Einstellen auf Ospolot

Katja Sonntag @, Tuesday, 29.01.2008, 18:31 (vor 6778 Tagen)

Hallo,
ich bin Katja,mein ältester Sohn Jan Niklas(7Jahre)hatte letztes Jahr im August seinen ersten Epileptischen Anfall!
Er wurde nach einem Krankenhausaufenthalt als Rolondo-Epilepsie bestätigt,wir versuchten es erst mal ohne Medikamente!Nach 4Wochen bekam er aber wieder einen Anfall und jetzt nach eine Kontrolluntersuchung waren wieder Auffälligkeiten da, nun müssen wir heute eine Therapie mit dem Medikament Ospolot beginnen!Wer hat schon Erfahrung mit dem Medikament und kann mir ein wenig seine Erfahrungen mitteilen!Man ist ja als Eltern immer in Sorge ob man das Richtige macht!
mfg
Katja

Re: Einstellen auf Ospolot

Barbara @, Wednesday, 30.01.2008, 09:04 (vor 6778 Tagen) @ Katja Sonntag

[zitat=Katja Sonntag]Hallo,
ich bin Katja,mein ältester Sohn Jan Niklas(7Jahre)hatte letztes Jahr im August seinen ersten Epileptischen Anfall!
Er wurde nach einem Krankenhausaufenthalt als Rolondo-Epilepsie bestätigt,wir versuchten es erst mal ohne Medikamente!Nach 4Wochen bekam er aber wieder einen Anfall und jetzt nach eine Kontrolluntersuchung waren wieder Auffälligkeiten da, nun müssen wir heute eine Therapie mit dem Medikament Ospolot beginnen!Wer hat schon Erfahrung mit dem Medikament und kann mir ein wenig seine Erfahrungen mitteilen!Man ist ja als Eltern immer in Sorge ob man das Richtige macht!
mfg
Katja
[/zitat]

Hallo Katja,

unser Sohn (11 Jahre) nimmt seit April 2007 Ospolot. Angefangen haben wir mit 50 mg morgens und 50 mg abends. Er hatte weder irgendwelche schlimmen Träume noch sonstige Nebenwirkungen. Dann wurde es auf 100 mg morgens und 100 mg abends gesteigert. Das folgende EEG war super. Aber nach der Steigerung war unser Sohn oft müde und unkonzentriert. Der Arzt sagte, dass er nur noch abends die komplette Dosis nehmen sollte (200 mg). Wir haben das auch ca. 10 Wochen so gemacht. Das nächste EEG war wieder super - aber die Müdigkeit etc. war noch da. Wir durften danach auf 150 mg abends senken und siehe da - es klappt super. Alles in allem hat es ca. ein halbes Jahr gedauert bis wir die richtige Dosis hatten. Unser Sohn hat zwar etwas abgenommen aber auch das hat sich super eingespielt. Er hatte auch keinen Anfall mehr. Wir dürfen jetzt nur keine Tablette vergessen (wegen der sehr geringen Dosis). Das ganze Verhalten unseres Sohnes hat sich geändert. Er ist viel lockerer und entspannter geworden. Wir für uns hier können nur berichten, dass wir mit der Gesamtsituation sehr zufrieden sind. Beim letzten EEG kam sogar die Prognose: Vielleicht 1 bis 1,5 Jahre noch, dann könnte alles vorbei sein und er hat es überstanden.
Liebe Katja, keine kann dir sagen ob ihr richtig oder falsch handelt, das wissen wir für unseren Sohn auch nicht. Wir haben es angetestet und es läuft super. Es dauert halt seine Zeit. Vielleicht solltet ihr es einfach ausprobieren und alles weitere wird sich finden.
Ich drücke euch die Daumen.
Lieben Gruß
Barbara

Re: Einstellen auf Ospolot

Katja Sonntag @, Wednesday, 30.01.2008, 16:36 (vor 6777 Tagen) @ Katja Sonntag

Hallo Barbara ,
vielen Dank für deine Erfahrungen.Habe gestern abend mit der ersten Dosis von 50mg begonnen(war schwer meinen Sohn davon zu überzeugen),obwohl wir offen mit ihm darüber sprechen.Die Dosis wird jetzt auf eine Tagesdosis von morgens 50mg und abends 75mg gesteigert.Wäre schon wenn mein Sohn evtl.auch etwas lockerer und entspannter werden würde,da er von Natur aus ein extrem ruhiges und zurückhaltendes Kind ist!Allem neuen gegenüber sehr verkrampft ist!Die Ärzte meinten auch das dadurch diese Epilepsie auch entstanden sein könnte!Werden jetzt mal schauen wie das Medikament in der nächsten Zeit anschlägt.
Gruß
Katja

Re: Einstellen auf Ospolot

Anke H. @, Saturday, 01.03.2008, 16:08 (vor 6746 Tagen) @ Katja Sonntag

[zitat=Katja Sonntag]Hallo,
ich bin Katja,mein ältester Sohn Jan Niklas(7Jahre)hatte letztes Jahr im August seinen ersten Epileptischen Anfall!
Er wurde nach einem Krankenhausaufenthalt als Rolondo-Epilepsie bestätigt,wir versuchten es erst mal ohne Medikamente!Nach 4Wochen bekam er aber wieder einen Anfall und jetzt nach eine Kontrolluntersuchung waren wieder Auffälligkeiten da, nun müssen wir heute eine Therapie mit dem Medikament Ospolot beginnen!Wer hat schon Erfahrung mit dem Medikament und kann mir ein wenig seine Erfahrungen mitteilen!Man ist ja als Eltern immer in Sorge ob man das Richtige macht!
mfg
Katja
Hallo Katja!Habe gerade Deinen Artikel gelesen und verstehe gut wie es Dir geht.Mein Sohn Lion ist 3 Jahre alt und seit dem 25.02.08 haben wir mit dem Medi angefangen(50-0-50).Ich hoffe genau wie Du,dass man alles richtig macht,aber das wird sich zeigen.Wir müssen am 11.03. zur EEG-Kontrolleund hoffen,dass man auf dem EEG schon eine Besserung gesehen hat.Wie waren denn die Anfälle von Jan Niklas?LG Anke[/zitat]

Re: Einstellen auf Ospolot

Katja Sonntag @, Monday, 03.03.2008, 17:11 (vor 6744 Tagen) @ Katja Sonntag

[zitat=Anke H.][zitat=Katja Sonntag]Hallo,
ich bin Katja,mein ältester Sohn Jan Niklas(7Jahre)hatte letztes Jahr im August seinen ersten Epileptischen Anfall!
Er wurde nach einem Krankenhausaufenthalt als Rolondo-Epilepsie bestätigt,wir versuchten es erst mal ohne Medikamente!Nach 4Wochen bekam er aber wieder einen Anfall und jetzt nach eine Kontrolluntersuchung waren wieder Auffälligkeiten da, nun müssen wir heute eine Therapie mit dem Medikament Ospolot beginnen!Wer hat schon Erfahrung mit dem Medikament und kann mir ein wenig seine Erfahrungen mitteilen!Man ist ja als Eltern immer in Sorge ob man das Richtige macht!
mfg
Katja
Hallo Katja!Habe gerade Deinen Artikel gelesen und verstehe gut wie es Dir geht.Mein Sohn Lion ist 3 Jahre alt und seit dem 25.02.08 haben wir mit dem Medi angefangen(50-0-50).Ich hoffe genau wie Du,dass man alles richtig macht,aber das wird sich zeigen.Wir müssen am 11.03. zur EEG-Kontrolleund hoffen,dass man auf dem EEG schon eine Besserung gesehen hat.Wie waren denn die Anfälle von Jan Niklas?LG Anke[/zitat][/zitat]

Hallo Anke,
die Anfälle von Jan Niklas fangen mit Zuckungen im Gesicht an.Die Augen gehen immer ganz schnell auf und zu, der Mund fängt an zu zucken und hängt an einer Seite im Mundwinkel runter und der Speichel läuft ihm aus dem Mund!Und auf der rechten Körperhälfte fängt der Arm unkontrolliert an zu zittern.Wurde jetzt auf (50-0-75mg)
eingestellt!Müssen am 13.05. wieder zum Kontroll-EEg ins Krankenhaus!Wie waren denn bei Lion die anfälle?
LG Katja

Re: Re: Einstellen auf Ospolot

Anke H. @, Sunday, 09.03.2008, 20:03 (vor 6738 Tagen) @ Katja Sonntag

Hallo Katja!
Du fragtest nach den Anfallszeichen von Lion.Also bei ihm ist es fast immer so gewesen,dass er plötzlich hinfiel und dann als wenn er Kreislaufprobleme hätte,zusammensackte.Beim letzten Anfall(es war im Dez.07)hörte er vom Nachbarn ein Schlagzeug spielen und sagt meinem Mann,dass ihm nicht gut sei.Dann fiel er um.Gekrampft hat er zum Glück nicht.
Die Einnahme von Ospolot ist im Moment kein Problem und wir können auch nichts Besonderes feststellen(vielleicht ist er ein klein wenig müder als sonst).Die Ärztin meint aber,dass es möglicherweise noch erhöht werden muss.Am Dienstag müssen wir wieder zum EEG+Blutabnahme.Mal sehn!LG Anke