Monotherapie Lamictal

Sabine @, Monday, 23.06.2008, 12:48 (vor 6632 Tagen)

Hi Leute

Ich hätte auch mal ne Frage. Ich habe seit 10 Jahren Grandmal Anfälle, mal 3 Jahre gar nicht und jetzt vor nem halben Jahr und letzten Mittwoch wieder. Seit 4 Wochen hab ich einen Medikamentenwechsel von Ergenyl + Lamictal auf eine Monotherapie mit Lamictal. Jetzt hab ich die Befürchtung das mir Lamictal als Wirkstoff nicht ausreicht. Und es jetzt immer wieder kommt. Kann es viell. sein das mein Körper auf den Entzug der Valprinsäure reagiert und daher der Anfall kommt ? Der am Mittwoch war sehr klein eine halbe min. krampfen/eher nur zucken und halbe min. später wieder bei Bewusstsein. Hab fern gesehen im dunkeln, das war der Auslöser, denk ich.
Ich bin ziemlich fertig... Ich möcht hald mal Kinder haben und mein Arzt sagt ich soll früh genug von der Valprinsäure wegkommen, daher die Umstellung. Jetzt holt mich die Angst ein so dass ich am liebsten nur noch im Bett bleiben würde.
Wäre froh um jede Erfahrung. Danke !

Lg Sabine

Re: Monotherapie Lamictal

Anton @, Monday, 23.06.2008, 19:49 (vor 6632 Tagen) @ Sabine

Hallo Sabine,
wenn der Arzt dich von der Valproinsäure wegführen will, ist das nur gut. Umstellungsphasen, wie Du z. Zt. eine machst, müssen in vielen Fällen stationär erfolgen.

Du machst sie zu Hause und solltest während dieser Zeit, die bei der Entwöhnung von Valproat bestimmt ein Vierteljahr in Anspruch nimmt, vorsichtig mit dir umgehen. Da ist Fernsehen im Dunkeln ganz schön leichtsinnig, finde ich.

Wenn der dich behandelnde Arzt auch Spezialist für Epilepsie ist, wird sein Medikationsvorschlag in Ordnung sein.

Üblich ist, das Neue langsam aufzudosieren und erst wenn das erfolgt ist, mit dem Alten langsam herauszugehen. Ich kenne mittlerweile einige Patienten, die mit dem Lamictal sehr gut zurechtkommen, Probleme gibt es allerdings in der Anfangszeit, weil der Körper bei diesem Wirkstoff viel Zeit braucht, um sich daran zu gewöhnen. Das Lamictal hat einen weiteren Vorteil: Es tut der Psyche gut.

Ich hoffe, dass dir die Umstellung ohne weitere Negativvorkommnisse gelingt, wünsche dir gute Gesundheit und viele unbeschwerte Momente.

Herzliche Grüße
Anton

Re: Re: Monotherapie Lamictal

Sabine @, Tuesday, 24.06.2008, 12:21 (vor 6631 Tagen) @ Sabine

[zitat=Anton]

Hallo Sabine,
wenn der Arzt dich von der Valproinsäure wegführen will, ist das nur gut. Umstellungsphasen, wie Du z. Zt. eine machst, müssen in vielen Fällen stationär erfolgen.

Du machst sie zu Hause und solltest während dieser Zeit, die bei der Entwöhnung von Valproat bestimmt ein Vierteljahr in Anspruch nimmt, vorsichtig mit dir umgehen. Da ist Fernsehen im Dunkeln ganz schön leichtsinnig, finde ich.

Wenn der dich behandelnde Arzt auch Spezialist für Epilepsie ist, wird sein Medikationsvorschlag in Ordnung sein.

Üblich ist, das Neue langsam aufzudosieren und erst wenn das erfolgt ist, mit dem Alten langsam herauszugehen. Ich kenne mittlerweile einige Patienten, die mit dem Lamictal sehr gut zurechtkommen, Probleme gibt es allerdings in der Anfangszeit, weil der Körper bei diesem Wirkstoff viel Zeit braucht, um sich daran zu gewöhnen. Das Lamictal hat einen weiteren Vorteil: Es tut der Psyche gut.

Ich hoffe, dass dir die Umstellung ohne weitere Negativvorkommnisse gelingt, wünsche dir gute Gesundheit und viele unbeschwerte Momente.

Herzliche Grüße
Anton[/zitat]

Hallo Anton

Danke für deine Erfahrung.
Mein Arzt,welche die Umstellung verordnet hat,ist in Kork in der Klinik. Der Arzt der mich ständig kontrolliert hat dort die Ausbildung gemacht und hier bei mir in der Nähe.
Wie du schon sagst der muss sich eigentlich schon auskennen.
Ich werde mich am Riemen reißen bis es mir besser geht und ich weiß dass es funktioniert.

Lg Sabine