Problematik bei Generika

loebor ⌂ @, Friday, 09.05.2008, 06:28 (vor 6678 Tagen)

Generika und deren Problematik

Es geht hier um die Begriffe

Bioäquivalenz/Bioverfügbarkeit

EU-Richtlinie werden angewendet, dass die Wirkstoffmenge sowie die maximal erzielbare Konzentration im Blut bei Genereika zwischen 80 %und 125 % des Originalpräparates liegen darf.

Es geht um wirtschaftlich verschreiben (Arzt)

Regreßforderungen der Krankenkasse gegenüber Ärzten

Rabattverträge der Krankenkassen mit Generika-Pharmafirmen

Substitution bzw. KEINE SUBSTITUTION

und in diesem Zusammenhang um AUT IDEM

Seit 1.4.2008 um Retaxierung (Regreß) seitens der Krankenkassen gegenüber der Apotheke.
Nichtvergütung des Generikum wenn es nicht das rabattierte Generikum der Krankenkasse des Patienten ist.

Diese Retaxierung gibt es zwar schon seit 7/2007, aber seit dem Rahmenvertrag 17.01.08 über die Arzneimittelverordnung zwischen Apothekerverband und Krankenkasse wurden nun alle Epilepsie-Wirstoffe zum grundsätzlichen Generika-Austausch seit 01.04.2008 freigegeben.
(Natürlich nur für die Wirkstoffe bei denen es keinen Patentschutz mehr gibt)

Somit gilt, wer schon auf ein Generikum gut eingestellt ist, muß nun von der Apotheke auf ein rabattiertes Generikum umgestellt werden.
Nicht mehr der Arzt entscheidet, sondern die Apotheke (von dem Gesundheitsministerium zum Hilfssheriff ernannt) entscheidet welches Generikum man nun erhält.
Auf dem Rezept kann des Original-Arzneimittel oder ein Generikum auf das man gut eingestellt ist stehen, es wird ausgetauscht.

Der Arzt muß - mit dem Ankreuzen von AUT IDEM verhindern, daß die Apotheke austauscht.

AUT IDEM auf dem Rezept ist nun seit dem 1.4.2008 extrem wichtig !!

Wenn ihr Genaueres wissen wollt um dieses Problem zu verstehen, schaut bitte hier nach : Problematik bei Generika www.generika.epilepsie-infoseite.de
Da findest man auch Stellungnahmen zu Generika von

"DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR EPILEPTOLOGIE e.V. (DGfE)"

und...........

Grüße Ragnar


gesamter Thread: