Epilepsie nach Schlaganfall

Alkan Paratutmaz @, Wednesday, 05.03.2008, 17:52 (vor 6742 Tagen)

Hallo erstmal an alle, ich bin neu in diesem Forum und möchte mich bei allen bedanken, die sich hier die Mühe machen um anderen zu Helfen.
Ich habe ein paar Fragen und Hoffe das mir jemand weiterhelfen kann, und zwar hatte mein Vater am 01.09.2006 einen Schlaganfall, den hat er eigentlich gut überstanden, geblieben ist ein um ca 40% verschlechtertes Sichtfeld bei dem linken Auge, sowie ein leichtes kribbeln in der linken Hand. Das Kurzzeitgedächtniss ist auch etwas beeinträchtigt.

Er hatte dann am 14.03.2007 einen Epilepsie Anfall der leider nicht als solcher erkannt wurde, damals war mann der meinung er hätte einen kleinen Schlaganfall und diesen auch als solchen behandelt. Die Medikamente wurden also nicht umgestellt. Vor ca 3 Wochen hatte mein Vater dann einen Erneuten Epileptischen Anfall, diesmal wurde dieser von Herzrythmus Störungen begleitet. Als er dann im Krankenhaus auf de Instensiv Station lag wurde eine Angiographie durchgefürt, da der Verdacht auf einen Herzinfarkt bestand. Dabei kam heraus das mein Vater an Arteriosklerose leidet und 2 Arterien im Herzen um 60-70% verengt sind.
Der Arzt bzw. Professor hat uns dann ein Bypass Operation Empfohlen.

Nun ich weiss das ein Schlaganfall, Epilepsie anfälligkeit verursachen kann, da mein Vater vorher noch nie etwas in dieser Richtung hatte. Er litt Jahrelang an Bluthochdruck und aus diesem grund kam der Schlaganfall auch nicht aus heiterem Himmel.
Was ihm und auch mir Angst macht ist die Epilepsie da das Jedesmal verheerende folgen hat für meinen Vater, er hätte sich auch fast die Zunge abgebissen beim letzten Anfall.
Ohne diesen Anfall jedoch hätte mann niemals die Arterienverkalkung im Herzen festgestellt.

Kann mann Epilepsie mit Medikamenten bei einem Schlaganfall gut behandeln ? Was würdet ihr denn für Medikamente empfehlen ? Ist es Gefährlich, eine Bypass Operation bei eine Patienten der an Epilepsie leidet durchzuführen ? Kann es dadurch während der Operation zu Komplikationen kommen ?
Kann mann, bei einem Epilepsie Patienten der durch die folgen eines Schlaganfalls an eben diesem leidet, durch die geziehlte Anwendung von Stammzellen die folgen der Krankheit mindern oder sogar auf ein minimum begrenzen, oder geht das auch mit Medikamenten ?

Dies sind natürlich viele Fragen auf einmal, ich hoffe aber trotzdem das mir jemand einen Rat geben kann, ich mache gerade eine Liste von den Medikamten was er nimmt, bei bedarf schreibe ich diese sehr gern ins Forum.
Ich bedanke mich im Voraus für eure Mühen.

Liebe grüsse

Alkan

Re: Epilepsie nach Schlaganfall

Katrin ⌂ @, Wednesday, 05.03.2008, 19:55 (vor 6742 Tagen) @ Alkan Paratutmaz

[zitat=Alkan Paratutmaz]Hallo erstmal an alle, ich bin neu in diesem Forum und möchte mich bei allen bedanken, die sich hier die Mühe machen um anderen zu Helfen.
Ich habe ein paar Fragen und Hoffe das mir jemand weiterhelfen kann, und zwar hatte mein Vater am 01.09.2006 einen Schlaganfall, den hat er eigentlich gut überstanden, geblieben ist ein um ca 40% verschlechtertes Sichtfeld bei dem linken Auge, sowie ein leichtes kribbeln in der linken Hand. Das Kurzzeitgedächtniss ist auch etwas beeinträchtigt.

Er hatte dann am 14.03.2007 einen Epilepsie Anfall der leider nicht als solcher erkannt wurde, damals war mann der meinung er hätte einen kleinen Schlaganfall und diesen auch als solchen behandelt. Die Medikamente wurden also nicht umgestellt. Vor ca 3 Wochen hatte mein Vater dann einen Erneuten Epileptischen Anfall, diesmal wurde dieser von Herzrythmus Störungen begleitet. Als er dann im Krankenhaus auf de Instensiv Station lag wurde eine Angiographie durchgefürt, da der Verdacht auf einen Herzinfarkt bestand. Dabei kam heraus das mein Vater an Arteriosklerose leidet und 2 Arterien im Herzen um 60-70% verengt sind.
Der Arzt bzw. Professor hat uns dann ein Bypass Operation Empfohlen.

Nun ich weiss das ein Schlaganfall, Epilepsie anfälligkeit verursachen kann, da mein Vater vorher noch nie etwas in dieser Richtung hatte. Er litt Jahrelang an Bluthochdruck und aus diesem grund kam der Schlaganfall auch nicht aus heiterem Himmel.
Was ihm und auch mir Angst macht ist die Epilepsie da das Jedesmal verheerende folgen hat für meinen Vater, er hätte sich auch fast die Zunge abgebissen beim letzten Anfall.
Ohne diesen Anfall jedoch hätte mann niemals die Arterienverkalkung im Herzen festgestellt.

Kann mann Epilepsie mit Medikamenten bei einem Schlaganfall gut behandeln ? Was würdet ihr denn für Medikamente empfehlen ? Ist es Gefährlich, eine Bypass Operation bei eine Patienten der an Epilepsie leidet durchzuführen ? Kann es dadurch während der Operation zu Komplikationen kommen ?
Kann mann, bei einem Epilepsie Patienten der durch die folgen eines Schlaganfalls an eben diesem leidet, durch die geziehlte Anwendung von Stammzellen die folgen der Krankheit mindern oder sogar auf ein minimum begrenzen, oder geht das auch mit Medikamenten ?

Dies sind natürlich viele Fragen auf einmal, ich hoffe aber trotzdem das mir jemand einen Rat geben kann, ich mache gerade eine Liste von den Medikamten was er nimmt, bei bedarf schreibe ich diese sehr gern ins Forum.
Ich bedanke mich im Voraus für eure Mühen.

Liebe grüsse

Alkan

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Hallo Alkan,
ich habe den Text öfter gelesen,aber wenn ich das richtig verstanden habe,dann wart Ihr noch nicht beim Epileptologen.Auch hast Du nur von 2 Anfällen geschrieben-demnach ist Dein Vater noch kein Epileptiker.
Der Bypass ist absolut korrekt,da das Gehirn für seine Funktionsfähigkeit
einen grossen Anteil der im Körper zirkulierenden Gesamtmenge an Sauerstoff und Zucker.Beides ist nötig,um die verschiedensten Funktionen und die Gewebestruktur des Gehirns aufrechtzuerhalten.Kommt es bei Gefäßverengung etc.zu einer Abnahme des Sauerstoffs,wird zunächst die Funktion des Gehirns beeinträchtigt.Ein chronischer Sauerstoffmangel führt schließlich zu einer Gewebsveränderung bis hinzu einer Zerstörung des Gewebes.Die Folge ist das,was man als einen Schlaganfall bezeichnet.Zwischen 4% und 10% der Patienten,die einen Schlaganfall erlitten haben,entwickeln eine Epilepsie.
Da die epileptischen Anfälle durch Blutarmut im Hirn entstanden sind,sollte man sich keine Gedanken über Medikamente machen,denn noch ist das ganze zu stoppen.Da Dein Vater kein Epileptiker ist,brauchst Du Dir auch über zusätzliche Risiken der OP keine Sorgen machen.Komplikationen gibt es bei jeder OP-Sache des Chirurgen und des Anästhesisten,mit denen Ihr vor der OP sowieso reden müßt.Dein Vater ist kein Epileptiker-damit ist die Beantwortung der letzten Frage hinter die OP-Zeit verschoben!!LG,Katrin

Re: Epilepsie nach Schlaganfall

andre kratzer @, Tuesday, 08.07.2008, 13:18 (vor 6617 Tagen) @ Alkan Paratutmaz

[zitat=Alkan Paratutmaz]Hallo erstmal an alle, ich bin neu in diesem Forum und möchte mich bei allen bedanken, die sich hier die Mühe machen um anderen zu Helfen.
Ich habe ein paar Fragen und Hoffe das mir jemand weiterhelfen kann, und zwar hatte mein Vater am 01.09.2006 einen Schlaganfall, den hat er eigentlich gut überstanden, geblieben ist ein um ca 40% verschlechtertes Sichtfeld bei dem linken Auge, sowie ein leichtes kribbeln in der linken Hand. Das Kurzzeitgedächtniss ist auch etwas beeinträchtigt.

Er hatte dann am 14.03.2007 einen Epilepsie Anfall der leider nicht als solcher erkannt wurde, damals war mann der meinung er hätte einen kleinen Schlaganfall und diesen auch als solchen behandelt. Die Medikamente wurden also nicht umgestellt. Vor ca 3 Wochen hatte mein Vater dann einen Erneuten Epileptischen Anfall, diesmal wurde dieser von Herzrythmus Störungen begleitet. Als er dann im Krankenhaus auf de Instensiv Station lag wurde eine Angiographie durchgefürt, da der Verdacht auf einen Herzinfarkt bestand. Dabei kam heraus das mein Vater an Arteriosklerose leidet und 2 Arterien im Herzen um 60-70% verengt sind.
Der Arzt bzw. Professor hat uns dann ein Bypass Operation Empfohlen.

Nun ich weiss das ein Schlaganfall, Epilepsie anfälligkeit verursachen kann, da mein Vater vorher noch nie etwas in dieser Richtung hatte. Er litt Jahrelang an Bluthochdruck und aus diesem grund kam der Schlaganfall auch nicht aus heiterem Himmel.
Was ihm und auch mir Angst macht ist die Epilepsie da das Jedesmal verheerende folgen hat für meinen Vater, er hätte sich auch fast die Zunge abgebissen beim letzten Anfall.
Ohne diesen Anfall jedoch hätte mann niemals die Arterienverkalkung im Herzen festgestellt.

Kann mann Epilepsie mit Medikamenten bei einem Schlaganfall gut behandeln ? Was würdet ihr denn für Medikamente empfehlen ? Ist es Gefährlich, eine Bypass Operation bei eine Patienten der an Epilepsie leidet durchzuführen ? Kann es dadurch während der Operation zu Komplikationen kommen ?
Kann mann, bei einem Epilepsie Patienten der durch die folgen eines Schlaganfalls an eben diesem leidet, durch die geziehlte Anwendung von Stammzellen die folgen der Krankheit mindern oder sogar auf ein minimum begrenzen, oder geht das auch mit Medikamenten ?

Dies sind natürlich viele Fragen auf einmal, ich hoffe aber trotzdem das mir jemand einen Rat geben kann, ich mache gerade eine Liste von den Medikamten was er nimmt, bei bedarf schreibe ich diese sehr gern ins Forum.
Ich bedanke mich im Voraus für eure Mühen.

Liebe grüsse

Alkan

Hallo alkan das mit deinem Vater tut mir sehr leid! Ich kann dir dazu leider nicht helfen! Ich habe ein anliegen an dich persönlich! Ich versuche dich schon eine ganze weile zu erreichen. Es wäre mir eine große hilfe wenn du dich bei mir zurück melden würdest. Du hast bei mir vor einigen Jahren ein Auto gekauft das du nach Zypern ausführen wolltest. Leider glaubt mir das Finanzamt das nicht weil mir die Beweise fehlen! Bitte Bitte melde dich fieleicht kannst du mir helfen!!!!
gruß André

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Re: Re: Epilepsie nach Schlaganfall

Ralph Valkenier @, Thursday, 26.02.2009, 22:47 (vor 6384 Tagen) @ Alkan Paratutmaz

Hallo Alkan.
Bist du der Alkan Paratutmaz aus Bobblingen/Holzgerlingen?

Vielleicht kennst du mich noch na so einem langes zeit.

Ich kam manchmall bei ihnen zusammen mit Oktay,
Ich binn der lange mit eine brille aus Hengelo.

Grusse,

Ralph