichtbewußtsein zu haben. Damit meine ich, man sollte so lange Autofahren, wie man es sich selbst zutraut und es Dritten gegenüber verantworten kann. Nun kommt es aber auch bei Epilepsiekranken zu Unfällen mit dem Fahrzeug, die gar nicht unbedingt auf einen Anfall oder die Epilepsie zurückzuführen sind. Was ist das oberste Gebot in solch einem Fall? Da gibt es nur eine Antwort. Auf keinen Fall die Epilepsie erwähnen!!! Selbst wenn Unfallbeteiligte oder die Polizei meinen sollten, dass es etwas komisch gewesen ist, ob da nicht etwas anderes als Unaufmerksamkeit im Spiel gewesen sein könnte, darf auf keinen Fall die Wahrheit gesagt werden. Es gibt 1000 Ausreden und Lügen, die die Polizei von dieser Meinung abbringen können. Und selbst wenn die Polizei am Ende immer noch der Meinung sein sollte, wird Dein Arzt dem Straßenverkehrsamt die richtige Bescheinigung geben können, aus der hervorgeht, dass Du Autofahren darfst. Meine Meinung soll nicht darstellen einen Freifahrtsschein für das Fahren von Kraftfahrzeugen, wenn es nicht geht.
Ich wünsche dir alles Gute.
Liebe Grüße
Anton


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