Re: Orfiril-Nebenwirkungen

'Leben mit Epilepsie' ⌂ @, Tuesday, 08.04.2008, 02:42 (vor 6709 Tagen) @ Christina

[zitat=Christina]
nach dem Orfiril ist er völlig niedergebügelt.
Danke und LG[/zitat]

Hallo Christiane,

Orfiril kann häufig müde machen.
Einige Eltern haben auch bei ihren Kleinkindern lt. diesem Forum auch das Gegenteil erlebt. Unruhe und Agressivität.

Valprinsäure/Valproat (Orfiril, Ergenyl, etc.


Aus Fachinfo für Ärzte und Apotheker
Rote Liste :

Dosisabhängig werden häufig Gewichtszunahme
oder -abnahme, erhöhter Appetit
oder auch Appetitlosigkeit, Schläfrigkeit,
vorübergehender Haarausfall, Tremor oder
Parästhesien beobachtet.
Gelegentlich wurden Hypersalivationen, Diarrhöe,
periphere Ödeme, Blutungen, Kopfschmerzen,
Spastizität, Ataxie, Reizbarkeit,
Hyperaktivität, Verwirrtheit, besonders zu
Beginn der Behandlung, berichtet.

Kinder: 1) 2)
3 – 6 Monate ca. 5,5 – 7,5 150
6 – 12 Monate ca. 7,5 – 10 150 – 300
1 – 3 Jahre ca. 10 – 15 300 – 450
3 – 6 Jahre ca. 15 – 25 450 – 600

1) Körpergewicht (in kg)
2) Durchschnittl. (Dosis in mg/Tag)


Für Kinder bis zu 3 Jahren sollten vorzugsweise
die zur Verfügung stehenden
Darreichungsformen mit niedrigerem
Wirkstoffgehalt (z. B. Lösung bzw. ,,Saft‘‘)
verwendet werden.
Für Kinder bis zu 6 Jahren eignen sich
besonders die zur Verfügung stehenden
Darreichungsformen mit niedrigerem
Wirkstoffgehalt (z. B. Orfiril Saft oder Dragees zu 150 mg).


Positiv:

Mittel der 1. Wahl bei idiopathischen generalisierten Epilepsien;
alternatives Mittel der 1. Wahl bei fokalen Epilepsien; Status epilepticus

Breites Wirkspektrum gegen alle Anfallstypen; keine Verschlechterung von bestimmten Anfallstypen; gute
Verträglichkeit;

Quelle:http://www.medmix.at/set1.php?open=/artikel/1656content.php

Gib mal unter 'Suche' link oben

- valproin
- orfiril

ein - und du bist erstaunt wieviel Forumsbesucher schon die gleiche Frage hatten.


Liebe Grüße

Ragnar


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