zuzahlungsbefreiung antwort für Hanna

cokie @, Monday, 14.01.2008, 10:22 (vor 6794 Tagen)

Hallo Hanna

du hattest mir weiter unten einen an sich richtigen Ratschlag gegeben Zitat:

Hallo Cordula - und alle anderen
zuerst einmal muss ich Jonny1303 recht geben: Ein gewissenhafter Neurologe verordnet keine Generika. Mein 28jähr. Sohn ist im Epi-Zentrum in Behandlung, auf den jeweiligen Rezepten ist stets "aut idem" angekreuzt und es wird jeweils noch ein großer roter Stempel angebracht mit dem Verweis auf eben nur das Original-Medi. Mein Sohn hat auch mal selbst bei der Kasse nachgefragt und bekam von dort (DAK) die Auskunft, dass bezahlt würde, was und wie es der Arzt verordnet. Und noch was: Als chronisch Kranker zahlt man 1 % des Jahreseinkommens, bei meinem Sohn waren das, da er auch nur eine niedrige Erwerbsminderungsrente kriegt, für 2008 ca. 90 €, die an die Kasse bezahlt werden mussten, darüberhinaus ist er für den Rest des Jahres nun wieder von der Zuzahlung befreit. LG Hanna


Leider ist das mit der Zuzahlungsbefreiung nicht ganz so einfach. Ich bin zwar Erwerbsminderungsrentner und auch Schwerstbehindert aber verheiratet und hab nen Mann der arbeitet sprich Geld verdient in einem zum Glück sozial gut abgesicherten Job. Das heißt er kriegt Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld.... das muß ich bei der Krankenkasse alles mit angeben für die Zuzahlungsbefreiung und so manches meiner Medikamente übernehmen die einfach nicht.(Siehe Lebermedikament, wird nur bezahlt wenn man aufgrund einer Alkoholiker-Leber einen beginnenden Gehirnschaden- auch Enzephalitis genannt- hat! Sonst zahlst du selbst und das kostet 250 Euro fürs viertel Jahr ) Wird also einfach nicht gerechnet, da komm ich dann nicht auf mein 1%.... Im vergangenen Jahr hab ich dreimal alle Unterlagen eingereicht weil sie jedesmal alles wieder verschlampt hatten. Die Kosten für die Kopien hatte ich. Beim dritten mal bin ich am Telefon explodiert und aufeinmal gings auch so, aufeinmal hieß es die Kasse (AOK)könne sich die Unterlagen von Ärzten und Ämtern auch einholen ... ich dachte ich spinne! Die sind mir so oft so blöd gekommen und der Gipfel war das mich eine Mitarbeiterin so behandelt hat als wäre ich nicht ganz dicht im Kopf und hat mir gesagt ich könne ja zu der meinem Wohnort näher gelegenen AOK-Stelle wechseln was ich nun auch getan habe. Allerdings werde ich alles versuchen um komplett zu wechseln. Zu einer anderen Kasse. Was natürlich an diesem Ding das ich die 1% mit der Einberechnung mit dem Gehalt meines Mannes gar nicht erst versuchen brauch, nichts ändert. Letzte Woche war ich wieder ein Rezept einlösen für einen Monat ... 30,- Euro Zuzahlung, aber ich war schon happy das ich nicht wieder das Migränepräparat hingelegt bekam...

Liebe Grüße Cordula


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