Krampfanfall meines Mannes am DI/Wie soll es weitergehen?

Trippe @, Saturday, 29.03.2008, 23:41 (vor 6719 Tagen)

Hallo,
mein Mann hatte am Dienstag abend einen schlimmen Krampfanfall. Ich war bei seinem Anfall dabei. an den Morgen und nachmittag desselben Tages hat er über "Zuckungen" im rechten Arm geklagt und am Abend einen für mich unvergesslichen Krampfanfall. Er hat unsere 11-Monate-alte Tochter auf dem Arm gehabt und wollte sie in ihrem Kinderzimmer wickeln. Er hat sie kurz vor seiner Bewusstlosigkeit und dem Krampfen auf den Bden retten können. Ich habe sofort den Rettungsdienst informiert. Er ist seit dem Abend im Krankenhaus. Leider hat der Arm noch am selbern Abend wieder "gezuckt" und an den darauffolgenden Tágen hat das Zucken nicht aufgehört. Das Zucken/Rütteln der rechten Schulter (und dadurch bedingt des rechten Armes und des Oberkörpers) ist heute stärker als gestern. Ich und mein mein sind vollkommen verzweifelt. unser Leben wurde von einer Mintute auf die andere vollkommen aus der Bahn geworfen. Er wir derzeit medikamentös eingestellt. EEG, CT und Kernspinn haben nichts ergebn. Nervenwasser haben ihm die Ärzte gestern abgenommen. Sind die Zuckungen nach einem Anfall normal? Was haben sie zu bedeuten. Kommt es eventuell zu einem weiteren Anfall? Was sollen wir unternehmen? Sollen wir weitere Meinungen einholen. Mein Mann hat bisher niemals Anzeichen einer Epilepsie gehabt. er sit 38 Jahre alt und war in seinem Leben bisher niemsla krank. Epilepsie ist in seiner Familie niemals vorgekommen. Allerdings wurde er am 20.02. an Krampadern und einer defekten Venenklappe operiert (Vllnarkose)und hat am Gründonnerstag eine Entzündung im linken Auge (lt. Augenarzt) ein Art Rheuma gehabt. Eine Woche nach der OP hat er zwei dicke Entzündungen im Mund gehabt (Eiter - lt. Zahnarzt Zahnstein/Dreck ind den Zahnfleichtaschen - reiner Zufall trotz der Narkose) Gibt es da Zusammenhänge? Die Ärzte gehen nicht so darauf ein - mein logisches Denken sagt mir, dass es eventuell einen Zusammenhang geben kann. Diese Zeitnähe zu der OP ist doch nicht von der Hand zu weisen. Was sollen wir tun. Er ist nicht in der LAge seine kleine Tochter auf den Arm zu nehmen (wg. der Zuckungen). Was haben die Zukungen zu bedeuten? Bitte helft mir. Ich stehe immer noch unter Schock und versuche das Geschehene zu verdrängen (das Bild meines krampenden Mannes - ich habe geglaubt, dass er stirbt). In den vergangen Tagen habe ich nur funktioniert, muß es bare wieder klar denken - sonst werde ich noch verrückt. Ich brauche Informationen! Lieben Dank!
Eva

Re: Krampfanfall meines Mannes am DI/Wie soll es weitergehen?

Micha @, Sunday, 30.03.2008, 00:36 (vor 6719 Tagen) @ Trippe

Hallo Eva,

der Krampfanfall bzw die Zuckungen können unter Umständen schon irgendwie in Verbindung mit der Erkrankung deines Mannes sein.
Dies sollte aber von einem Facharzt abgeklärt werden.

Zum anderen gibt es einige Krankheitsbilder, die die gleichen Symptome wie Epilepsie hervorrufen können z.B. Stoffwechselstörung Hyponatriämie etc. Um dies festzustellen, sollten die Untersuchungen zu Beginn stattfinden bevor eine medikamtöse Behandlung erfolgt.
Es wäre für Euch sicher Sinnvoll einen Facharzt mit der Zusatzqualifikation Epileptologie bzw, ein Epilepsiezentrum diesbezüglich aufzusuchen.

Nachfolgend ein kleiner Ausschitt über die Diagnose in der Epileptologie:
Es ist wichtig zwischen epileptischen Anfällen und Epilepsien als Krankheitssyndrom zu unterscheiden. Epileptische Anfälle sind paroxysmale Störungen des Bewusstseins, der Motorik, des Sensoriums, des Vegetativums und der Sprache. Sie sind klinische Symptome einer Epilepsie. Von Epilepsien spricht man, wenn zwei voneinander unabhängige epileptische Anfälle ohne Provokation aufgetreten sind. Provokationen können sein: Schlafentzug, Alkoholentzug, Fotostimulation. Auch biographische Aspekte können eine Rolle spielen, sind aber noch nicht gut untersucht. Bei einem einzelnen (ersten) Anfall muss die Ursache abgeklärt werden, um möglicherweise auch eine ursächliche Behandlung (bei Tumor, Entzündung oder Blutung) vornehmen zu können. Auch ist die Bedeutung von Auslösefaktoren zu ermitteln, und es muss versucht werden einzuordnen, ob es sich um einen einzelnen Gelegenheitsanfall oder den ersten Anfall im Verlauf einer Epilepsieentwicklung handelt. Die Erkennung von Auslösefaktoren und ihre Vermeidung kann die Entwicklung einer Epilepsie lindern.

Für die kommende Zeit wünsche ich Euch alles Gute und viel Kraft, damit Ihr Dies gut durchstehen könnt.

Liebe Grüße

Micha

Re: Krampfanfall meines Mannes am DI/Wie soll es weitergehen?

Jennifer @, Sunday, 30.03.2008, 01:37 (vor 6719 Tagen) @ Trippe

Hallo!
fahrt nach Bonn, da ist eine super Epilepsieklinik!
Alles gute!
Jennifer

Re: Re: Krampfanfall meines Mannes am DI/Wie soll es weitergehen?

Markus ⌂ @, Sunday, 30.03.2008, 13:12 (vor 6718 Tagen) @ Trippe

Hai Jenifer ich kene auch noch gute Kliniken zum Beischbil in Baden würden Berg Kork da bin ich gerade wurde for 3 monate operirt worden man hat den rechten Temporal lapen entfernt. seit dem ist Nichts mehr. wenn du in franken bist ist Erlangen ser Gut oder Betel ist glaube ich in Heidelberg oder Gödingen ist auch ser gut das sind alles schbezial Kliniken wie Bonn. las den Kobf nicht Hängen ihr habt sicher fil überschdanten das grigt ihr auch noch hin
hate meine 34 jahre und jetzt weis ich auch nicht wis weiter get aber ich werde es auch meistern wie du. Schönen grus an deinen Mann und alles gute [zitat=Jennifer]Hallo!
fahrt nach Bonn, da ist eine super Epilepsieklinik!
Alles gute!
Jennifer[/zitat]