Re: OP bei Temporallappenepilepsie
Hallo Kerstin,
ich kann deine Gedanken und Gefühle sehr gut nachvollziehen, denn ich habe meine OP bereits hinter mich gebracht und weiß, was das heißt.
Wenn deine Tochter medikamentös austherapiert ist und sie somit leider auch zu den Therapieresistenten Epileptikern gehört, würde ich dir (euch) auf jeden Fall zur einer genauen Prüfung einer OP raten. Wie sieht der zu erwartende Erfolg aus, welche Funktionen können im schlimmsten Fall betroffen sein, kann bzw. will ich das auf mich nehmen....? Außerdem habe ich mir noch den Rat einer anderen Klinik eingeholt. Nur so kannst du eine optimale Entscheidung fällen. Bei mir standen die Chancen zwar nur 50/50 und die OP-Region lag irgendwo zwischen Sprach- und Sehzentrum doch ich habe es gewagt. Die Voruntersuchungen sind mühsam und nicht immer angenehm doch die OP war für mich ganz gut. Das Vertrauen in die Mannschaft aus Günzburg hat sich gelohnt!
Deshalb möchte ich dir folgendes mit auf den Weg geben: Lasst die Schädeldecke nur dann öffnen, wenn ihr euch wirklich 150-prozentig sicher seit, dass ihr zu den möglichen Auswirkungen stehen könnt und euch hinterher keine Vorwürfe macht.
Es ist manchmal ein hartes Stück Arbeit, wieder in den Alltag zu finden, denn manches wird besser und manches auch nicht.
Eine OP sollte man nicht von vorneherein verteufeln - lasst euch Zeit und prüft die Sachlage genau.
Alles Gute
Bine
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- OP bei Temporallappenepilepsie -
Kerstin,
01.03.2008, 14:05
- Re: OP bei Temporallappenepilepsie - Anton, 01.03.2008, 16:38
- Re: OP bei Temporallappenepilepsie - Christian, 01.03.2008, 22:29
- Re: OP bei Temporallappenepilepsie - bienchen, 02.03.2008, 10:55
- Re: OP bei Temporallappenepilepsie - olli, 02.03.2008, 12:58
- Re: Re: OP bei Temporallappenepilepsie - Kerstin, 02.03.2008, 13:12
- Re: Re: Re: OP bei Temporallappenepilepsie - Christian, 02.03.2008, 20:50
- Re: Re: Re: OP bei Temporallappenepilepsie - Brigitta, 05.03.2008, 00:04