Hallo zusammen,
vor 4 Monaten hatte ich meinen ersten, vor einem Monat meinen zweiten tonisch-klonischen Anfall und werde jetzt auf Lamotrigin eingestellt (Zieldosis 300mg). Ich habe 2 Veränderungen beobachtet, die ich bisher nicht in der Packungsbeilage finden kann und wüsste einfach mal gerne aus der Erfahrung anderen, ob das möglicherweise trotzdem im Zusammenhang mit Lamotrigin stehen könnte.
1)Eine, wie ich finde sehr positive Veränderung. Ich habe im privaten Umfeld in letzter Zeit einige Probleme gehabt, durch die ich ein ein tiefes Loch gefallen bin. Ich wusste auch nicht wirklich was dagegen tun kann, weswegen ich sehr verzweifelt war. (Das war wahrscheinlich auch der Auslöser für den zweiten Anfall) In den letzten 2 Wochen hab ich das Gefühl als wenn ein Schalter in meinem Kopf umgelegt wurde. Obwohl sich nichts geändert hat seh ich alles einfach positiver und mir geht es total gut!!! Ist das Zufall oder kann das mit dem Lamotrigin zusammenhängen?
2)Ich weiß, dass ich allgemein nicht viel trinken sollte weil das Anfälle begünstigen könnte. Das ist grundsätzlich auch überhaupt kein Problem für mich, weil ich mich aucb vorher schon fast als Antialkohliker bezeichnen konnte. Aber in Gesellschaft hab ich ab und zu, einfach weils schmeckt, mal ein bisschen getrunken. Mehr aber überhaupt noch nie. So in den letzten Tagen auch. Diese kleinen Mengen haben mir nie was ausgemacht (Freitag zum Beispiel 2 oder 3 Gläser Wein oder gestern beim Karnevalszug 1 Fläschchen Bayles und 2 Vodka-Feige innerhalb von je ca Stunden). Aber am Freitag war mir plötzlich total komisch. Ich war klar im Kopf und reden. Aber meine Wahrnehmung war total komisch (sehen) und ich hab mich einfach benommen und vor allem totmüde gefühlt, weswegen ich dann auch nur noch nach Hause und ins Bett gegangen bin. Gestern beim Zug wurde ich nach den Fläschen (hab ich inerhalb von 2 Stunden getrunken) wieder müde und hab Magenschmerzen bekommen. Ich hatte vorher gut gegessen. Danach habe ich dann nochmal was gegessen und ne Stunde später waren Müdigkeit und Magenschmerzen wieder weg, ich hab den restlichen Tag nichts mehr getrunken und gut war. Kann auch das mit dem Lamotrigin zusammenhängen, was bedeuten würde, dass ich ab jetzt gar nichts mehr trinken sollte?
Danke schonmal für ne Antwort
Michi
Re: Neben- /Wechselwirkungen mit Lamotrigin
Markus
, Monday, 04.02.2008, 13:48 (vor 6772 Tagen) @
Michi
Hi du,
Ich nehme jetzt seit fast 2 Jahren Laotigin, zuerst 0-0-100 als Dosis und jetzt 50-0-50.
[zitat=Michi]
1)Eine, wie ich finde sehr positive Veränderung. Ich habe im privaten Umfeld in letzter Zeit einige Probleme gehabt, durch die ich ein ein tiefes Loch gefallen bin. Ich wusste auch nicht wirklich was dagegen tun kann, weswegen ich sehr verzweifelt war. (Das war wahrscheinlich auch der Auslöser für den zweiten Anfall) In den letzten 2 Wochen hab ich das Gefühl als wenn ein Schalter in meinem Kopf umgelegt wurde. Obwohl sich nichts geändert hat seh ich alles einfach positiver und mir geht es total gut!!! Ist das Zufall oder kann das mit dem Lamotrigin zusammenhängen?
Michi[/zitat]
Das ist bei mir wohl eher nicht so, aber überleg mal ob du vielleicht and deinem Schlafzyklus was geändert hast und jetzt regelmäßiger schläfst?
Bei mir war es so nach einem schweren Autounfall, von dem her ich auch die epilepsie als Folgeerkrankung habe
[zitat=Michi]
2)Ich weiß, dass ich allgemein nicht viel trinken sollte weil das Anfälle begünstigen könnte. Das ist grundsätzlich auch überhaupt kein Problem für mich, weil ich mich aucb vorher schon fast als Antialkohliker bezeichnen konnte. Aber in Gesellschaft hab ich ab und zu, einfach weils schmeckt, mal ein bisschen getrunken. Mehr aber überhaupt noch nie. So in den letzten Tagen auch. Diese kleinen Mengen haben mir nie was ausgemacht (Freitag zum Beispiel 2 oder 3 Gläser Wein oder gestern beim Karnevalszug 1 Fläschchen Bayles und 2 Vodka-Feige innerhalb von je ca Stunden). Aber am Freitag war mir plötzlich total komisch. Ich war klar im Kopf und reden. Aber meine Wahrnehmung war total komisch (sehen) und ich hab mich einfach benommen und vor allem totmüde gefühlt, weswegen ich dann auch nur noch nach Hause und ins Bett gegangen bin. Gestern beim Zug wurde ich nach den Fläschen (hab ich inerhalb von 2 Stunden getrunken) wieder müde und hab Magenschmerzen bekommen. Ich hatte vorher gut gegessen. Danach habe ich dann nochmal was gegessen und ne Stunde später waren Müdigkeit und Magenschmerzen wieder weg, ich hab den restlichen Tag nichts mehr getrunken und gut war. Kann auch das mit dem Lamotrigin zusammenhängen, was bedeuten würde, dass ich ab jetzt gar nichts mehr trinken sollte
Michi[/zitat]
Zu dem Thema Alkohol kann ich leider nichts sagen, weil ich genau wie du vorher fastnichts getrunken habe und seit meinem Anfall garkeinen Alkohol mehr trinken.
Was mir aufgefallen ist, ist das es bei mir wenn ich es kurz vorm einschlafen nehme sehr schlecht schlafe / dauernd wieder aufwache oder garnicht erste einschlafen kann.
Re: Neben- /Wechselwirkungen mit Lamotrigin
Michi
, Monday, 04.02.2008, 16:32 (vor 6772 Tagen) @
Michi
[zitat=Markus]
Hi du,
Ich nehme jetzt seit fast 2 Jahren Laotigin, zuerst 0-0-100 als Dosis und jetzt 50-0-50.
Das ist bei mir wohl eher nicht so, aber überleg mal ob du vielleicht and deinem Schlafzyklus was geändert hast und jetzt regelmäßiger schläfst? [/zitat]
Hi,
nein, ich habe schon immer regelmäßig geschlafen. Bin allgemein ein Mensch der, viel Schlaf braucht (7-8 Stunden mindestens). Deswegen ist auch das Thema Schlafentzug vermeiden überhaupt kein Problem für mich.
[zitat=Markus]
Zu dem Thema Alkohol kann ich leider nichts sagen, weil ich genau wie du vorher fastnichts getrunken habe und seit meinem Anfall garkeinen Alkohol mehr trinken.
Was mir aufgefallen ist, ist das es bei mir wenn ich es kurz vorm einschlafen nehme sehr schlecht schlafe / dauernd wieder aufwache oder garnicht erste einschlafen kann.[/zitat]
Wie gesagt ich hab auch schon immer wenig bis nichts getrunken. War in meinem Leben (bin jetzt 20) auch noch nie betrunken. Aber die Erfahrung letztes Wochenende hat mir jetzt auch gereicht. Werd es wohl besser total lassen.
Ich nehm die normalerweise zum Abendessen, sodass n paar Stunden Abstand zum Schlafen sind. Obwohl gestern hab ich die nur eine Stunde vorher genommen und auch super geschlafen. Also scheint das für mich kein Problem zu sein. Aber ich bin auch noch nicht auf der Enddosis. Soll halt auf 150-0-150 bin jetzt auf 100-0-100. Und als ich bei 50-0-50 war, hab ich weder was in Bezug auf meine Stimmung gemerkt noch auf ein bisschen Alkohol. Also mal schaun, was das Aufdosieren noch für Überaschungen breit hält...
danke auf jeden Fall für die Antwort
Gruß, Michi
Re: Neben- /Wechselwirkungen mit Lamotrigin
varinia
, Monday, 04.02.2008, 16:42 (vor 6772 Tagen) @
Michi
Hallo Micha,
zu deiner ersten Frage kann ich dir eine Antwort geben. Ich nehme seit geraumer Zeit Lamictal in der Dosis 100-0-100 und habe genauso wie Du eine positive Veränderung bei mir erlebt, d.h.ich befand mich vor der Medikamenteneinstellung in einem ganz tiefen Loch und war nur noch mies drauf. Lamictal hat das verändert: ich bin gut drauf, wieder leistungsfähig und sehe vieles positiv. Irgendjemand sagte mir dann, das Medikament sei stimmungsaufhellend! Muss wohl was dran sein...
Zu Deiner zweiten Frage kann ich leider nix sagen, da ich viel zu viel Respekt habe, in Kombi mit den Medis Alkohol zu trinken.Wohl auch deshalb, weil meine damaligen Anfälle durch Alkohol begünstigt wurden. Also: sei bitte vorsichtig damit...
Liebe Grüße, Varinia
Re: Neben- /Wechselwirkungen mit Lamotrigin
frank
, Monday, 04.02.2008, 18:05 (vor 6772 Tagen) @
Michi
hay micha ich bin frank.das medi was du nimmst ist top,ich nehme es seit10 jahren und kann mich nicht beschweren.aber absolutes nein ist alkohol das macht alles kapput und du musst nach jedem bierchen neu anfangen das musst du dir ganz klar vor augen halten.ich habe bereiz op hinter mir aber es ist nicht gut gelaufen der herd ist zu tief im hirn und ich muss mein leben kämpfen. bin auch deswegen schon rentner weil es heftig ist bei mir. trotz medis 4-6 anfälle pro monat und reichlich von den aussetzer
meine dosis
lamiktal 300-0-300
frisium 100mg
luminal 100mg pro tag
all die sorten sind momentan führend .
also dann meld dich einfach noch mal...gruss und ales gute frank
Re: Neben- /Wechselwirkungen mit Lamotrigin
Anna
, Monday, 04.02.2008, 18:12 (vor 6772 Tagen) @
Michi
Hallo
ich nehme seit co 5 Monaten Lamotrigin (100-0-100).
Ich habe auch nie bzw sehr sehr selten viel getrunken.Seit ich die Medikamente nehme, geht es mir ähnlich wie dir.Ich habe früher gerne z.B.zum guten Essen ein halbes Glas Rotwein getrunken.Das geht jetzt fast gar nicht mehr.Schon nach ca einer halben Std bin ich dann totmüde, genau wie du,trotz essen.Also du bist nicht allein !!!! 
Re: Neben- /Wechselwirkungen mit Lamotrigin
Schluffi
, Monday, 04.02.2008, 18:20 (vor 6772 Tagen) @
Michi
Hallo zusammen und Helau
Eine Frage an Frank
Ich darf doch sicherlich davon ausgehen,das die 100mg Frisium ein Schreibfehler ist.
Grüße Schluffi
Re: Re: Neben- /Wechselwirkungen mit Lamotrigin
frank
, Monday, 04.02.2008, 18:50 (vor 6772 Tagen) @
Michi
sorry wenn ich 100 geschrieben habe. klar das das einwenig blauen himmel vor den augen geben würde. gruss frank und meld dich weiter ok
Re: Neben- /Wechselwirkungen mit Lamotrigin
Anne
, Tuesday, 05.02.2008, 06:43 (vor 6772 Tagen) @
Michi
[zitat=Michi]Hallo zusammen,
vor 4 Monaten hatte ich meinen ersten, vor einem Monat meinen zweiten tonisch-klonischen Anfall und werde jetzt auf Lamotrigin eingestellt (Zieldosis 300mg). Ich habe 2 Veränderungen beobachtet, die ich bisher nicht in der Packungsbeilage finden kann und wüsste einfach mal gerne aus der Erfahrung anderen, ob das möglicherweise trotzdem im Zusammenhang mit Lamotrigin stehen könnte.
1)Eine, wie ich finde sehr positive Veränderung. Ich habe im privaten Umfeld in letzter Zeit einige Probleme gehabt, durch die ich ein ein tiefes Loch gefallen bin. Ich wusste auch nicht wirklich was dagegen tun kann, weswegen ich sehr verzweifelt war. (Das war wahrscheinlich auch der Auslöser für den zweiten Anfall) In den letzten 2 Wochen hab ich das Gefühl als wenn ein Schalter in meinem Kopf umgelegt wurde. Obwohl sich nichts geändert hat seh ich alles einfach positiver und mir geht es total gut!!! Ist das Zufall oder kann das mit dem Lamotrigin zusammenhängen?
2)Ich weiß, dass ich allgemein nicht viel trinken sollte weil das Anfälle begünstigen könnte. Das ist grundsätzlich auch überhaupt kein Problem für mich, weil ich mich aucb vorher schon fast als Antialkohliker bezeichnen konnte. Aber in Gesellschaft hab ich ab und zu, einfach weils schmeckt, mal ein bisschen getrunken. Mehr aber überhaupt noch nie. So in den letzten Tagen auch. Diese kleinen Mengen haben mir nie was ausgemacht (Freitag zum Beispiel 2 oder 3 Gläser Wein oder gestern beim Karnevalszug 1 Fläschchen Bayles und 2 Vodka-Feige innerhalb von je ca Stunden). Aber am Freitag war mir plötzlich total komisch. Ich war klar im Kopf und reden. Aber meine Wahrnehmung war total komisch (sehen) und ich hab mich einfach benommen und vor allem totmüde gefühlt, weswegen ich dann auch nur noch nach Hause und ins Bett gegangen bin. Gestern beim Zug wurde ich nach den Fläschen (hab ich inerhalb von 2 Stunden getrunken) wieder müde und hab Magenschmerzen bekommen. Ich hatte vorher gut gegessen. Danach habe ich dann nochmal was gegessen und ne Stunde später waren Müdigkeit und Magenschmerzen wieder weg, ich hab den restlichen Tag nichts mehr getrunken und gut war. Kann auch das mit dem Lamotrigin zusammenhängen, was bedeuten würde, dass ich ab jetzt gar nichts mehr trinken sollte?
Danke schonmal für ne Antwort
Michi[/zitat]
Hallo Michi
ich nehme Lamotrigin mit Keppra!
zu deiner Frage: Da Du erst seit kurzem an Epi leidest , wenn ich das richtig verstanden habe, also steckt dein Körper in einer Umstellungsphase!
Du selber muß Dich erst mal mit der neuen Situation zurechtfinden, also warst du gereitzt und sehr Empfindlich. vielleicht mehr als vor den Anfällen!
Dann mußt du wissen das generell jeder Mensch anders auf die Medis reagiert und so mit nicht alle Wirkungen bekannt sind oder werden!
Aber durch das, dass Medikament ja die Anfälle reduzieren soll wird auch das Körperliche verändert, bei dem einen positiv aber bei anderen negativ. Ich persönlich hab keine Probleme mit meinen Medikamenten fühle mich zur Zeit auch gut hab kaum Anfälle seit dem ich umgestellt worden bin, vorallem stürtze ich nicht mehr und das empfinde ich als Positiv.
Aber ich rate Dir lass den Alk weg wen Du jetzt schon merkst das du Problem bekommst.
Ich wünsche Dir alles Gute.
Gruß Anne
Re: Re: Neben- /Wechselwirkungen mit Lamotrigin
Michi
, Tuesday, 05.02.2008, 08:56 (vor 6772 Tagen) @
Michi
Hallo ihr alle,
schön so schnell so viel Feedback zu bekommen!!!
Also nach der Reihe: Ja, im September hatte ich aus dem Schlaf raus meinen ersten Anfall (bin jetzt 20). Im Krefelder Klinikum haben die im EEG erst unter Schlafentzug überhaupt was gefunden und im Hirn was, was die richtung Migrationsstörung gedeutet haben aber waren sich null sicher. Einige da auf der Station meinten auch, dass es möglicherweise einfach ein Gelegenheitsanfall war. Ein Auslöser konnte gar nicht gefunden werden.
Daher war ich auch (wie ich heute weiß) so unvernünftig und habe mich nicht wie empfohlen schon nach diesem Anfall in neurologische Behandlung begeben und mich auf 100-0-100 Lamotrigin einstellen lassen.
Eine Woche vor Weihnachten (also ca 3 Monate später) hatte ich dann auf der Arbeit wieder einen Anfall. Im Krakenhaus meinten die natürlich nur "warum nehmen sie denn ihre Medis nicht?". Die habe ich seitdem auch brav genommen. Der Neurologe bei dem ich seitdem bin wollte aber erstmal probieren ob ich auch mit 50-0-50 klarkomme, um halt so wenig wie möglich zu geben. Um eine zweite Meinung zu bekommen bin ch vor 2Wochen zur Epileptologie an der Uni Bonn. Die haben schon im EEG ohne Schlafentzug ganz viele Unregelmäßigkeiten gefunden, sodass klar ist, dass ich schon dadurch zur Epilepsie neige. Ob das, was da im MRT nicht gar normal ist (evtl MIgrationsstörung) oder ich genetisch vorbelastet bin (wissen aber nichts in der Verwandtschaft) ist nicht klar. Ich Frage mich nur, warum das plötzlich nach 20 Jahren ausbricht, wenn es vorher auch da war. Aber ist jetzt halt so.
Auf jeden Fall meint die Ärztin da aus ihrer Erfahrung wäre bei dem EEG-Bild schon 150-0-150 nötig.
Auslöser für die Anfälle waren beim ersten Anfall wohl eine Mandelentzündung und beim zweiten starke psychische Belastung (Vater einer Freundin nach 13 Jahren Krebs 3 Tage vorher gestorben und mein bester Freund hat mir am gleichen Tag eröffnet er zieht bald weg).
Mit 50-0-50 habe ich weder was in Bezug auf meine Stimmung noch in Bezug auf Alk gemerkt. Aber seit dem Aufdosieren halt.
Das mit der guten Stimmung freut mich total. Ich bin von Tag zu Tag tiefer in das Loch gefallen und wusste echt nicht wie ich rauskommen soll. Jetzt ist es so schön alles endlich wieder positiv zu sehen!!! Außerdem habe ich das Gefühl wieder klarer zu denken und nicht so schuselig zu sein. Meine Mum hat mich drauf hingewiesen. Vorher gab es oft Situationen in denen ich unbedacht was falsch gemacht und dann nur gesagt hab "Entschuldigung, das wollte ich nicht"
Das mit dem Alk war halt wohl eine Erfahrung die ich machen musste. Ich habe ja auch nicht viel getrunken sondern sofort Stop gemacht. Ich sage mein ganzes Leben lang schon gesagt ich möchte Herr meiner Sinne bleiben und trinke deswegen nur sehr kleine Mengen. Gute Laune bekomme ich immer auch ohne oder eher noch besser, weil ich immer schon direkt müde und nie angeheitert war. Da ich mir keinen weiteren Tag oder Abend versauen möchte lass ich das natürlich!!!
Ja, es ist ne Menge Umstellung für mich. Ich nehme aufgrund einer starken Hormonstörung seit 5 Jahren die Pille, die ich jetzt abgesetzt habe, weil es sich halt nicht verträgt und meinem Körper auch noch so viel auf einmal antun möchte. Ich hoffe nur, dass die Störung sich mit der Pubertät verwachsen hat. Ich habe in den letzten Jahren ein sehr schwaches Immunsystem und bin dadurch ständig krank (Erkältung und co). Aber ich habe auch gelesen, dass das vllt mit der Pille zusammengehangen hat. Von daher hoffe ich, dass sich das damit erledigt hat.
Erstmal halt Fahrverbot (min 1 Jahr), was in Kombi damit dass nicht nur der beste Freund sondern ein Großteil meiner Freunde weiter weg wohnt mies ist.
Durch die bessere Stimmung ist der Faktor psychische Belastung schonmal stark reduziert, Schlafentzug vermeiden ist gar kein Prob, Blitzlich auch nicht (ich bin nicht so der Diskogänger) da einzige sind halt die Infektionen, wenn das mit dem Absetzen der Pille nicht weggeht.
Ich denke, ich bekommen das alles schon hin, ich muss es nur angehen und mich damit beschäftigen. Ich lebe in einer Zeit, in der ich deswegen nicht als Hexe verbrannt werde sondern medizinisch betreut werde und es gibt glaube ich weit schlimmere Krankheiten. Außerdem scheint es ja mit bisherigen Abständen von 3 Monaten noch im Vergleich ne ganz annehmbare Sache zu sein. Morgen hab ich meinen nächsten Termin beim Neuro, mit Blutkontrolle und neuem EEG. Gucken was da so rauskommt. Ich melde mich gerne nochmal. Finde es gut mich hier austauschen zu können. Denn wie ich jetzt auch bei der Pille gesehen habe, gibt es viele Dinge die mit einem Medi zusammenhängen, aber jeder Arzt leider abstreitet. Da ist der Austausch mit anderen Patienten das beste.
Ganz lieben Gruß
Michi
Re: Re: Re: Neben- /Wechselwirkungen mit Lamotrigin
Markus
, Tuesday, 05.02.2008, 13:57 (vor 6771 Tagen) @
Michi
Hi du,
ich sag jetzt auch nochmal was dazu :)
Des mit dem Fahrverbot geht vorbei, hatte ich auch, und darf jetzt seit knapp einen Jahr wieder fahren. Ist zwar ärgerlich, aber ich denke mal wenn du den Alkohol wegläßt und genug schläfst und dich sonst nicht übermäßig belaßtest sollte das bei den medis bleiben.
Bei dir scheint die Sache ja auch noch relativ "frisch" zu sein, bei mir ist es auch noch nicht sooo lange, wenn du willst können wir uns ja auch mal so paar E-M@ils schreiben, um über veränderungen / sonstige erfahrungen zu reden. markusElsner@t-online.de