Medikamentenverweigerung beim Kleinkind

Carmen @, Wednesday, 17.09.2008, 08:51 (vor 6546 Tagen)

Hallo
Unsere Kleine (1 Jahr) kriegt 3 mal täglich ihre Medizin (Gardénal und Tégretal).
Seit 2 Wochen weigert sie sich diese jedoch zu nehmen. Bisher haben wir sie immer mit einer Sritze (ohne Nadel) in den Mund verabreicht aber nun dreht sie den Kopf weg oder öffnet den Mund auch nicht. Wenn wir sie mit "Gewalt" in den Mund spritzen spuckt sie Alles wieder aus. Auch spielerisch erreichen wir nicht sehr viel. Wenn wir sie unters Essen mogeln wollen merkt sie es meist, spuckt aus und möchte dann auch nicht mehr weiter essen. Kennt jemand den ultimativen Trick wie wir ihr die Medikamente ohne Theater geben könnten?
Danke im voraus...
Carmen

Re: Medikamentenverweigerung beim Kleinkind

Julia @, Wednesday, 17.09.2008, 11:31 (vor 6546 Tagen) @ Carmen

Hallo Carmen,

ich heiße Julia, bin 25. Habe meine Epi von klein auf...

Wurde an deiner Stelle mal mit dem behandelnden Arzt sprechen, ob er dir die Medikamente nicht als Tablettenform gebe kann. Diese Säfte schmecken eckelhaft, da kann ich die Kleine verstehen.

Doch wenn die Kleine kapiert, dass wenn man Tabletten rechtzeitig runter schluckt, sie auch nicht scheußlich schmecken und sie sich dann austoben kann, weil es ihr dann besser geht...seh ich da kein Problem.

Bei mir selbst war es ganauso. Bekam die Medikamente anfangs in Saftform, dann als Tabletten. Anfangs haben meine Eltern mir die Tabletten auf einen Löffel gelegt dann gegeben, wie Hustensaft und was zu trinken hinterher.

Ich hab schnell kapiert, dass wenn ich schnell genug schlucke, ich wieder spielen durfte und es mir besser ging. Das muss die Kleine jetzt auch kapieren...!! Machs ihr schmackhaft, man kann mit dem Löffel, zum Beispiel auch Flugzeug fliegen...also bruuummmm, Landesaadtion Mund auf, runter damit, trinken....!!!

Hoffe ich konnte dir helfen.
Liebe Grüße
Julia

[zitat=Carmen]Hallo
Unsere Kleine (1 Jahr) kriegt 3 mal täglich ihre Medizin (Gardénal und Tégretal).
Seit 2 Wochen weigert sie sich diese jedoch zu nehmen. Bisher haben wir sie immer mit einer Sritze (ohne Nadel) in den Mund verabreicht aber nun dreht sie den Kopf weg oder öffnet den Mund auch nicht. Wenn wir sie mit "Gewalt" in den Mund spritzen spuckt sie Alles wieder aus. Auch spielerisch erreichen wir nicht sehr viel. Wenn wir sie unters Essen mogeln wollen merkt sie es meist, spuckt aus und möchte dann auch nicht mehr weiter essen. Kennt jemand den ultimativen Trick wie wir ihr die Medikamente ohne Theater geben könnten?
Danke im voraus...
Carmen[/zitat]

Re: Medikamentenverweigerung beim Kleinkind

Carmen @, Wednesday, 17.09.2008, 13:12 (vor 6546 Tagen) @ Carmen

[zitat=Julia]Hallo Carmen,

ich heiße Julia, bin 25. Habe meine Epi von klein auf...

Wurde an deiner Stelle mal mit dem behandelnden Arzt sprechen, ob er dir die Medikamente nicht als Tablettenform gebe kann. Diese Säfte schmecken eckelhaft, da kann ich die Kleine verstehen.

Doch wenn die Kleine kapiert, dass wenn man Tabletten rechtzeitig runter schluckt, sie auch nicht scheußlich schmecken und sie sich dann austoben kann, weil es ihr dann besser geht...seh ich da kein Problem.

Bei mir selbst war es ganauso. Bekam die Medikamente anfangs in Saftform, dann als Tabletten. Anfangs haben meine Eltern mir die Tabletten auf einen Löffel gelegt dann gegeben, wie Hustensaft und was zu trinken hinterher.

Ich hab schnell kapiert, dass wenn ich schnell genug schlucke, ich wieder spielen durfte und es mir besser ging. Das muss die Kleine jetzt auch kapieren...!! Machs ihr schmackhaft, man kann mit dem Löffel, zum Beispiel auch Flugzeug fliegen...also bruuummmm, Landesaadtion Mund auf, runter damit, trinken....!!!

Hoffe ich konnte dir helfen.
Liebe Grüße
Julia

Hallo Julia

Danke für den Tipp, leider ist es im Moment laut Azrt nicht möglich auf Tabletten umzusteigen, da sie noch keine 10kg hat und sie dann überdosiert werden könnte. Weisst du vielleicht worin man den Geschmack des Saftes am besten untermogeln könnte, wonach schmeckt der denn?
Das Komische ist ja dass sie sie bis vor 2 Wochen anstandslos genommen hat und das schon seit 9 Monaten, das heisst sie kennt das Spiel ja...

Liebe Grüsse
Carmen

Re: Re: Medikamentenverweigerung beim Kleinkind

Julia @, Wednesday, 17.09.2008, 13:39 (vor 6546 Tagen) @ Carmen

Hallo Carmen,
ich selbst habe zwar keine Kinder. Doch wir haben ne Menge Kinder, jedlichen Alters in der Verwandtschaft.

Kinder kommen so weit ich weiss, mit 1-2 Jahren, in ihre Trotzphase, heißt, sie testen ihre Grenzen aus....!!!
Ich denke, deine Kleine ist da jetzt reingekommmen...!!! (Wie wir ja alle mal).

Als ich die Säfte, also vor etwaa 24 Jahren, habe meine Epi seit Feb 1984, also seit ich 9 Monate alt bin, haben diese Medikamentensäfte recht bitter geschmeckt. Ich weiss allerdings dass sich das zwar gebessert hat...doch was man nicht mag, mag man halt nicht, wie beim Essen eben.

Hat deine Kleine einen Lieblingstee oder Saft oder was anderes, was sie ohne Anstand immer trinkt???
Ja!!?? Dann misch es da rein!! Geb ihr ne Kleine Flasche dazu und die muss dann jediglich leer getrunken werden...!!

Andere Möglichkeit, wäre Jogurth oder Milch, doch da bitte vorsichtig sein, das darf man nicht mit allen Medikamenten machen. Es gibt Medis, die heben dann die Wirkung dadurch auf. Also vorher mit dem Arzt besprechen bzw. Beipackzettel lesen...!!!

Ich denke dass entscheidende wird sein, dass du raus findest, ob es deiner Tochter zu süß, zu sauer oder zu bitter ist. Wenn du das weisst und das merkt man als Mama ja, dann kannst du dagegensteurn...du kennst dein Kind am besten, als Mama...!!

Was dann am besten ankommt, Kräutertee, Früchtetee, Säfte, Saftschorlen, Nuckelflasche oder Trinkbecher...ausprobieren...!!! Ich hatte diese Phase, wie gesagt auch, mit bereits 3 Jahren, habe ich dann meine Eltern an die Tabletten erinnert...seither nehme ich die von alleine, anstandslos!!!!

Ihr schafft dass, da bin ich zuversichtlich.
Also nerven behalten und weitermachen. Auch deine Kleine kapiert mit der Zeit, dass es ihr besser geht, wenn sie das Zeug nimmt...

Lieben Gruß und gute Nerven und Ausdauer
Julia


[zitat=Carmen][zitat=Julia]Hallo Carmen,

ich heiße Julia, bin 25. Habe meine Epi von klein auf...

Wurde an deiner Stelle mal mit dem behandelnden Arzt sprechen, ob er dir die Medikamente nicht als Tablettenform gebe kann. Diese Säfte schmecken eckelhaft, da kann ich die Kleine verstehen.

Doch wenn die Kleine kapiert, dass wenn man Tabletten rechtzeitig runter schluckt, sie auch nicht scheußlich schmecken und sie sich dann austoben kann, weil es ihr dann besser geht...seh ich da kein Problem.

Bei mir selbst war es ganauso. Bekam die Medikamente anfangs in Saftform, dann als Tabletten. Anfangs haben meine Eltern mir die Tabletten auf einen Löffel gelegt dann gegeben, wie Hustensaft und was zu trinken hinterher.

Ich hab schnell kapiert, dass wenn ich schnell genug schlucke, ich wieder spielen durfte und es mir besser ging. Das muss die Kleine jetzt auch kapieren...!! Machs ihr schmackhaft, man kann mit dem Löffel, zum Beispiel auch Flugzeug fliegen...also bruuummmm, Landesaadtion Mund auf, runter damit, trinken....!!!

Hoffe ich konnte dir helfen.
Liebe Grüße
Julia

Hallo Julia

Danke für den Tipp, leider ist es im Moment laut Azrt nicht möglich auf Tabletten umzusteigen, da sie noch keine 10kg hat und sie dann überdosiert werden könnte. Weisst du vielleicht worin man den Geschmack des Saftes am besten untermogeln könnte, wonach schmeckt der denn?
Das Komische ist ja dass sie sie bis vor 2 Wochen anstandslos genommen hat und das schon seit 9 Monaten, das heisst sie kennt das Spiel ja...

Liebe Grüsse
Carmen[/zitat]

Re: Medikamentenverweigerung beim Kleinkind

JinLondon @, Wednesday, 17.09.2008, 19:27 (vor 6546 Tagen) @ Carmen

Hi-

Habe als Au-Pair fuer Kinder gearbeitet die ebenfalls taeglich Medizin (fuer Magenprobleme) einnehmen mussten.

Wenn du ihr das ganze mit Spritze verabreichst musst du die Spritze blos in der Backe (nicht auf der Zunge)bis nach hinten in den Mund schieben, so kann es nicht ausgespuckt werden. (Und man schmeckt es auch nicht so doll). Ich weiss nicht ideal, aber bis sie (wenigstens einigermassen) verstehen kann warum sie das Zeug schlucken soll ist es meiner Meinung nach die Beste Loesung.

Liebe Gruesse,
Jess

Re: Medikamentenverweigerung beim Kleinkind

diana blank @, Wednesday, 17.09.2008, 19:32 (vor 6546 Tagen) @ Carmen

[zitat=Carmen]Hallo
Unsere Kleine (1 Jahr) kriegt 3 mal täglich ihre Medizin (Gardénal und Tégretal).
Seit 2 Wochen weigert sie sich diese jedoch zu nehmen. Bisher haben wir sie immer mit einer Sritze (ohne Nadel) in den Mund verabreicht aber nun dreht sie den Kopf weg oder öffnet den Mund auch nicht. Wenn wir sie mit "Gewalt" in den Mund spritzen spuckt sie Alles wieder aus. Auch spielerisch erreichen wir nicht sehr viel. Wenn wir sie unters Essen mogeln wollen merkt sie es meist, spuckt aus und möchte dann auch nicht mehr weiter essen. Kennt jemand den ultimativen Trick wie wir ihr die Medikamente ohne Theater geben könnten?
Danke im voraus...
Carmen[/zitat]

hallo,

wir haben das gleiche problem wir machen immer honig mit rein. sie wird beim ersten und ... mal sich immer noch verweigern bis sie merkt dass es süß schmeckt, evtl. vorher lippen befeuchten oder sehr lieb mit ihr sprechen

gruss diana

Re: Medikamentenverweigerung beim Kleinkind

kroko.lady ⌂ @, Thursday, 18.09.2008, 18:26 (vor 6545 Tagen) @ Carmen

Kimberly wurde im Mai 3 und muss Medis nehmen seitdem sie 6 Monate alt ist.
Erst kleine Tabletten, dann Saft, dann riesen Tabletten, dann Kügelchen, dann Pulver.....also echt alles durch.

Das Brom was sie nehmen muss ist das ekligste was ich je probiert hab. Es sind große Tabletten.
Schon immer mörser ich diese klein, ziehe eine Spritze mit purem sirup auf und schütte da dann das Pulver rein, zusammen mit dem Stiripentol-Pulver was sie nehmen muss.
Das ist dann so wiederlich süss das des Eklige überdeckt wird.
Mache ich auch mit ekligen säften so.

Und klar gabs auch Zeiten wo sie es mal nicht nehmen wollte, aber da musste sie durch......wenns sein muss auch mit Gewalt.

Mittlerweile gehören die Medis zu ihrem Leben wie Zähneputzen und waschen......ein lästiges Übel halt

Re: Re: Medikamentenverweigerung beim Kleinkind

Carmen @, Saturday, 27.09.2008, 22:11 (vor 6536 Tagen) @ Carmen

Danke für die vielen Tipps