medikation ja- nein?
Hallo ihr,
Ich bin 23 Jahre alt und hatte vergangenen Samstag morgen nach zwei Stunden Schlaf einen Anfall der sich allerdings auf starkes zucken beschränkte. Jedoch war das Zucken stark genug um mich zu Boden zu zwingen. Anschließend hatte ich feinmotorische Probleme, (Banane aus der Hand gefallen...) und bin schlussendlich auch in die Notaufnahme gegangen.
Vor einigen Jahren erlitt ich einige Male nach nächtlichem Computerspielen und viel Koffein zufuhr ähnliche, jedoch schwächere Zuckungen, die ich für Kreislaufschwächen hielt und einfach ausschlief.
Ab Montag habe ich mich dann stationär behandeln lassen, und nach dem ersten EEG war die Diagnose Juvenile myoklonische Epilepsie. Ein zweites EEG erhärtete/bestätigte den Verdacht und mir wurde eine Medikative Behandlung nahegelegt.
Nun frage ich mich ob dies sinnvoll währe, da ich noch keine wirklich "schlimmen" Anfälle erlitten habe, und diese auch immer nur nach starkem Schlafentzug. Wenn meine Krankheit also genau so weiterverliefe, käme ich ganz gut ohne zurecht!
Ich möchte einfach gerne die nächst Zeit abwarten und sehen was passiert, denn ich bin beruflich gerade in einer entscheidenden Phase und möchte a) nicht unnötig Medis nehmen, brauche aber b) auch eine gewisse Absicherung.
Hat jemand von euch einen ähnlichen Krankheitsverlauf gehabt? Und wie hat es sich dann entwickelt? Hab ihr sonstigen Rat pro oder Kontra Medis?
Vielen Dank um vorraus und Liebe Grüsse,
Thomas