Hallo,ich bekomme bei starken Lichtreflexen wie bei einer Zug-oder Autofahrt vorbei an Waldgebieten, Baumstreifen etc. leicht einen "grand mal".
Wer kennt das und wie schützt Ihr Euch. Derzeit habe ich eine starke Sonnenbrille, die jedoch nicht den Einfall des seitlichen Flacker-Lichtes abschirmt.
Ich verstecke mich dann hinter 2 Jacken und lege die
Hände vor das Gesicht.
Diese Anfälle hatte ich in der Pupertät, nach der Entbindung und jetzt wieder in den Wechseljahren. Nur sind Sie in jetzt besonders schlimm, da mit mehr Angst verbunden
Wer kennt auch so etwas?
Gruß Marga
Re: epilepsie durch lichteflexe
Anton
, Thursday, 08.05.2008, 20:52 (vor 6678 Tagen) @
Margarethe Franke
Hallo Marga,
schade, die Sonne scheint, man freut sich, leider kommt es durch die Lichtunterbrechungen zu diesen Zwischenfällen. Wenn Du mit epileptischen Anfällen schon während des Aufwachsens und nach der Entbindung zu tun hattest, weißt Du, dass Flackerlicht mit zu den Anfallsauslösern Nr. eins gehört. Es wird genau wie die Hyperventilation zum Provozieren von Anfällen eingesetzt. Auch bei den EEG-Messungen kommt es zeitweilig zum Einsatz.
Die Sonne hat Kraft, da macht unser Körper dann nicht mit. Ich setze mich um, wenn die Lichteinflüsse so negativ kommen.
Ich hoffe, dass sich bald alles wieder einrenkt und wünsche gute Gesundheit sowie viele unbeschwerte Momente.
Herzliche Grüße
Anton
fotogene epilepsie
Katja
, Saturday, 10.05.2008, 11:32 (vor 6676 Tagen) @
Margarethe Franke
hallo,
ich bin durch zufall auf dieses Forum gestossen und habe diesen Beitrag gefunden.
Also ich leide seit 9 Jahren unter der so genannten fotogenen Epilepsie! Und erst nach 9 Jahren habe ich dieses Jahr im Januar meinen ersten "grand mal" gehabt. Ich kann mich an nichts mehr erinnern, wie und wo.
Als ich damals erfuhr das ich an Epilespie erkrankt wurde ich sher stark in der Schule gemobbt und dementsprechend war auch mein Selbstbewusstsein im Keller. Aber mittlerweile ist das alles wieder ok, denn ich habe meine Freunde!
Ich bin jetzt 21 Jahre alt und bin durch die besagte Epilespie ziemlich beeinträchtigt in meinem Werdegang, weil ich nicht diese Ausbildung machen kann die ich möchte, auf Grund dem Anfallsrisiko.
Ich wollte, seit ich denken kann, im sozialen Bereich eine Ausbildung und habe mich auch nie um etwas anderes gesorgt, weil es für mich fest stand.
Bis ich dann erfuhr das die Epilepsie als Behinderung zählt.
Das war eine sehr schwere Zeit für mich, weil das alles auf einmal kam und ich das nicht einfach so verdauen konnte.
Aber in dieser Zeit habe ich auch meine wahren Freunde erkannt und es wurden einige Freundschaften auf eine harte Probe gestellt.
Und meine meisten Freunde haben zu mir gehalten, helfen mir und verteidigen mich, wenn ich schlecht behandelt werde.
Naja und jetzt gehe ich Mitte Mai in eine sog. Berufsfindung, wo genau geschaut wird welcher Beruf mir liegt und was ich machen kann. Dann kann ich mit viel Glück dieses Jahr endlich eine Ausbildung beginnen!
Also das ist mal grob meine Geschichte und einige Erfahrungen die ich gemacht habe!
Achso und zu der Sonnenbrille: am besten ist da eine Brille mit ganz großen Gläsern, ich bekam auch eine verschrieben, jedoch war die Fassung der Gläser einfach zu klein, so dass sie doch nichts brachte! Ich habe mir dann einfach selbst eine gekauft für 12,95 ^^
liebe Grüße, Katja!
Re: epilepsie durch lichteflexe
Anke Köll
, Wednesday, 25.06.2008, 12:46 (vor 6630 Tagen) @
Margarethe Franke
[zitat=Katja]hallo,
ich bin durch zufall auf dieses Forum gestossen und habe diesen Beitrag gefunden.
Also ich leide seit 9 Jahren unter der so genannten fotogenen Epilepsie! Und erst nach 9 Jahren habe ich dieses Jahr im Januar meinen ersten "grand mal" gehabt. Ich kann mich an nichts mehr erinnern, wie und wo.
Als ich damals erfuhr das ich an Epilespie erkrankt wurde ich sher stark in der Schule gemobbt und dementsprechend war auch mein Selbstbewusstsein im Keller. Aber mittlerweile ist das alles wieder ok, denn ich habe meine Freunde!
Ich bin jetzt 21 Jahre alt und bin durch die besagte Epilespie ziemlich beeinträchtigt in meinem Werdegang, weil ich nicht diese Ausbildung machen kann die ich möchte, auf Grund dem Anfallsrisiko.
Ich wollte, seit ich denken kann, im sozialen Bereich eine Ausbildung und habe mich auch nie um etwas anderes gesorgt, weil es für mich fest stand.
Bis ich dann erfuhr das die Epilepsie als Behinderung zählt.
Das war eine sehr schwere Zeit für mich, weil das alles auf einmal kam und ich das nicht einfach so verdauen konnte.
Aber in dieser Zeit habe ich auch meine wahren Freunde erkannt und es wurden einige Freundschaften auf eine harte Probe gestellt.
Und meine meisten Freunde haben zu mir gehalten, helfen mir und verteidigen mich, wenn ich schlecht behandelt werde.
Naja und jetzt gehe ich Mitte Mai in eine sog. Berufsfindung, wo genau geschaut wird welcher Beruf mir liegt und was ich machen kann. Dann kann ich mit viel Glück dieses Jahr endlich eine Ausbildung beginnen!
Also das ist mal grob meine Geschichte und einige Erfahrungen die ich gemacht habe!
Achso und zu der Sonnenbrille: am besten ist da eine Brille mit ganz großen Gläsern, ich bekam auch eine verschrieben, jedoch war die Fassung der Gläser einfach zu klein, so dass sie doch nichts brachte! Ich habe mir dann einfach selbst eine gekauft für 12,95 ^^
liebe Grüße, Katja![/zitat]