Wieder ein Anfall...
Hallo an alle,
am 8.Mai war es mal wieder soweit,mein Bruder(21Jahre)bekam bei mir im Garten nen Krampfanfall.Es war der 7.Anfall mittlerweile und der 1. bei dem ich dabei war.Ich kann seitdem das Bild nicht mehr vergessen,ich hatte so eine Angst um ihn,ganz schlimm...Er ist einiges jünger als ich und quasi wie mein Kind,immer bei mir gewesen,weil zu unserer Mutter nicht der Beste Kontakt besteht.
Er will das alles garnicht so großartig zum Thema machen u mich belastet das so sehr.Ich hab Angst,das er es alles so überspielt u im Innern doch damit zu kämpfen hat.Sowas steckt man doch nicht so einfach weg,oder?Er bekommt Medikamente,Lamotrigin 100mg morgens und 100mg abends.Jetzt 25mg mehr seit dem letzten Anfall.
Aber immer wieder kommt trotzdem ein Anfall,manchmal eimal im Jahr,manchmal zweimal.
Nach 3 Monaten darf er offiziell wieder Autofahren und der Arzt sagt,einfach rechtsran fahren,wenn er was merkt...er sagt auch , das er was merkt,wie ein warmes Gefühl im Magen,aber das hätte er öfters und wenn er ruhig durch die Nase atmet,ginge es auch oft wieder weg u nichts passiert...Aber reicht das um ein Auto noch zu parken?Ich bin so verzweifelt u krank vor Sorge um ihn...ich ertappe mich schon dabei,wie ich ihn unbewußt kontrolliere...ob es ihm gut geht,wo er ist,usw.....
Ich hab mir immer wenn sowas war Gedanken gemacht,aber seit ich dabei war,ist es ganz schlimm...
Will ihm ja auch nicht zusätzlich stressen,nerven oder unbewußt unter Druck setzten,aber wie verhält man sich richtig?
Wäre für jede Hilfe eurerseits sehr dankbar....
Liebe Grüße Alexandra
Er sucht auch nach so ner Sache immer den Kontakt,wir wohnen 20km voneinander entfernt seit 5 Jahren u er kommt dann ständig "nur mal so" vorbei oder übernachtet hier.Manche sagen schon das sei ungewöhnlich(Ich bin 32 er schon 21 Jahre) und manche verstehen so ein enges Verhältnis einfach nicht.Aber es war schon seit jeher so ,das er immer bei mir war und ich bin froh das wir uns so gut verstehn.Basta