Hallo,
naja ich merk bei mir wie ich immer depressiver werde und kaum noch wirklich was machen mag, bzw man hat mich ja auch aus der Ausbildung "rausgeworfen" wegen Epilepsie. Dachte da jetzt an vielleicht Selbsthilfegruppen aber im Leipziger Raum find ich per Internet nicht wirklich Adressen. Könnt ihr mir vielleicht sagen wo ich Adressen her bekomm oder könnt ihr mir sagen ob sowas gut ist? Hat jemand damit erfahrung?
LG Jessica
Re: Verzweiflung, Depri
Andreas Völcker
, Sunday, 14.09.2008, 21:53 (vor 6549 Tagen) @
Jessica
[zitat=Jessica]Hallo,
naja ich merk bei mir wie ich immer depressiver werde und kaum noch wirklich was machen mag, bzw man hat mich ja auch aus der Ausbildung "rausgeworfen" wegen Epilepsie. Dachte da jetzt an vielleicht Selbsthilfegruppen aber im Leipziger Raum find ich per Internet nicht wirklich Adressen. Könnt ihr mir vielleicht sagen wo ich Adressen her bekomm oder könnt ihr mir sagen ob sowas gut ist? Hat jemand damit erfahrung?
LG Jessica[/zitat]
Hallo Jessica,
Du hast mehrere Möglichkeiten.
1. Du sprichst mit Deinen Epileptologen und berätst Dich wegen der Medis, da diese manchmal depressiv machen können.
2. Hier hast Du eine Adresse in Leipzig :
Leipzig
SHG für Epilepsiebetroffene Leipzig e.V.
Ralf Hartmann
Wegastraße 14
04205 Leipzig
Telefon: 0341 / 4217765
3. Du suchst Dir eine neue Ausbildung und klärst es von Anfang an wegen Deiner Krankheit.
Im Enddefekt werden alle Punkte zusammen greifen müssen.
Ich wünsche Dir viel Erfolg.
Gruß Andreas
Re: Re: Verzweiflung, Depri
Jessica
, Sunday, 14.09.2008, 22:05 (vor 6549 Tagen) @
Jessica
[zitat=Andreas Völcker][zitat=Jessica]Hallo,
naja ich merk bei mir wie ich immer depressiver werde und kaum noch wirklich was machen mag, bzw man hat mich ja auch aus der Ausbildung "rausgeworfen" wegen Epilepsie. Dachte da jetzt an vielleicht Selbsthilfegruppen aber im Leipziger Raum find ich per Internet nicht wirklich Adressen. Könnt ihr mir vielleicht sagen wo ich Adressen her bekomm oder könnt ihr mir sagen ob sowas gut ist? Hat jemand damit erfahrung?
LG Jessica[/zitat]
Hallo Jessica,
Du hast mehrere Möglichkeiten.
1. Du sprichst mit Deinen Epileptologen und berätst Dich wegen der Medis, da diese manchmal depressiv machen können.
2. Hier hast Du eine Adresse in Leipzig :
Leipzig
SHG für Epilepsiebetroffene Leipzig e.V.
Ralf Hartmann
Wegastraße 14
04205 Leipzig
Telefon: 0341 / 4217765
3. Du suchst Dir eine neue Ausbildung und klärst es von Anfang an wegen Deiner Krankheit.
Im Enddefekt werden alle Punkte zusammen greifen müssen.
Ich wünsche Dir viel Erfolg.
Gruß Andreas[/zitat]
Hallo,
danke dir, aber da ist schon as zweite Problem, wegen Ausbilung sagte da sofoert bescheid und am nächsten Tag urfte ich gleich wieder Heim gehen und wegen Epileptologen/Neurologen naja mein erster Termin ist in 3 Wochen erst, leider. Aber danke dir schonmal für die Adresse.
LG Jessica
Re: Re: Re: Verzweiflung, Depri
Andreas Völcker
, Sunday, 14.09.2008, 22:14 (vor 6549 Tagen) @
Jessica
Salute,
was möchtest Du denn erlernen??
Vielleicht weiß einer etwas in der region nd kann so auch helfen. Die Arzttermine sind immer mies. Wenn es aber wirklich schlecht wird, ruf den Notarzt oder gehe in eine Klinik. Ich weiß nicht wo Du in Lepzig wohnst, aber hier einige Kliniken mit Neurologie:
Städtisches Klinikum St.Georg Leipzig Klinik für Neurologie
Delitzscher Straße 141
04129 Leipzig
Notaufnahme Standort Grünau
Robert-Koch-Klinik und Medizinische Klinik West
Tel.: 0341 423 1351
Robert - Koch - Klinik
und
Tel.: 0341 423 1010
Medizinische Klinik West
Hoffe es hilft etwas. Aber raus damit, was möchtest Du erlernen ????
gruß Andreas
Re: Re: Re: Re: Verzweiflung, Depri
Jessica
, Sunday, 14.09.2008, 23:03 (vor 6549 Tagen) @
Jessica
Hallo,
naja erlernen weis nicht ob man da was erlernen kann, ich habe die Diagnose am 30.06.08. bekommen und naja dachte ich komm damit klar. Aber mus ehrlicherweise zu geben komm überhaupt nicht klar mit der Diagnose, mit der ungewissheit wie gehts weiter, wann kommt wieder ein Anfall und so. Bin irgendwie Deprimiert weis nicht ob es wie du sagst an den Medikamenten liegt oder an mir. Ich weis einfach gesagt nicht wie ich mit mir und meiner Umwelt umgehen soll. Da meine Umwelt auch nicht wirklich einsetig reagiert. Macnhe sind schon auf dem Weg dem Mitleid (was ich nicht will) und manche naja hast es eben und hmm das wars und musst klar kommen damit.... Dann kommen auch vorurteile wie eben nur Heime rum sitzen und so... Naja habe es mir einfach leichter vorgestellt. Naja ein was ist gut, habe auch seit 13 fasst 14 Jahren Diabetes mellitus Typ 1 und der läuft wenigsten super von den Werten her.
LG Jessica
Re: Verzweiflung, Depri
Kaherodo
, Monday, 15.09.2008, 06:35 (vor 6548 Tagen) @
Jessica
Hey , Jessica
die Angst vor einem neuen Anfall kann dir keiner so wirklich nehmen, aber seh doch jeden Tag jede Woche in der du keinen Anfall hast positiv ! Und wenn du schon deine Diabetis in den Griff bekommen hast, dann klappt das mit der Epi auch. Eine selbsthilfe Gruppe ist eine gute Idee, mann kann sich unter einander so viele Tipps geben. Mit deiner Ausbildung solltest du dich mal erkundigen ob die dich wirklich so einfach schmeißen durften.
Bis dann
Kaherodo
Re: Re: Verzweiflung, Depri
Cat
, Monday, 15.09.2008, 22:45 (vor 6548 Tagen) @
Jessica
Du bist tatsächlich nicht allein: ich war vor einigen Jahren wegen schweren Depressionen ein paar Monate in der Psychatrie. Das hört sich schlimm an, im Endeffekt ist es das aber gar nicht. Wenn es dir wirklich so schlecht gehen sollte, dass du nicht mehr weiter weißt, mach erst mal diesen Schritt, dort wird dir auf jeden Fall weiter geholfen. es gibt sogar für junge Menschen ein Programm, wo dir beim Berufseinstieg geholfen wird. Optimal war für mich Bonn: da liegt die psychatrische Klinik direkt neben der Epileptologie, so dass die zusammen arbeiten konnten.
Fakt ist, dass sehr viele Epileptiker zusätzlich auch Depressionen haben. Bei mir wars ne Mischung aus Medikation, der Tatsache, dass ich unter Epilepsie leide und Vererbung (ja, Depressionen können vererbt werden).
Besonders schlimm übrigens bei Frauen während der Periode (Hormone...).
Wenn du Tabletten nimmst, sprich mit dem Neurologen drüber, bei mir reichte nach der Therapie auch eine Dosierungsänderung!
Re: Re: Re: Re: Re: Verzweiflung, Depri
Sandra
, Thursday, 18.09.2008, 09:40 (vor 6545 Tagen) @
Jessica
[zitat=Jessica]Hallo,
naja erlernen weis nicht ob man da was erlernen kann, ich habe die Diagnose am 30.06.08. bekommen und naja dachte ich komm damit klar. Aber mus ehrlicherweise zu geben komm überhaupt nicht klar mit der Diagnose, mit der ungewissheit wie gehts weiter, wann kommt wieder ein Anfall und so. Bin irgendwie Deprimiert weis nicht ob es wie du sagst an den Medikamenten liegt oder an mir. Ich weis einfach gesagt nicht wie ich mit mir und meiner Umwelt umgehen soll. Da meine Umwelt auch nicht wirklich einsetig reagiert. Macnhe sind schon auf dem Weg dem Mitleid (was ich nicht will) und manche naja hast es eben und hmm das wars und musst klar kommen damit.... Dann kommen auch vorurteile wie eben nur Heime rum sitzen und so... Naja habe es mir einfach leichter vorgestellt. Naja ein was ist gut, habe auch seit 13 fasst 14 Jahren Diabetes mellitus Typ 1 und der läuft wenigsten super von den Werten her.
LG Jessica[/zitat]
Hallo Jessica,
mir geht es ähnlich wie dir. Ich hab seit der Pubertät eine Epilepsie, die ich als solche nicht wahr haben wollte, da sie sich auf morgentliches ZUcken der Arme beschränkte. Vor zwei Monaten hatte ich dann meinen ersten großen Anfall. Seit dem hab ich Angst allein zu sein. Das verstärkt sich bei mir beruflich noch, da ich ca. 1,5 h Weg zur Arbeit habe. In der Bahn mach ich mir ständig einen Kopf, was passiert, wenn gerade ein Anfall kommt. Nun hab ich letzte Woche meinen nächsten großen Anfall zu Hause gehabt. Jetzt hab ich ständig das Gefühl es könnte was passieren. Das beschäftigt mich dann auch noch abends und ich kann nicht schlafen. Was sich nicht gerade positiv auf meine Epi auswirkt. Daher bin ich momentan genauso verzweifelt wie du. Auch ich hab von meinem Chef schon zu hören bekommen, dass mein Stuhl auf Grund der unregelmäßigen Ausfälle wackelt. Das ist nicht gerade hilfreich. Ich wollte deswegen vielleicht einen Antrag auf Behinderung stellen, damit ich wenigsten nicht mehr so viele Sorgen wegen meines Job haben muss.
Ich würd mich an deiner Stelle beim Arbeitsamt informieren, ob es eine Förderung gibt, die dir ermöglicht einen Ausbildungsplatz trotz deiner Epi zu finden. Ich wünsch dir dabei ganz viel Erfolg.
Grß Sandra