Bekomme wieder Auren

Benny @, Sunday, 11.05.2008, 13:19 (vor 6675 Tagen)

Hallo

Ich hab ein Problem. Nach einer Hirn-Op (hatte kleinen TUmor im Kopf) war ich 2 jahre Anfallsfrei. Bin nun 19 Jahre alt.Hatte Absencen, die erst in der Pubertät auftraten, dann imer schlimmer wurden. Nach einem MRT wurde ein TUmor festgestellt, den Spezialisten der UNi-Bonn rausoperierten, dabei auch noch Gewebe drum herum rauschnitten um die EPilepsie dauerhaft zu beseitigen.
NUn bemerke ich aber, dass ich wieder kleine Auren bekomme. Bekomme aber nur Auren, zum Anfall kommt es nicht. Bin dabei auch immer 100%, denke dabei nur "Scheiße, nicht shcon wieder". Früher waren es "Deja-VU"-Erlebnisse. Heute seh nehm ich eher die Realität anders war. Sehe Personen anders. Bin aber immer dabei, und es kommt auch nix besonders schlimmes danach.
Es fing vor ein par Monaten an, als ich mein Studium abgebrochen hab, und viel zuhause vor dem Bildschirm gesessen habe. Es kam aber nur einmal auf 2 WOchen vor. Nun arbeite ich, hab einen normalen Schlafrythmus, außer am WOchenende, bekomm aber immer noch diese Absencen einmal auf 1-2 WOchen. ICh denke mal, dass ich bald wieder zum Neurologen gehen will. HAb aber etwas Angst davor, wieder mit Medikamenten vollgestopft zu werden wie in der Pubertät.
Meint ihr diese Absencen treten von alleine wieder ab?
Können sie schlimmer werden?

Ich wäre für jede ANtwort dankbar.

Re: Bekomme wieder Auren

Steffi @, Sunday, 11.05.2008, 22:57 (vor 6675 Tagen) @ Benny

Hi Benny!!

Mir geht es ganz genau so wie dir!! Ich (37) hatte vor 22 Jahren eine Tumor OP. Sechs Jahre später traten epi. Anfälle auf. Ich wurde medikamentös eingestellt (Timonil und Lamictal) - bin nach langer Zeit Anfallsfrei. Vor knapp 5 Jahren wurde ich schwanger, habe darauf hin meine Medikamente reduziert - nach der Geburt jedoch wieder hochgesetzt um sicher zu sein. Seit der Geburt bin ich zwar Anfallsfrei, habe jedoch genau die gleichen Abcencen / Auren wir Du sie beschreibst. Bei mir beginnen sie mit einem plötzlich aufsteigenden, sehr penetranten Geschmack/Geruch, so dass ich mich schon übergeben mußte. Manchmal, einfach so, stehe ich auch total neben mir und habe das Gefühl alles, was gerade um mich herum geschieht, läuft in einem Film ab und ich stehe davor und gucke mir das an. Diese Gefühle sind einfach nur beängstigend. Äuserlich merkt man einem nichts an und innerlich ist der Teufel los. Es bleibt aber gott sei dank dabei und es kommt auch nichts nach - außer das ich benommen bin und mir schwindelig ist. Ich brauche dann schon Unterstützung in der Aufsicht unseres Sohnes. Bei mir hängt es halt mit meinem Hormonhaushalt zusammen, der sich nun mal alle zwei Wochen verändert. Ich habe mit meinem Neurologen hin und her überlegt - haben die Medikamentendosis erhöht - hat aber bisher nichts gebracht.
Bei Dir scheint es ja auch mit den Hormonen (Pubertät) zusammen zu hängen. Ich würde Dir unbedingt raten, einen Neurologen aufzusuchen. "Vollgepumpt" wirst Du mit Sicherheit nicht. Es ist immerhin eine Risiko-Nutzen-Abwägung. Denn so, wie es jetzt ist, bist Du ja auch nicht gerade zufrieden und glücklich. Dafür sind die Medikamente ja da! Das mußt Du Dir immer vor Augen halten. ICH bin jedenfalls sehr froh, dass es sie gibt !!!
Ich wünsche Dir alles Gute!!

LG Steffi [zitat=Benny]Hallo

Ich hab ein Problem. Nach einer Hirn-Op (hatte kleinen TUmor im Kopf) war ich 2 jahre Anfallsfrei. Bin nun 19 Jahre alt.Hatte Absencen, die erst in der Pubertät auftraten, dann imer schlimmer wurden. Nach einem MRT wurde ein TUmor festgestellt, den Spezialisten der UNi-Bonn rausoperierten, dabei auch noch Gewebe drum herum rauschnitten um die EPilepsie dauerhaft zu beseitigen.
NUn bemerke ich aber, dass ich wieder kleine Auren bekomme. Bekomme aber nur Auren, zum Anfall kommt es nicht. Bin dabei auch immer 100%, denke dabei nur "Scheiße, nicht shcon wieder". Früher waren es "Deja-VU"-Erlebnisse. Heute seh nehm ich eher die Realität anders war. Sehe Personen anders. Bin aber immer dabei, und es kommt auch nix besonders schlimmes danach.
Es fing vor ein par Monaten an, als ich mein Studium abgebrochen hab, und viel zuhause vor dem Bildschirm gesessen habe. Es kam aber nur einmal auf 2 WOchen vor. Nun arbeite ich, hab einen normalen Schlafrythmus, außer am WOchenende, bekomm aber immer noch diese Absencen einmal auf 1-2 WOchen. ICh denke mal, dass ich bald wieder zum Neurologen gehen will. HAb aber etwas Angst davor, wieder mit Medikamenten vollgestopft zu werden wie in der Pubertät.
Meint ihr diese Absencen treten von alleine wieder ab?
Können sie schlimmer werden?

Ich wäre für jede ANtwort dankbar.[/zitat]