Hallo,
im Krankenhaus wurde keine eindeutige Diagnose über den Zusammenbruch im Supermarkt gestellt . Kann ich dieser Diagnose wiedersprechen? denn ich habe ein Fahrverbot von 6 Monaten bekommen, obwohl noch nicht mal klar ist, dass es ein epileptischer Anfall war. Denn die Untersuchungen deuten nicht auf einen epileptischen Anfall hin. CK-Wert in Ordnung, auch das EEG sagt nichts über einen Anfall aus.
Die Ärzte im Krankenhaus haben sich sowieso permanent wiedersprochen, hatte das Gefühl die haben selbst keine Ahnung, außerdem wurden mir die falschen Medikamente verschrieben, was mir ein Neurologe bestätigte.
Was soll ich jetzt machen? Beweisen kann es keiner, dass es sich um einen epileptischen Anfall handelt. Es geht hier um meinen Job, ich bin Fahrer.
Re: Diagnose wiedersprechen
Anton
, Thursday, 24.04.2008, 22:43 (vor 6692 Tagen) @
Dominik
Hallo Dominique,
wir sind hier weder bei Gericht noch haben wir es mit einem Verwaltungsakt zu tun. Somit besteht keine Möglichkeit, Revision, Berufung oder einen Widerspruch einzulegen.
Ich habe bisher keinen Arzt kennengelernt, der nicht seinem Amtseid nachgekommen ist. Auf der anderen Seite wissen wir, dass dort wo Menschen sich einsetzen und arbeiten, Fehler gemacht werden.
Ich würde erstmal ein wenig Ruhe einkehren lassen.In einem Vierteljahr besteht die Möglichkeit, sich eine zweite Meinung einzuholen. Für diesen Fall empfehle ich, dort nicht den Arzt, der vielleicht bei dir einen schlechten Tag gehabt hat, so niederzumachen, wie Du es hier getan hast.
Ich wünsche dir, dass schon bald von Ärzten geklärt werden kann, ob es wirklich Anfälle gewesen sind oder nicht. Ich z. B. würde den Arzt, der mich zuerst behandelt hat, nochmal um Prüfung bitten. Ärzte vertragen nicht das Diktat, dafür ist die Verantwortung, die sie tragen, zu groß. Sie wollen höflich gefragt werden.
Viel Gesundheit, gute Besserung und unbeschwerte Momente wünscht
mit lieben Grüßen
Anton
Re: Diagnose wiedersprechen
Jimmy
, Friday, 25.04.2008, 02:20 (vor 6692 Tagen) @
Dominik
[zitat=Dominik]Hallo,
im Krankenhaus wurde keine eindeutige Diagnose über den Zusammenbruch im Supermarkt gestellt . Kann ich dieser Diagnose wiedersprechen? denn ich habe ein Fahrverbot von 6 Monaten bekommen, obwohl noch nicht mal klar ist, dass es ein epileptischer Anfall war. [/zitat]
Hallo Dominik.
wenn jemand jederzeit unvorhersehbar und plötzlich in eine Bewusstseinsveränderung geraten kann und dadurch die Situationsübersicht verliert, so ist die von ihm ausgehende Gefahr bei der heutigen Verkehrsdichte so groß, dass er von der Teilnahme am motorisierten Straßenverkehr vorerst ausgeschlossen werden kann. Ob eine besondere Gefahrenlage durch ein Anfallsleiden besteht, ist im Einzelfall zu klären.
Es ist unerheblich, ob anfallsartig auftretende Bewußtseinsstörungen diagnostisch als epileptische Anfälle anzusehen sind oder nicht.
Es geht in deinem Fall um Bewußtseinsverlust und Überprüfung von 6 Monaten ob Epilepsie oder nicht, bzw. ob du nochmals unvorhergesehen und plötzlich in eine Bewusstseinsveränderung geraten kannst und was der Grund ist.
Auch Diabetes mit Unterzuckerung kann zu einem vorübergehenden Fahrverbot führen.
Sei froh daß du nicht gerade Auto gefahren bist und einen Unfall verursacht hast.
Siehe : http://www.frag-einen-anwalt.de/Bewutlosikeit-am-Steuer---MPU__f39490.html
LG Jimmy
Re: Re: Diagnose wiedersprechen
Dominik
, Friday, 25.04.2008, 14:49 (vor 6691 Tagen) @
Dominik
angeblich kann jeder mensch zur unterzuckerung neigen. und bei mir trifft die antwort in diesem link so ziemlich zu:
http://diabsite.de/infos/fragen/med-fragen/1-059unterzuckerung.html
hatte mich an dem tag sehr schlecht ernährt, also morgens weißbrot mit schkoladencreme, mittags extrem süßes getränk und nebenher gummicolafläschchen gegessen. ein normales essen hatte ich an dem tag nicht. zu dem ist mein job extrem anstrengend, schwere pakete tragen, den ganzen tag herumrennen und immer im stress.
blöd ist, dass mir erst nach mehr als 24 stunden blut und urin im krankenhaus abgenommen wurde, da kann man die unterzuckerung wohl nicht mehr nachweisen, was auch der neurologe meinte. nur weil die ärzte so schlampig gearbeitet haben verlier ich jetzt meinen job, na danke.
p.s. der neurologe meinte selbst die haben schlecht gearbeitet und das hatte ich auch vorher schon erkannt. ich warte noch ein paar wochen, wenn dann kein neuer anfall kommt leg ichs drauf an und fahr einfach wieder. werde aber vorerst noch einen diabetologen, ein radiologen und ein kardiologen aufsuchen.
Re: Re: Re: Diagnose wiedersprechen
Karin
, Friday, 25.04.2008, 17:40 (vor 6691 Tagen) @
Dominik
Hallo Dominik,
eigentlich verstehe ich dich nicht!
du hast ernsthafte gesundheitliche Probleme, du weist nicht, ob und wann diese wieder auftreten werden - das einzige was dir einfällt ist jammern.
Wenn du dich ans Steuer setzt, noch dazu auf eigene Gefahr, riskierst du erst recht deinen Job.
Dein Auto wird in diesem Falle zu einer tödlichen Waffe, wenn etwas passiert bist du nicht versichert, dein Chef kann und wird dich fristlos entlassen und du musst für jeden Schaden selbst aufkommen. Ganz davon abgesehen musst du evtl. damit Leben andere Menschen gefährdet und/oder getötet zu haben - WILLST DU DAS WIRKLICH?
Lass dich krank schreiben, geh zu einem Therapeuten und lass dir in deiner Überforderung helfen.
Alles Gute
Re: Re: Re: Re: Diagnose wiedersprechen
Dominik
, Friday, 25.04.2008, 18:47 (vor 6691 Tagen) @
Dominik
mich kotzt es eben an, ich war jetzt ein jahr arbeitslos und muss mir nach 3 wochen berufstätigkeit von ärzten sagen lassen, dass ich den job wieder afugeben muss. es wird keinen anfall mehr geben, da bin ich mir eigentlich ziemlich sicher. es war einfach die überforderung im job, und die schlechte ernährung, mehr nicht.
Re: Re: Re: Re: Re: Diagnose wiedersprechen
Dominik
, Friday, 25.04.2008, 18:49 (vor 6691 Tagen) @
Dominik
...denn im blut und urin wurde nichts nachgewiesen und die organe sind auch alle in ordnung.