Man hat mir einen Gehirntumor entfernt,auf den man durch einen epileptischen Anfall gestroßen ist. Das war vor ca. 5 Monaten. Alles wurde zufriedenstellend entfernt, mir geht es den Umständen entsprechend hervorragend. Karnofskyindex 100 %.Nun soll ich auf einmal Antiepileptika nehmen und mir wurde auf Nachfrage erklärt, daß ich auch nach Ablauf einer Frist von einem Jahr nicht autofahren dürfte. Was kann ich gegen diese restriktive Meinung unternehmen?
Re: autofahren
frank
, Sunday, 09.03.2008, 10:21 (vor 6738 Tagen) @
Holz Hannes
hallo hannes.es ist die pflicht der ärzte dir ein fahrverbot zugeben,damit sie aus dem schneider sind.aber besser ist es auf jeden fall,weil durch die entsprechenden medis aussetzer ein tretten können,so wurde es mir nach der op auch gesagt.das ganze wird in deiner akte auch fest gehalten.anti unternehmen sind sinnlos.gruss frank
Re: autofahren
Sabune
, Sunday, 09.03.2008, 18:00 (vor 6738 Tagen) @
Holz Hannes
Das wird, nur will jetzt noch niemand Stellung dazu nehmen.
Wenn Deine Ableitungen keine Auffälligkeiten zeigen und die Medikamente gut vertragen werden, wird sich auch die Ansicht der Ärzte ändern.
MfG
Re: autofahren
Sabune
, Sunday, 09.03.2008, 18:02 (vor 6738 Tagen) @
Holz Hannes
Das wird, nur will jetzt noch niemand Stellung dazu nehmen.
Wenn Deine Ableitungen keine Auffälligkeiten zeigen und die Medikamente gut vertragen werden, wird sich auch die Ansicht der Ärzte ändern.
MfG
Re: autofahren
Anton
, Monday, 10.03.2008, 10:37 (vor 6737 Tagen) @
Holz Hannes
Hallo Hannes,
herzlichen Glückwunsch zum Überleben, denn Du bist schwerkrank gewesen. Dir hat die Epilepsie Glück gebracht, denn erst durch einen Anfall hat man den bösartigen Tumor bemerken können, ohne dass er Metastasen bilden konnte, was auf jeden Fall tödlich gewesen wäre.
Bei einer Wertung von Karnofky liegst Du schon wieder bei 100 %, besser geht es kaum, denn es ist die höchste Stufe. Die Entfernung des Tumors hat eine große Wunde im Kopf hinterlassen, deren Heilung über Jahre dauert. Erst danach wird man sie bei EEG-Messungen nicht mehr sehen. Da die Ärzte heute noch nicht sagen können, in welcher Zeit sich anfallsauslösende Faktoren auf fast Null reduziert haben, sind sie dir gegenüber fair gewesen, weil sie nicht gleich einen festen Termin zur möglichen Teilnahme am Straßenverkehr genannt haben.
Das Thema Führerschein sollte dir erstmal nicht so wichtig sein. Denn Du hast ein neues Leben geschenkt bekommen. Sei den Ärzten dankbar. Ich wünsche dir einen positiven Verlauf der Genesung und alles Gute.
Herzliche Grüße
Anton
Re: Re: autofahren
Hubert
, Tuesday, 11.03.2008, 12:45 (vor 6736 Tagen) @
Holz Hannes
Hallo,
also bei mir haben die Ärzte auch gesagt das ich ein Jahr nicht fahren darf. Nachdem ich bei meinem Neurologen war, hat der gemeint er sähe das nicht so streng mit einem Jahr. Mein Neuro ist auch Gutachter und in einigen Monaten wird er mich testen und dann werd ich warscheinlich wieder fahren dürfen.
Also giebt es schon Möglichkeiten, aber erst hald nach einem demensprechenden Test.
MfG
Hubert
Re: autofahren
Sven C.
, Friday, 28.03.2008, 09:32 (vor 6719 Tagen) @
Holz Hannes
Hey leutz,
ich leide erst seit kurzem an epi. Am 18.11.07 hatte ich meinen ersten Anfall. Als ich frühs vom pc-stuhl aufstand fiel ich zu boden. Dann das volle Programm: Hausarzt, Krankenwagen, Notarzt.... Schließlich wurde ich ins kh gebracht und musste MRT und EEG über mich ergehen lassen. Jedoch beides ohne befund. Am 2.2.08 hatte ich meinen zweiten anfall. Mein hausarzt war wieder schnell zur stelle und bestellte den angeforderten notarzt wieder ab. Ich bemerkte vor meinem Zusammenbruch schon zucken in den händen und hätte mich darauf vorbereiten können. Aber ich schob mein Problem immer auf meinen Kreislauf. Nach 2 stunden schlaf kam mein hausarzt nochmal gucken. Er sagte ich hatte ein epi anfall und überwies mich zur neurologin. EIN SCHLAG! Diese führte ein weiteres EEG durch und sagte mit die diagnose. Eine generalisierte ideopathische epi. Sie sagte anfangs darf ich ein jahr nicht autofahren oder ein halbes jahr, sie war sich unsicher. Und ich hab schun mit 17 meinen führerschein gemacht. Habe ein eigenes auto und hatte im dezember 07 mein 18. Geb.. Ich glaube ihr könnt euch vorstellen das es für mich nicht einfach ist. Ich habe das extreme verlangen wieder Auto zu fahren. Das ist das einzige was ich noch habe. Die ganze Problematik mit der Versicherung ist mir bekannt. Aber ich muss einfach wieder autofahren. Kennt sich jemand mit Tips aus, wie ich meine neurologin überreden kann, mir ein Schriebs auszustellen, dass ich wieder autofahren darf?
Grüßels Sven