Re: wer kann mir tips geben??

Natalie Münch @, Thursday, 04.09.2008, 07:57 (vor 6559 Tagen) @ jenny

Hallo Jenny,

ich kann deine Gefühle sehr gut nachvollziehen. Bei uns war es nicht anders, bloß traf es uns in der Schule. Bereits von Anfang an war Ann-Kathrin auffällig, entwickelte kein logisches Denken usw. Die Schule hatte nie einen vernünfigen Einwand zu den Problemen, außer dass sie sie an die Wand gestellt und isoliert haben. Ich kann dir daher auch den Rat geben nach Möglichkeit nur Menschen von der Krankheit zu erzählen, wo du dir sicher bis, dass sie damit umgehen können. Wir sind sehr offensiv und offen mit der Krankheit umgegangen und meine Tochter mußte lange darunter leiden und leidet manchmal heute noch drunter.

Wir waren mit der Sache anfangs vollkommen überfordert, ich habe meinen Mann damals das erste mal aus Verzweiflung weinen sehen. Die Zeit war extrem hart und ich wünsche dir alle Kraft der Welt.

Auch ich kann dir nur raten die Krankheit von einem Facharzt für Epilepsie bzw. einen Epilepsie-Zentrum diagnostizieren zu lassen. Wir kämpfen noch heute mit den Nebenwirkungen der Medikamente, wobei ich direkt sage, dass du sie bei einer Epilepsie nicht umgehen kannst. Es gibt da diesen tollen Satz "Es gibt Krankheiten, da steht der Nutzen eines Medikamentes vor der Nebenwirkung" und zu diesen Krankheiten zählt Epilepsie.

Parallel würde ich evt. eine Jugendpsychotherapeutin hinzuziehen. Wir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Grüße Natalie

[zitat=jenny]hallo,bei meiner fünfjährigen tochter wurde letzte wo epilepsie festgestellt.wir waren 4tage im krankenhaus und sie soll jetzt eingestellt werden...ist es normal,das man nicht aufgeklärt und beraten wird??ich meine,es ist ja keine magen und darm-grippe,die nächste wo wieder verschwunden ist!!ich soll die tabletten jetzt zu hause auf das doppelte erhöhen..finde das sehr seltsam.[/zitat]


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