Re: Re: Re: rechtzeitige Tabletteneinnahme
Hallo Janet,
ich kenne deine Situation recht gut und kann es nachvollziehen dass sie anstrengend ist.
Mein Kumpel geht es so wie "deinem Sohn". Er hatte in der Kindheit keine Anfälle und kam dann auf die Idee die Tabletten weg zu lassen. Das ging dann schief. Er musste lernen die Epilepsie zu akzeptieren, wie "dein" Sohn. Als er dass kapiert hatte, mit 23 Jahren, da hats klick gemacht und er nahm und nimmt heute seine Medikamente ohne Wiederrede.
Da kann man nicht mehr tun, als die Leute zu verstehen, immer wieder auf die Vorteile aufmersam zu machen, z. B. du darfst dann Auto fahren... und zur Not müssen sie dann halt ins kalte Wasser geworfen werden, auch wenns schmerzlich ist. Gibt halt solche Menschen, die das brauchen.
Ich wünsche dir viel Kraft und Durchhaltevermögen, diese Situation zu meistern.
Du schaffst dass und irgendwann wird auch er erkennen dass die Medikamenteneinnahme auch Vorteile hat.
Gruß Julia Höhe
[zitat=Janet]Hallo Julia,
der Sohn ist - nicht erschrecken 21 Jahre alt und ist derzeit in der Ausbildung (leider auch mit Anfällen). Wir versuchen nun schon 5 Jahre, das Thema an ihn heranzubringen. Er blendet jedoch alles unangenehme aus und macht sich keine Gedanken. Die Tabletten lehnt er grundsätzlich ab und sieht es nicht als Hilfe an. Anders können wir uns das nicht erklären. Leider ist er auch nicht der Typ, der viel unternimmt, so dass ihn die Epilepsie bei irgendwelchen Treffen mit Freunden auch nicht einschränkt.
Ich würde mich freuen, wenn er diese Internetseite für sich nutzen würde. Sein Argument ist allerdings, dass er nicht so richtige Anfälle hätte und dann ist das Thema für ihn erledigt. Aber ich werde es weiterhin versuchen.
Es freut mich, dass mir so schnell und zahlreich geantwortet wurde.
Vielen Dank dafür
Janet
Ich sprech diesbezüglich aus Erfahrung, habe meine Epi schon von klein auf (bin fast 25).
Hoffe ich konnte dir, deinem Partner und dem Kleinen weiterhelfen.
Viel Erfolg und lasst euch nicht unterkriegen
Gruß
Julia Höhe
zitat=Janet]Hallo, ich bin heute zum ersten Mal auf der Internetseite und bin total begeistert, wie aktuell die Fragen und Antworten sind. Deswegen stelle ich mal meine erste Frage. Ich lebe mit meinem Partner und seinem Sohn zusammen, der Epilepsie hat (also der Sohn). Wir haben seit Beginn der Epilepsie (seit über 5 Jahren) immer das Problem, dass die Tabletten vergessen werden. Beim dem jetzigen Handy kann man nur 2 Termine zur Erinnerung einstellen, aber wenn das Handy aus ist, dann kann auch keine Erinnerung erfolgen. Für Euch ist das vielleicht lächerlich, aber für uns ein echtes Problem, da wir ja nicht den ganzen Tag auf die Einnahme achten können. Habt Ihr vielleicht einen (ganz leichten) Trick, wie Ihr auf die rechtzeitige Einnahme achtet? Vielen Dank für die Hilfe
Janet[/zitat][/zitat][/zitat]
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- rechtzeitige Tabletteneinnahme -
Janet,
08.02.2008, 17:48
- Re: rechtzeitige Tabletteneinnahme - Annafried, 08.02.2008, 18:02
- Re: rechtzeitige Tabletteneinnahme - Julia Höhe, 08.02.2008, 20:43
- Re: rechtzeitige Tabletteneinnahme - frank, 09.02.2008, 07:24
- Re: Re: rechtzeitige Tabletteneinnahme - Janet, 09.02.2008, 11:57
- Re: Re: rechtzeitige Tabletteneinnahme - Janet, 09.02.2008, 12:03
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- Re: Re: Re: rechtzeitige Tabletteneinnahme - Julia Höhe, 09.02.2008, 20:48
- Re: rechtzeitige Tabletteneinnahme - "Leben mit Epilepsie", 10.02.2008, 01:59
- Re: Re: rechtzeitige Tabletteneinnahme - Janet, 13.02.2008, 15:58
- Re: Re: Re: rechtzeitige Tabletteneinnahme - cebra, 14.02.2008, 09:32