Wie soll ich mich verhalten?
Hallo!
Habe mal eine Frage an Euch, wie würdet Ihr Euch in meiner Situation verhalten? Mein Mann hat seit einigen Jahren
epileptische Anfälle die mit einem VNS zur Zeit gut eingestellt sind. Leider wurde jetzt noch festgestellt, dass er noch psychogene Anfälle hat. Wir hatten sechs Wochen ruhe. Er fühlte sich gut. Ein Antrag wurde an die Krankenkasse gestellt wegen Aufnahme in einer psychosomatischen Klinik. Zur Zeit noch nichts gehört. In Langzeittherapie war mein Mann bis vor kurzem. Jetzt heute hatte er wieder mal einen psychogenen Anfall. Er war mit dem Fahrrad unterwegs. Fremde Personen haben einen Krankenwagen gerufen. (Was natürlich selbstverständlich ist.) Habe anschließend mit dem Oberarzt im hiesigen Krankenhaus (Intensiv) gesprochen.
Leider ist vor Ort keine Neurologiesche Station. Der Oberarzt bekommt schon langsam einen dicken Hals, wenn mein Mann eingeliefert wird. Trotz allem das sie ihn alles Mögliche verabreicht haben (Dornicum .....)randaliert er immer noch weiter. Der Oberarzt ist total mit ihm überfordert. Er und die anderen Ärzte auf der Intensiv geben mir das Gefühl, als wenn wir selber die Schuld daran tragen, das er diese Krankheit hat. Er wird behandelt, als wenn er Alkoholkrank ist (er trinkt keinen Tropfen). Manchmal denke ich sogar, dass bestimmt Alkoholkranke besser behandelt werden. Der Oberarzt meinte heute zu mir, in dem Zustand wo mein Mann sich dann gerade befindet, würde er alle Patienten auf der Intensivstation vergraulen. Am liebst würde ich, wenn ich dann meinen Mann aus dem Krankenhaus hole, einen riesigen Schreikrampf bekommen wollen und den Ärzten einmal gehörig die Meinung sagen. Ich habe aber dann die Befürchtung, dass er bei der nächsten Aufnahme dort im KH noch mehr darunter leiden muss. Ich finde die Ärzte bei uns vor Ort in den Krankenhäusern zum Kotz....Wie soll ich mich jetzt an Eurer Stelle das nächste mal gegenüber den Ärzten verhalten. Warte auf Eure Antworten. Danke!
Wünsche allen eine anfallsfreie Sommerzeit! Heike