Nach Gehirnblutung Epilepsie???
Hallo,
auch ich habe mal ne Frage. Mein Mann (53J.)hatte im Mai 07 eine Gehirnblutung, er hatte sich wieder gut erholt und war voll erwerbsfähig. Im Januar 08 aus heiterem Himmel hatte er einen Krampfanfall, Diagnose Epilepsie!?!? d.h. ein Jahr lang kein Auto fahren, 1 Jahr lang auf kein Gerüst (Stuckateurmeister). Ein 1/4 Jahr später das EEG war unauffällig ist mit Medikamenten eingestellt, seither war nichts mehr. Wir haben Antrag auf berufliche Rehabilitation gestellt, der Arzt von der DRV sagte mir normalerweise wartet man 1/2 Jahr, ob noch Anfälle auftreten oder nicht. Ja und dann??? Können die 1jährigen Verbote dann rückgängig gemacht werden??? Er hatte einen befristeten Arbeitsvertrag bis Ende Jan. 08 der ist natürlich ausgelaufen. Nun ist er arbeitslos, der Agenturarzt hat sich dem Gutachten des Neurologen angeschlossen?? Was gibt es denn für Möglichkeiten, hab keine Ahnung, soll man von einem anderen Neurologen eine Zweitmeinung einholen, Schwerbhindertenausweis beantragen, ein Berater sagte mir, hier spricht man von Berufsunfähigkeit??? Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen, denn so einen Job zu finden wird wohl nicht möglich sein. Was gibt es denn sonst noch für Hilfen????
Was für mich halt nicht ganz klar ist, der Arzt der Rentenversicherung (wir haben ja Antrag auf berufliche Reha gestellt) sagte mir, dass man zuerst mal 1/2 Jahr abwartet, da seine Erachtens ein Krampfanfall nach einer Gehirnblutung eine einmalige Sache ist, wenn er durch Medikamente eingestellt ist. Da hatte ich dann schon wieder ein bisschen Hoffnung. Was ich nicht verstehe dass der Hausarzt uns dann nicht zu einem Eptiologen geschickt hat sondern zum Neurologen, dieser will ja auch bei der nächsten Untersuchung den Antrag auf Schwerbehinderung ausfüllen. Dachte einfach dass es vielleicht noch jemanden gibt, der ähnliche erlebt hat. Kannst Du alles wieder tun, trotz deiner Epilepsie`?? Es tut schon gut wenn man sich austauschen kann.