Hallo,
unser Sohn 3 1/2 Jahre bekommt seid mitte Januar Valproat (Medikament Orfiril long) das Medi schlägt gut an und er hat enorme Fortschritte gemacht, sei es körperlich wie auch geistig, jedoch bekommt er jetzt seid einer Woche noch Lamotrigin dazu, denn die Epi-Ärzte an der Uni Mainz wollen ihn anfallsfrei bekommen; und rechnen sich hiermit sehr gute Chancen aus. Mir macht es jetzt Sorgen, das man so einen kleinen Kerl mit so viel Medis vollstopft. (Wenn es ihm hilft, soll es ja so sein) Ich bin in der Materie noch sehr unerfahren, da wir erst seid Dezember wissen das er Epi hat und auch seid da erst behandelt wird, daher bin ich bei allen neuen Sachen immer eine übervorsichtige behütete Mama. Hat jemand die gleichen Erfahrungen oder ähnliche, der sich hier mit mir austauschen möchte.
Vielen Dank für Eure Meinungen.
Kerstin
Re: valproat und lamotrigin ???
Micha
, Sunday, 09.03.2008, 02:27 (vor 6739 Tagen) @
Kerstin
[zitat=Kerstin]Hallo,
unser Sohn 3 1/2 Jahre bekommt seid mitte Januar Valproat (Medikament Orfiril long) das Medi schlägt gut an und er hat enorme Fortschritte gemacht, sei es körperlich wie auch geistig, jedoch bekommt er jetzt seid einer Woche noch Lamotrigin dazu, denn die Epi-Ärzte an der Uni Mainz wollen ihn anfallsfrei bekommen; und rechnen sich hiermit sehr gute Chancen aus. Mir macht es jetzt Sorgen, das man so einen kleinen Kerl mit so viel Medis vollstopft. (Wenn es ihm hilft, soll es ja so sein) Ich bin in der Materie noch sehr unerfahren, da wir erst seid Dezember wissen das er Epi hat und auch seid da erst behandelt wird, daher bin ich bei allen neuen Sachen immer eine übervorsichtige behütete Mama. Hat jemand die gleichen Erfahrungen oder ähnliche, der sich hier mit mir austauschen möchte.
Vielen Dank für Eure Meinungen.
Kerstin[/zitat]
Hallo Kerstin,
mit übersichtig behütete Mama hat dies nichts zu tun. Als Erziehungsberechtigte dürfen wir unseren Kindern eine ordentliche Fürsorge und Erziehung angedeihen lassen. Da wir für unsere Kinder noch Entscheidungen treffen müssen, finde ich eine gesunde kritische Einstellung in Ordnung. Da der weitere Lebensweg (bewußt oder unbewußt) davon beeinflusst wird.
Wir haben drei Kinder und das jüngste hat auch Epilepsie. Dass dabei ein krankes Kind einer "erhöhten" Zuwendung bedarf ist natürlich. Aber die Geschwister haben ebenso Rechte und bedürfen der Zuwendung, die nicht vernachlässigt werden dürfen. Schließlich sind alle eigenen Kinder unsere Kinder. Ob Krank oder Gesund, sollten unsere "Schutzbefohlene" als erwachsene Menschen ihren eigenen Weg gehen können.
Leider kann ich Euch die Probleme und Verantwortung nicht abnehmen. Aber es ist toll, dass Ihr Meinungen und Erfahrungen hören möchtet um die weiteren Vorgehensweisen treffen zu können.
Liebe Grüße
Micha
Re: valproat und lamotrigin ???
Jens
, Monday, 10.03.2008, 15:11 (vor 6737 Tagen) @
Kerstin
[zitat=Kerstin]Hallo,
unser Sohn 3 1/2 Jahre bekommt seid mitte Januar Valproat (Medikament Orfiril long) das Medi schlägt gut an und er hat enorme Fortschritte gemacht, sei es körperlich wie auch geistig, jedoch bekommt er jetzt seid einer Woche noch Lamotrigin dazu, denn die Epi-Ärzte an der Uni Mainz wollen ihn anfallsfrei bekommen; und rechnen sich hiermit sehr gute Chancen aus. Mir macht es jetzt Sorgen, das man so einen kleinen Kerl mit so viel Medis vollstopft. (Wenn es ihm hilft, soll es ja so sein) Ich bin in der Materie noch sehr unerfahren, da wir erst seid Dezember wissen das er Epi hat und auch seid da erst behandelt wird, daher bin ich bei allen neuen Sachen immer eine übervorsichtige behütete Mama. Hat jemand die gleichen Erfahrungen oder ähnliche, der sich hier mit mir austauschen möchte.
Vielen Dank für Eure Meinungen.
Kerstin[/zitat]
Hallo Kerstin,
bin 30, habe seit 15 Jahren Epilepsie, Orfiril ist ein sehr ausgereiftes Medikament welches aber normalerweise mit Lamotrigien kombiniert wird, die Wirkstoffe der beiden Medikamente ergänzen sich und stellen auch normalerweise keine Gefahr dar.
Re: valproat und lamotrigin ???
Kerstin
, Monday, 10.03.2008, 21:59 (vor 6737 Tagen) @
Kerstin
[zitat=Jens][zitat=Kerstin]Hallo,
unser Sohn 3 1/2 Jahre bekommt seid mitte Januar Valproat (Medikament Orfiril long) das Medi schlägt gut an und er hat enorme Fortschritte gemacht, sei es körperlich wie auch geistig, jedoch bekommt er jetzt seid einer Woche noch Lamotrigin dazu, denn die Epi-Ärzte an der Uni Mainz wollen ihn anfallsfrei bekommen; und rechnen sich hiermit sehr gute Chancen aus. Mir macht es jetzt Sorgen, das man so einen kleinen Kerl mit so viel Medis vollstopft. (Wenn es ihm hilft, soll es ja so sein) Ich bin in der Materie noch sehr unerfahren, da wir erst seid Dezember wissen das er Epi hat und auch seid da erst behandelt wird, daher bin ich bei allen neuen Sachen immer eine übervorsichtige behütete Mama. Hat jemand die gleichen Erfahrungen oder ähnliche, der sich hier mit mir austauschen möchte.
Vielen Dank für Eure Meinungen.
Kerstin[/zitat]
Hallo Kerstin,
bin 30, habe seit 15 Jahren Epilepsie, Orfiril ist ein sehr ausgereiftes Medikament welches aber normalerweise mit Lamotrigien kombiniert wird, die Wirkstoffe der beiden Medikamente ergänzen sich und stellen auch normalerweise keine Gefahr dar. [/zitat]
hallo jens,
vielen dank für deine info, ist interessant anderer leute erfahrungen zu hören. für uns als eltern eine komplett neue situation, daher zur zeit immer noch ein bischen ängstlich. nochmals vielen dank.
gruss kerstin
Re: Re: valproat und lamotrigin ???
Kerstin
, Monday, 10.03.2008, 22:02 (vor 6737 Tagen) @
Kerstin
[zitat=Micha][zitat=Kerstin]Hallo,
unser Sohn 3 1/2 Jahre bekommt seid mitte Januar Valproat (Medikament Orfiril long) das Medi schlägt gut an und er hat enorme Fortschritte gemacht, sei es körperlich wie auch geistig, jedoch bekommt er jetzt seid einer Woche noch Lamotrigin dazu, denn die Epi-Ärzte an der Uni Mainz wollen ihn anfallsfrei bekommen; und rechnen sich hiermit sehr gute Chancen aus. Mir macht es jetzt Sorgen, das man so einen kleinen Kerl mit so viel Medis vollstopft. (Wenn es ihm hilft, soll es ja so sein) Ich bin in der Materie noch sehr unerfahren, da wir erst seid Dezember wissen das er Epi hat und auch seid da erst behandelt wird, daher bin ich bei allen neuen Sachen immer eine übervorsichtige behütete Mama. Hat jemand die gleichen Erfahrungen oder ähnliche, der sich hier mit mir austauschen möchte.
Vielen Dank für Eure Meinungen.
Kerstin[/zitat]
Hallo Kerstin,
mit übersichtig behütete Mama hat dies nichts zu tun. Als Erziehungsberechtigte dürfen wir unseren Kindern eine ordentliche Fürsorge und Erziehung angedeihen lassen. Da wir für unsere Kinder noch Entscheidungen treffen müssen, finde ich eine gesunde kritische Einstellung in Ordnung. Da der weitere Lebensweg (bewußt oder unbewußt) davon beeinflusst wird.
Wir haben drei Kinder und das jüngste hat auch Epilepsie. Dass dabei ein krankes Kind einer "erhöhten" Zuwendung bedarf ist natürlich. Aber die Geschwister haben ebenso Rechte und bedürfen der Zuwendung, die nicht vernachlässigt werden dürfen. Schließlich sind alle eigenen Kinder unsere Kinder. Ob Krank oder Gesund, sollten unsere "Schutzbefohlene" als erwachsene Menschen ihren eigenen Weg gehen können.
Leider kann ich Euch die Probleme und Verantwortung nicht abnehmen. Aber es ist toll, dass Ihr Meinungen und Erfahrungen hören möchtet um die weiteren Vorgehensweisen treffen zu können.
Liebe Grüße
Micha[/zitat]
hallo micha,
vielen dank für deinen beitrag. klar ist man ängstlich und geht mit vorsicht an alles dran, aber mittlerweile habe ich schon von vielen epi-patienten gehört, die zeitweise 4 und 5 medis einnehmen. man muss glaube ich den ärzten vertrauen, und das austauschen hilft auch sehr. nochmals danke
gruss kerstin
Re: valproat und lamotrigin ???
Micha
, Saturday, 15.03.2008, 00:25 (vor 6733 Tagen) @
Kerstin
Hallo Kerstin,
dass man den Ärzten vertrauen entgegenbringt finde ich in Ordnung. Allerdings haben wir uns angewöhnt, dass wir uns von den Ärzten ausreichend aufklären lassen wollen und dass mit "offenen Karten gespielt wird". Zusätzlich haben wir uns noch Informationen aus Büchern, Internet usw.. angeeignet. Dadurch sind wir noch etwas kritischer geworden. Auf Grund gewisser Erfahrungen und Wissen haben wir dann, für Uns bzw. unseren Sohn, den geeigneten Arzt bzw. die Klinik gesucht und gefunden. Mit dem Ergebnis, dass wir damit zufrieden sind und der bisherige Behandlungserfolg bei unserem Sohn für sich spricht.
Lieb Grüße
Micha
Re: valproat und lamotrigin ???
Sandra
, Tuesday, 02.12.2008, 21:40 (vor 6470 Tagen) @
Kerstin
[zitat=Kerstin]Hallo,
unser Sohn 3 1/2 Jahre bekommt seid mitte Januar Valproat (Medikament Orfiril long) das Medi schlägt gut an und er hat enorme Fortschritte gemacht, sei es körperlich wie auch geistig, jedoch bekommt er jetzt seid einer Woche noch Lamotrigin dazu, denn die Epi-Ärzte an der Uni Mainz wollen ihn anfallsfrei bekommen; und rechnen sich hiermit sehr gute Chancen aus. Mir macht es jetzt Sorgen, das man so einen kleinen Kerl mit so viel Medis vollstopft. (Wenn es ihm hilft, soll es ja so sein) Ich bin in der Materie noch sehr unerfahren, da wir erst seid Dezember wissen das er Epi hat und auch seid da erst behandelt wird, daher bin ich bei allen neuen Sachen immer eine übervorsichtige behütete Mama. Hat jemand die gleichen Erfahrungen oder ähnliche, der sich hier mit mir austauschen möchte.
Vielen Dank für Eure Meinungen.
Kerstin[/zitat]
Hallo!
Bin heut das erste Mal hier und mir ist Dein Beitrag aufgefallen. Mein Sohn ist nun auch gerade 3 1/2 Jahre und mit dem Kindergartenbeginn fing alles an. Wurde dann auf Hyperaktivität getestet und dabei kam dann zusätzlich raus, daß er an einer Absencenepilepsie leidet. Bekommt nun Ergenyl chrono (Valproinsäure), aber erst seit kurzem. Habe ehrlich gesagt total Angst vor diesem Medi, wegen der Nebenwirkungen...wie kommt Euer Kleiner damit zurecht?
Gruß Sandra