Hallo zusammen,
erstmal weiss ich gar nicht wie ich anfangen soll.Mein Sohn hatte mit 6Jahren seinen ersten Anfall und den in der Schule.Dadurch hat er eine richtige Schulangst entwickelt.Bis zur 5.Klasse konnte er in der Schule bleiben danach hiess es er soll in eine Förderschule, was wir dann auch machten.Im August 2004 konnte in Kehl-Kork im Epilepsie-Zentrum fest gestellt werden das er mit Medikamenten nicht therapiebar ist und so zu einer OP zu gelassen wurde.Die OP fand dann im November 04 statt.
Damit dachten alle, vor allem die Lehrer sei das Problem gelöst und das Kind hat zu funktionieren.Was dann folgte war ein einziger Alptraum.Er wurde von einer Schule zur nächsten gereicht und keiner schaffte es in ordentlich zu beschulen.Ich muss dazu sagen, dass er seit der OP Anfallsfrei ist und nur die Symptome gezeigt hat.Aber die Lehrer waren leider überfordert.Nun sind wir soweit, dass er in eine stationäre Einrichtung kommen soll, da er diese Schulangst alleine nicht bewältigen kann. Er ist jetzt 15Jahre und ein aufgeschlossener Jugendlicher der so sein möchte wie alle anderen auch.
Wir sind verzweifelt und wissen keine Lösung mehr.Vielleicht kann uns hier jemand einen guten Tipp oder Rat geben.Ich danke euch schonmal im Vorraus.
Liebe Grüße Iris
Re: Schulprobleme und kein Ende
Horst
, Wednesday, 12.03.2008, 10:10 (vor 6735 Tagen) @
Iris
Hallo Iris,
ein grosses Ziel habt ihr ja durch die OP erreicht, die Anfallfreiheit.
Wie sieht es derzeit mit Medikamenten-Einnahme aus?
Könnten es evt. Medi-Nebenwirkungen sein, die ihm den Schulalltag so erschweren?
BG Horst
Re: Schulprobleme und kein Ende
Iris
, Wednesday, 12.03.2008, 11:05 (vor 6735 Tagen) @
Iris
Hallo Iris,
ein grosses Ziel habt ihr ja durch die OP erreicht, die Anfallfreiheit.
Wie sieht es derzeit mit Medikamenten-Einnahme aus?
Könnten es evt. Medi-Nebenwirkungen sein, die ihm den Schulalltag so erschweren?
BG Horst
Hallo Horst,
ja du hast Recht, das war das große Ziel mit der OP. Aber seit er "gesund" ist haben wir noch mehr Schwierigkeiten. Medikamente nimmt er auch und zwar Timonil retard 2oo und 150 Einnahme 2-0-2 1/2. An die Nebenwirkungen haben wir auch schon gedacht, aber ich denke sein Problem liegt wirklich bei dieser Schulbewältigung. Er fühlt sich nicht angenommen wie er ist, wurde ab und zu mal Ohnmächtig und musste daraufhin schon 3mal die Schule wechseln, da alle Angst haben es könnte ja ein Anfall sein. Unser Sohn braucht auf jeden Fall eine Therapie aber die wollte ich doch vor Ort machen. Wir wohnen in der Nähe von Stuttgart. Habe auch schon an einen Privatlehrer gedacht, ist aber schwierig einen zu finden.
Danke für deine schnelle Antwort.
Lieben Gruß Iris
Re: Schulprobleme und kein Ende
Anton
, Wednesday, 12.03.2008, 11:40 (vor 6735 Tagen) @
Iris
Eine Kopfoperation verändert den Menschen
Hallo Iris,
aus meiner Sicht hat es zur OP keine Alternative gegeben. Das zeigt die heutige Anfallsfreiheit. Wenn noch Medikamente genommen werden, ist das ebenfalls richtig, Epileptologen gehen von einer Gesamtausschleichphase von gut drei Jahren, völlige Anfallsfreiheit vorausgesetzt, aus.
So wie Du den Fall schilderst, ist eins völlig außer Acht gelassen worden. Meiner Meinung nach hat bei Deinem Sohn viel zu wenig Berücksichtigung gefunden die Veränderung eines jeden, der so etwas mitmacht.
Für Erwachsene gibt es für die Integration in das Arbeitsleben nach einem epilpsiechirurgischen Eingriff folgende Empfehlung: a)6 Monate Krankschreibung; b) ein bis zwei Jahre eine Drittelstelle; c) danach 1 Jahr ein halbe Stelle und erst dann langsam austesten den Weg in eine Vollzeitstelle.
Ich habe diesen Eingriff vor 22 Monaten erlebt und bin heute noch nicht wieder auf dem Stand von vor der OP. Mit Eurem Sohn kann es aus meiner Sicht nur bergauf gehen. Es braucht allerdings seine Zeit. Ich wünsche Euch einen weiterhin efolgreichen Verlauf seiner Gesundheit und alles Gute.
Herzliche Grüße
Anton
Re: Re: Schulprobleme und kein Ende
Horst
, Wednesday, 12.03.2008, 14:38 (vor 6735 Tagen) @
Iris
Hallo Iris,
bei Timonil sind u.a. folgende Nebenwirkungen angegeben:
Verwirrtheit, Unruhe, depressive Verstimmungen, aggressives Verhalten, Denkerschwernis, Antriebsverarmung
wenn dies zum Tragen kommt, genügend mögliche Ursachen für Schulprobleme, dann noch die Nachwirkung der OP, ich bedaure euren Sohn.
Vielleicht könnte euer Arzt die Medikamente reduzieren, ein Versuch wäre es wert.
Die Einnahme von Magnesium könnte sich auch noch positiv auf Gedächtnis und Denkvermögen auswirken, ohne dass es negative Nebenwirkungen bewirken würde. Aber auch dies müsstet ihr ausprobieren. Bei Interesse sende eine e-mail.
Bestse Grüsse
Horst
Re: Re: Re: Schulprobleme und kein Ende
Susanne Albers
, Wednesday, 12.03.2008, 22:25 (vor 6735 Tagen) @
Iris
Horst,
jetzt lasse das doch mal mit Deinem blöden Magnesium. Auch die Nebenwirkungen, die Du von Timonil angibst, stimmen natürlich nicht bei jedem überein.
Man kann ja bald keinen Link mehr öffnen, ohne Deine bescheuerten Magnesium Postings zu entdecken - langsam reicht's. Ist das bereits psychisch bei Dir??? Lass Dich mal untersuchen.
Ja, ich wurde persönlich, aber soviel unverbesserliche Dummheit regt mich auf. Wie kann man nur stets und ständig das Magnesium als Allheilmittel gegen Epilepsie verkaufen.
Susanne
Re: Schulprobleme und kein Ende
Tina
, Wednesday, 12.03.2008, 22:37 (vor 6735 Tagen) @
Iris
[zitat=Horst]Hallo Iris,
bei Timonil sind u.a. folgende Nebenwirkungen angegeben:
Verwirrtheit, Unruhe, depressive Verstimmungen, aggressives Verhalten, Denkerschwernis, Antriebsverarmung
wenn dies zum Tragen kommt, genügend mögliche Ursachen für Schulprobleme, dann noch die Nachwirkung der OP, ich bedaure euren Sohn.
Vielleicht könnte euer Arzt die Medikamente reduzieren, ein Versuch wäre es wert.
Die Einnahme von Magnesium könnte sich auch noch positiv auf Gedächtnis und Denkvermögen auswirken, ohne dass es negative Nebenwirkungen bewirken würde. Aber auch dies müsstet ihr ausprobieren. Bei Interesse sende eine e-mail.
Bestse Grüsse
Horst
[/zitat]
Magnesium gegen Gedächtnis-Probleme?
Seit wann? Ich kenne nur das Ginko, aber das ist ziemlich teuer
Re: Re: Schulprobleme und kein Ende
Horst
, Wednesday, 12.03.2008, 23:41 (vor 6735 Tagen) @
Iris
@ Susanne,
mag ja sein, dass du dir viel angelesen hast und für deine Epi-Tochter eine tollt Mutter bist,
nur eigene Erfahrung über Anfälle und Nebenwirkungen der div. Antiepileptikas hast du keine und schon gar nicht über die Wirkung von Magnesium.
Sei froh, dass du gesund bist, nur mit deinen Sprüchen und "Wissen" aus 2. Hand kannst du niemandem helfen.
Horst
Re: Re: Re: Schulprobleme und kein Ende
Susanne Albers
, Thursday, 13.03.2008, 01:47 (vor 6735 Tagen) @
Iris
ja Horst .. ist klar,
erstens habe ich keine Tochter, Du verwechselst mich.
und
zweitens habe ich selbst seit 1977 Epilepsie.
...
also... ich will nix mehr über Magnesium lesen...
...
und ich bin bestimmt nicht die Einzige!!!
Re: Re: Re: Re: Schulprobleme und kein Ende
Anton
, Thursday, 13.03.2008, 07:38 (vor 6735 Tagen) @
Iris
Magnesium ist keineswegs Ersatz für Antikonvulsiva!!!
Hallo Susanne,
ich finde gut, dass Du das mit dem Magnesium noch mal klargestellt hast, bevor sich Leser falsch informieren.
Die Magnesium-Diskussion ist hier oft genug angesprochen worden und wir sind mehrheitlich zu dem Entschluss gekommen, dass Magnesium in zu großen Mengen schädlich sein kann und in der Epilepsie-Behandlung nichts zu suchen hat.
Herzliche Grüße
Anton
Re: Schulprobleme und kein Ende
Anne
, Thursday, 13.03.2008, 07:54 (vor 6735 Tagen) @
Iris
[zitat=Iris]Hallo zusammen,
erstmal weiss ich gar nicht wie ich anfangen soll.Mein Sohn hatte mit 6Jahren seinen ersten Anfall und den in der Schule.Dadurch hat er eine richtige Schulangst entwickelt.Bis zur 5.Klasse konnte er in der Schule bleiben danach hiess es er soll in eine Förderschule, was wir dann auch machten.Im August 2004 konnte in Kehl-Kork im Epilepsie-Zentrum fest gestellt werden das er mit Medikamenten nicht therapiebar ist und so zu einer OP zu gelassen wurde.Die OP fand dann im November 04 statt.
Damit dachten alle, vor allem die Lehrer sei das Problem gelöst und das Kind hat zu funktionieren.Was dann folgte war ein einziger Alptraum.Er wurde von einer Schule zur nächsten gereicht und keiner schaffte es in ordentlich zu beschulen.Ich muss dazu sagen, dass er seit der OP Anfallsfrei ist und nur die Symptome gezeigt hat.Aber die Lehrer waren leider überfordert.Nun sind wir soweit, dass er in eine stationäre Einrichtung kommen soll, da er diese Schulangst alleine nicht bewältigen kann. Er ist jetzt 15Jahre und ein aufgeschlossener Jugendlicher der so sein möchte wie alle anderen auch.
Wir sind verzweifelt und wissen keine Lösung mehr.Vielleicht kann uns hier jemand einen guten Tipp oder Rat geben.Ich danke euch schonmal im Vorraus.
Liebe Grüße Iris[/zitat]
Hallo Iris
es ist schon eigenartig wie Ihr für meinen Begriff im stich gelassen werdet!
Ich würde folgendes versuchen: setzt euch mal mit den Ärzten der Klinik auseinander ob die eventuell weiterhelfen können!
Versucht auch mal mit der Epivereinigung Deutschland, die haben mir auch schon weitergeholfen, ein Versuch ist es auf all fälle Wert!
http://www.epilepsie.de/
Was die Unsicherheit und Schulangst betrifft müßte eventuell mal ein Psychologe weiterhelfen.
Aber ich verstehen das Dein Sohn der wahrscheinlich auch schon in der Pupertät ist so wieso schon schwer hat und dann die dauernden Schulwechsel können einen so jungen Menschen aus der Bahn werfen!
Nach einer solchen Op muß sich ein Mensch erst wieder fangen und braucht dabei auch Fachliche Hilfe so sehe ich das mal .
Vorallem müßen diese wechselnde Schulen ein Ende haben denn sonst wird dein Sohn ja noch seelisch Krank, das muß nicht auch noch sein.
Ich hoffe es geht euch bald wieder besser und lasst bei den Ärzten nicht locker. Viel Glück wünsche ich euch.
Liebe Grüße Anne
Re: Schulprobleme und kein Ende
Anton
, Thursday, 13.03.2008, 11:10 (vor 6734 Tagen) @
Iris
Hallo Iris,
ich finde sehr gut, was Anne dazu sagt. Aus meiner Sicht ist Dein Sohn derzeit überfordert.
Nach hirnchirurgischem Eingriff ist es für jeden Arzt ein
Leichtes, die Notwendigkeit ambulanter psychologischer Psychotherapie medizinisch zu indizieren. Der Kleine wird jetzt erst mal Ruhe brauchen, bevor an Leistung überhaupt zu denken ist. Nachdem das Ergebnis der OP nicht positiver hätte sein können, wünsche ich ihm einen guten Verlauf seiner weiteren Entwicklung.
Liebe Grüße
Anton
Re: Re: Schulprobleme und kein Ende
Iris
, Friday, 14.03.2008, 09:59 (vor 6733 Tagen) @
Iris
[zitat=Anton]Hallo Iris,
ich finde sehr gut, was Anne dazu sagt. Aus meiner Sicht ist Dein Sohn derzeit überfordert.
Nach hirnchirurgischem Eingriff ist es für jeden Arzt ein
Leichtes, die Notwendigkeit ambulanter psychologischer Psychotherapie medizinisch zu indizieren. Der Kleine wird jetzt erst mal Ruhe brauchen, bevor an Leistung überhaupt zu denken ist. Nachdem das Ergebnis der OP nicht positiver hätte sein können, wünsche ich ihm einen guten Verlauf seiner weiteren Entwicklung.
Liebe Grüße
Anton[/zitat]
Hallo alle zusammen!
Erst möchte ich mich einmal für euer reges Interesse und Tipps danken.
Es ist leider so verlaufen wie Anton schon erahnt hat.Nach der OP im Nov.04 bekam mein Sohn Hausunterricht bis Ende Jan.05, danach sollte er wieder voll in den normalen Schulalltag eingegliedert werden. Da er ja immer das Gefühl eines nahenden Anfalls hatte,der aber ja nicht stattfand, legte er den Kopf auf den Tisch und die Lehrerin erschrak jedesmal. Der Erfolg dieser Abläufe im Unterricht hatte zur Folge, dass ich fast täglich von der Schule angerufen wurde ich solle doch bitte mein Kind holen es hat einen Anfall.Die Rektorin wollte es nicht länger mitmachen und überstellte unseren Sohn in die Schule für Körperbehinderte, dort hielt er es seelisch nicht aus und verweigerte den Schulunterricht.Er wollte wieder zurück in seine Förderschule.
Wir konnten es durchbringen, dass er wieder zurück durfte.Durch den ganzen Stress der da angefallen war bekam er auch noch Ohnmachtsanfälle. Das war wieder ein Grund für die Rektorin ihn in die nächste Schule für Geistig behinderte Kinder zu schicken. Das ging auch nur ein-zwei Wochen gut, danach verweigerte er wieder.Wir haben dann das Jugendamt eingeschaltet und klar gemacht, dass unser Kind einfach normal behandelt werden möchte aber auch noch seine Zeit braucht um in dieses normale Leben zurück zu kehren. Leider ist ihm das irgendwo verwehrt worden und so blieb unser Anfallsfreies Kind auf der Strecke.Wir starteten noch einen Versuch in einer Förderschule aber der schlug dann leider auch fehl, weil er wieder mal Ohnmächtig wurde und ihn dann vollkommen aus der Bahn warf.Nun sind wir an dem Punkt angelangt, dass er stationär aufgenommen werden soll und wir uns fragen ob wir die ganze Zeit für nichts gekämpft haben. Jeder Erwachsene bekommt nach einer OP irgendwelche Hilfe oder Rehamaßnahmen aber unser Sohn bekam gar nichts.
Ich danke euch sehr für euer Verständnis, es tut gut wenn man weiss da gibt es Menschen die diese Not verstehen können. DANKE euch allen.
Liebe Grüße Iris
Re: Schulprobleme und kein Ende
Sirius
, Saturday, 15.03.2008, 10:49 (vor 6732 Tagen) @
Iris
[zitat=Iris]Hallo zusammen,
erstmal weiss ich gar nicht wie ich anfangen soll.Mein Sohn hatte mit 6Jahren seinen ersten Anfall und den in der Schule.Dadurch hat er eine richtige Schulangst entwickelt.Bis zur 5.Klasse konnte er in der Schule bleiben danach hiess es er soll in eine Förderschule, was wir dann auch machten.Im August 2004 konnte in Kehl-Kork im Epilepsie-Zentrum fest gestellt werden das er mit Medikamenten nicht therapiebar ist und so zu einer OP zu gelassen wurde.Die OP fand dann im November 04 statt.
Damit dachten alle, vor allem die Lehrer sei das Problem gelöst und das Kind hat zu funktionieren.Was dann folgte war ein einziger Alptraum.Er wurde von einer Schule zur nächsten gereicht und keiner schaffte es in ordentlich zu beschulen.Ich muss dazu sagen, dass er seit der OP Anfallsfrei ist und nur die Symptome gezeigt hat.Aber die Lehrer waren leider überfordert.Nun sind wir soweit, dass er in eine stationäre Einrichtung kommen soll, da er diese Schulangst alleine nicht bewältigen kann. Er ist jetzt 15Jahre und ein aufgeschlossener Jugendlicher der so sein möchte wie alle anderen auch.
Wir sind verzweifelt und wissen keine Lösung mehr.Vielleicht kann uns hier jemand einen guten Tipp oder Rat geben.Ich danke euch schonmal im Vorraus.
Liebe Grüße Iris[/zitat]
Gibt es denn in Eurer Gegend keine integrative Gesammtschule, in der sowohl gesunde als auch ein (zugegeben geringer Teil) "behinderte" beschult werden? Dann würde er doch auf jeden Fall dazugehören, und zu welcher Gruppe er tatsächlich gehört könnte sich langsam entwickeln. Erkundige dich doch mal, vielleicht hast du ja bei deinen bisherigen Bemühungen etwas übersehen. Viel Glück
Sirius
Re: Re: Schulprobleme und kein Ende
Iris
, Monday, 17.03.2008, 10:26 (vor 6730 Tagen) @
Iris
[zitat=Sirius]Hallo zusammen,
erstmal weiss ich gar nicht wie ich anfangen soll.Mein Sohn hatte mit 6Jahren seinen ersten Anfall und den in der Schule.Dadurch hat er eine richtige Schulangst entwickelt.Bis zur 5.Klasse konnte er in der Schule bleiben danach hiess es er soll in eine Förderschule, was wir dann auch machten.Im August 2004 konnte in Kehl-Kork im Epilepsie-Zentrum fest gestellt werden das er mit Medikamenten nicht therapiebar ist und so zu einer OP zu gelassen wurde.Die OP fand dann im November 04 statt.
Damit dachten alle, vor allem die Lehrer sei das Problem gelöst und das Kind hat zu funktionieren.Was dann folgte war ein einziger Alptraum.Er wurde von einer Schule zur nächsten gereicht und keiner schaffte es in ordentlich zu beschulen.Ich muss dazu sagen, dass er seit der OP Anfallsfrei ist und nur die Symptome gezeigt hat.Aber die Lehrer waren leider überfordert.Nun sind wir soweit, dass er in eine stationäre Einrichtung kommen soll, da er diese Schulangst alleine nicht bewältigen kann. Er ist jetzt 15Jahre und ein aufgeschlossener Jugendlicher der so sein möchte wie alle anderen auch.
Wir sind verzweifelt und wissen keine Lösung mehr.Vielleicht kann uns hier jemand einen guten Tipp oder Rat geben.Ich danke euch schonmal im Vorraus.
Liebe Grüße Iris
Gibt es denn in Eurer Gegend keine integrative Gesammtschule, in der sowohl gesunde als auch ein (zugegeben geringer Teil) "behinderte" beschult werden? Dann würde er doch auf jeden Fall dazugehören, und zu welcher Gruppe er tatsächlich gehört könnte sich langsam entwickeln. Erkundige dich doch mal, vielleicht hast du ja bei deinen bisherigen Bemühungen etwas übersehen. Viel Glück
Sirius[/zitat]
Hallo Sirius!
An diese Möglichkeit habe ich tatsächlich noch nicht gedacht. Allerdings weiss ich auch nicht ob es so eine Gesamtschule bei uns überhaupt gibt. Da muss ich mich hier im Internet mal umschauen.
Danke schön. LG Iris