Zuzahlung für Lamictal

Anke S. @, Wednesday, 09.01.2008, 10:47 (vor 6799 Tagen)

Hallo an alle!
Mußte mir letzte Woche ein neues Rezept holen.
Nehme früh 200mg Lamictal und abends 200mg Lamictal.
War in der Apotheke und da meinten die ich solle ca. 68 Euro zuzahlen da die Krankenkassen nicht mehr so viel dazu zahlen, wurde ab 01.01.08 wieder reduziert.
Die Firma GlaxoWellcome hat ihre Preise aber so beibehalten, andere sind runtergegangen.
Nunja haben dann gesucht und der Arzt meinte ich solle die Tabletten von der Firma Winthorp nehmen. Hätte dort meine 10 Euro zuzahlen müssen. Die Firma konnte aber nicht liefern und so ist die Apothekerin zum Arzt und der hat wieder eine andere Sorte aufgeschrieben. Brauche nun gar nichts mehr dazu zahlen.
Habe nun gestern abend die erste genommen. Hoffe nun ganz sehr das ich sie vertrage und nicht wieder was passiert. Hab da schon bißl Schiss davor.
Ich glaube die Krankenkassen zahlen nur noch so um die 200 Euro (weiß es aber nicht genau) dazu, die von GlaxoWellcome haben so um die 360 Euro gekostet, die von Winthorp ca.238 Euro und die neuen Lamotrigin-biomo sind weit unter dem Satz so das ich gar nichts mehr bezahlen brauche.
Ich finde das furchtbar, ich bin gut auf die Tabletten eingestellt und jetzt muß ich wegen solchen Blödis wieder alles umstellen.

Viele Grüße Anke

Re: Zuzahlung für Lamictal

cokie @, Wednesday, 09.01.2008, 15:07 (vor 6798 Tagen) @ Anke S.

Hallo Anke,

wenn ich das lese kriege ich richtig angst vor meiner nächsten Mediverordnung.... ich hab eh schon jedes mal Probleme mit den Medis gehabt, weils die bisherigen aufeinmal nicht mehr gab... Das letzte mal wollte mir die Apothekerin(!) Topamax Migräne geben... Ich dachte ich krieg gleich ne Nebenwirkung und werd aggressiv... habs mir dann als freundlicher Mensch dann doch überlegt und ihr gesagt was sie seit Jahren weiß bzw. wissen müßte das ich Epi hab und nicht Migräne (ich bin seit 14 Jahren Stammkunde bei dieser Frau!) Die versuchen es aber jedesmal wieder mir irgendwelche Produkte anderer Firmen zu verpassen unter dem Hinweis ist doch der gleiche Wirkstoff. Da muß ich als Patient denen dies gelernt haben sagen, dass auch die "Drumrumstoffe" was ausmachen. Das nervt gewaltig - naja und dann kommt das mit dem Geld und aufeinmal bist du gezwungen das andere Medi zu nehmen, weil du deins nicht mehr bezahlen kannst. Und schon geht die Zitterpartie wie werd ich das wohl vertragen wieder los. wie war das - bei uns werden kranke nicht schlechter behandelt als andere? Da krieg ich doch glatt noch ein Magengeschwür dazu.... oder nein lieber doch nicht, das kommt mich zu teuer, muß ja schon das Lebermedikament selber zahlen, weil ich meine Leber nicht kaputt gesoffen habe, sondern sie vom Epimedi nen Schaden hat. Für nen Alkoholschaden zahlt die Kasse, für den krankheitsbedingten Medikamentschaden nicht. Was waren nochmal die möglichen psychischen Nebenwirkungen von Epiemdis - vermehrte Aggressionen und Depressionen? Kein Wunder wenn ich die Medis die mir ein Menschenwürdiges Leben ermöglich von meiner Erwerbsminderungsrente selber bezahlen muß und ich hinterher in meinen Geldbeutel schaue werde ich sowohl aggressiv als auch depressiv... und kann mir nicht mal einen ansaufen - ;-) na dann Prost Neujahr!


Liebe Grüße Cordula!

Vorsicht vor Generika

Jonny1303 @, Wednesday, 09.01.2008, 15:23 (vor 6798 Tagen) @ Anke S.

Hallo zusammen,

sog. Generika, also Medikamente die zwar dieselben Leckerli beinhalten, aber u.U. anders aufgebaut sind, sollten eigentlich bei Epi NICHT verwendet werden, deshalb verschreibt ein gewissenhafter Neurologe auch keine!!!
Habt ihr's 'mal bei einer Internetapatheke versucht, die sind hier meist preiswerter, auch bei Originalpräparat?

In der Hoffnung für euch, daß das mit den Generika nicht schief geht &
zuckende Grüße

jürgen

Re: Zuzahlung für Lamictal

Mary @, Wednesday, 09.01.2008, 16:02 (vor 6798 Tagen) @ Anke S.

[zitat=Anke S.]Hallo an alle!
Mußte mir letzte Woche ein neues Rezept holen.
Nehme früh 200mg Lamictal und abends 200mg Lamictal.
War in der Apotheke und da meinten die ich solle ca. 68 Euro zuzahlen da die Krankenkassen nicht mehr so viel dazu zahlen, wurde ab 01.01.08 wieder reduziert.
Die Firma GlaxoWellcome hat ihre Preise aber so beibehalten, andere sind runtergegangen.
Nunja haben dann gesucht und der Arzt meinte ich solle die Tabletten von der Firma Winthorp nehmen. Hätte dort meine 10 Euro zuzahlen müssen. Die Firma konnte aber nicht liefern und so ist die Apothekerin zum Arzt und der hat wieder eine andere Sorte aufgeschrieben. Brauche nun gar nichts mehr dazu zahlen.
Habe nun gestern abend die erste genommen. Hoffe nun ganz sehr das ich sie vertrage und nicht wieder was passiert. Hab da schon bißl Schiss davor.
Ich glaube die Krankenkassen zahlen nur noch so um die 200 Euro (weiß es aber nicht genau) dazu, die von GlaxoWellcome haben so um die 360 Euro gekostet, die von Winthorp ca.238 Euro und die neuen Lamotrigin-biomo sind weit unter dem Satz so das ich gar nichts mehr bezahlen brauche.
Ich finde das furchtbar, ich bin gut auf die Tabletten eingestellt und jetzt muß ich wegen solchen Blödis wieder alles umstellen.

Viele Grüße Anke[/zitat]


Hallo

nehme auch lamictal. habe es ztuerst von glaxosmithkline bekommen, dann lamictal-biomo. leider hat das net ganz so geklappt, dann aufdosiert des hat auch net geholfen, und seit 2 monaten bekomme ich noch orfiril long von desitin, des is ein original präperat und kein generikum ( da wir gemerkt haben, dass die generika net helfen!! leider viel zu spät) dazu und habe keine anfälle mehr gehabt. aber bis ich orfiril bekommen habe zu lamictal hat es fast ein dreiviertel jahr gedauert!!!

alles gute
Mary

Re: Zuzahlung für Lamictal

Anke S. @, Wednesday, 09.01.2008, 16:47 (vor 6798 Tagen) @ Anke S.

Hallo Mary,
wenn ich das so von dir lese bekomm ich gleich Angst. Hoffe das ich nicht solche Probleme habe.
Hätte auch gern das von GlaxoWellcome behalten aber 68 Euro waren mir dann kedoch zuviel. Das hab ich nicht auch wenn es wichtig für die Gesundheit ist.
Liebe Grüße und viel Erfolg weiterhin mit deinen Tabletten das dir nichts passiert.
Anke

Re: Re: Zuzahlung für Lamictal

Anne @, Thursday, 10.01.2008, 06:35 (vor 6798 Tagen) @ Anke S.

[zitat=Anke S.]Hallo Mary,
wenn ich das so von dir lese bekomm ich gleich Angst. Hoffe das ich nicht solche Probleme habe.
Hätte auch gern das von GlaxoWellcome behalten aber 68 Euro waren mir dann kedoch zuviel. Das hab ich nicht auch wenn es wichtig für die Gesundheit ist.
Liebe Grüße und viel Erfolg weiterhin mit deinen Tabletten das dir nichts passiert.
Anke[/zitat]

Hallo Anke
Ich kann Dir folgenden Tipp geben: geh über die Versandapotheke, das mach ich schon einige Jahre und bin dabei gut gefahren und spare Geld dabei!
Meine Medikamente hol ich bei Doc Moris innerhalb von 3 - 4 Werktage sind die Medikamente da, und habe Bonus auf dei Zuzahlung. Kannst auch selber nachsehn was dein Medikament dort kostet das macht oftmals 5 - 10€ bei spezial Medikamenten aus gegenüber der am Ort ansäßige Apotheke!

https://www.docmorris.de/de/index.jsp;jsessionid=CFDBCA55677D7B0BCDA584C84073EBD5.eul248
hier hast du mal HP
Ich nehme z.B. Keppra100 da kosten 100 Stück auch über 200 € hab bis dato keine Probleme.
Vorallem viele Apotheken haben seit einiger Zeit Verträge mit Pharmaindustrie abgeschlossen und sollen nur den Ihre Medikamente ausgeben. Also versuch mal diesen Weg.
Alles Gute weiterhin
Gruß Anne

Re: Zuzahlung für Lamictal

hardy @, Thursday, 10.01.2008, 08:59 (vor 6798 Tagen) @ Anke S.

thema zuzahlung,mit behindetenausweis muss mann nur 44 euro dazuzahlen dann wird mann befreit,natürlich muss mann die quittungen vorlegen,und bekommt ggf.zuviel gezahlte leistungen zurück.also ist egal was das medikament im endeffekt kostet

Re: Re: Zuzahlung für Lamictal

Anke S. @, Thursday, 10.01.2008, 11:40 (vor 6798 Tagen) @ Anke S.

Lieben Dank für die Hinweise aber diesmal hätte es zeitlich über eine Internet Apo nicht gereicht.
Mußte meinen Termin beim Arzt verschieben und somit hab ich auch das Rezept erst ein paar Tage später geholt.
Weiß nur nicht ob ich dann beim nächsten mal wieder das Lamictal nehmen soll.
Bis jetzt geht es mir mit denen ja auch ganz gut.
LG Anke

Re: Re: Zuzahlung für Lamictal

Hanna @, Saturday, 12.01.2008, 18:58 (vor 6795 Tagen) @ Anke S.

[zitat=cokie]Hallo Anke,

wenn ich das lese kriege ich richtig angst vor meiner nächsten Mediverordnung.... ich hab eh schon jedes mal Probleme mit den Medis gehabt, weils die bisherigen aufeinmal nicht mehr gab... Das letzte mal wollte mir die Apothekerin(!) Topamax Migräne geben... Ich dachte ich krieg gleich ne Nebenwirkung und werd aggressiv... habs mir dann als freundlicher Mensch dann doch überlegt und ihr gesagt was sie seit Jahren weiß bzw. wissen müßte das ich Epi hab und nicht Migräne (ich bin seit 14 Jahren Stammkunde bei dieser Frau!) Die versuchen es aber jedesmal wieder mir irgendwelche Produkte anderer Firmen zu verpassen unter dem Hinweis ist doch der gleiche Wirkstoff. Da muß ich als Patient denen dies gelernt haben sagen, dass auch die "Drumrumstoffe" was ausmachen. Das nervt gewaltig - naja und dann kommt das mit dem Geld und aufeinmal bist du gezwungen das andere Medi zu nehmen, weil du deins nicht mehr bezahlen kannst. Und schon geht die Zitterpartie wie werd ich das wohl vertragen wieder los. wie war das - bei uns werden kranke nicht schlechter behandelt als andere? Da krieg ich doch glatt noch ein Magengeschwür dazu.... oder nein lieber doch nicht, das kommt mich zu teuer, muß ja schon das Lebermedikament selber zahlen, weil ich meine Leber nicht kaputt gesoffen habe, sondern sie vom Epimedi nen Schaden hat. Für nen Alkoholschaden zahlt die Kasse, für den krankheitsbedingten Medikamentschaden nicht. Was waren nochmal die möglichen psychischen Nebenwirkungen von Epiemdis - vermehrte Aggressionen und Depressionen? Kein Wunder wenn ich die Medis die mir ein Menschenwürdiges Leben ermöglich von meiner Erwerbsminderungsrente selber bezahlen muß und ich hinterher in meinen Geldbeutel schaue werde ich sowohl aggressiv als auch depressiv... und kann mir nicht mal einen ansaufen - ;-) na dann Prost Neujahr!


Liebe Grüße Cordula![/zitat]

Hallo Cordula - und alle anderen
zuerst einmal muss ich Jonny1303 recht geben: Ein gewissenhafter Neurologe verordnet keine Generika. Mein 28jähr. Sohn ist im Epi-Zentrum in Behandlung, auf den jeweiligen Rezepten ist stets "aut idem" angekreuzt und es wird jeweils noch ein großer roter Stempel angebracht mit dem Verweis auf eben nur das Original-Medi. Mein Sohn hat auch mal selbst bei der Kasse nachgefragt und bekam von dort (DAK) die Auskunft, dass bezahlt würde, was und wie es der Arzt verordnet. Und noch was: Als chronisch Kranker zahlt man 1 % des Jahreseinkommens, bei meinem Sohn waren das, da er auch nur eine niedrige Erwerbsminderungsrente kriegt, für 2008 ca. 90 €, die an die Kasse bezahlt werden mussten, darüberhinaus ist er für den Rest des Jahres nun wieder von der Zuzahlung befreit. LG Hanna