Re: Re: Re: Re: Re: Verzweiflung, Depri

Sandra @, Thursday, 18.09.2008, 09:40 (vor 6545 Tagen) @ Jessica

[zitat=Jessica]Hallo,

naja erlernen weis nicht ob man da was erlernen kann, ich habe die Diagnose am 30.06.08. bekommen und naja dachte ich komm damit klar. Aber mus ehrlicherweise zu geben komm überhaupt nicht klar mit der Diagnose, mit der ungewissheit wie gehts weiter, wann kommt wieder ein Anfall und so. Bin irgendwie Deprimiert weis nicht ob es wie du sagst an den Medikamenten liegt oder an mir. Ich weis einfach gesagt nicht wie ich mit mir und meiner Umwelt umgehen soll. Da meine Umwelt auch nicht wirklich einsetig reagiert. Macnhe sind schon auf dem Weg dem Mitleid (was ich nicht will) und manche naja hast es eben und hmm das wars und musst klar kommen damit.... Dann kommen auch vorurteile wie eben nur Heime rum sitzen und so... Naja habe es mir einfach leichter vorgestellt. Naja ein was ist gut, habe auch seit 13 fasst 14 Jahren Diabetes mellitus Typ 1 und der läuft wenigsten super von den Werten her.

LG Jessica[/zitat]

Hallo Jessica,

mir geht es ähnlich wie dir. Ich hab seit der Pubertät eine Epilepsie, die ich als solche nicht wahr haben wollte, da sie sich auf morgentliches ZUcken der Arme beschränkte. Vor zwei Monaten hatte ich dann meinen ersten großen Anfall. Seit dem hab ich Angst allein zu sein. Das verstärkt sich bei mir beruflich noch, da ich ca. 1,5 h Weg zur Arbeit habe. In der Bahn mach ich mir ständig einen Kopf, was passiert, wenn gerade ein Anfall kommt. Nun hab ich letzte Woche meinen nächsten großen Anfall zu Hause gehabt. Jetzt hab ich ständig das Gefühl es könnte was passieren. Das beschäftigt mich dann auch noch abends und ich kann nicht schlafen. Was sich nicht gerade positiv auf meine Epi auswirkt. Daher bin ich momentan genauso verzweifelt wie du. Auch ich hab von meinem Chef schon zu hören bekommen, dass mein Stuhl auf Grund der unregelmäßigen Ausfälle wackelt. Das ist nicht gerade hilfreich. Ich wollte deswegen vielleicht einen Antrag auf Behinderung stellen, damit ich wenigsten nicht mehr so viele Sorgen wegen meines Job haben muss.

Ich würd mich an deiner Stelle beim Arbeitsamt informieren, ob es eine Förderung gibt, die dir ermöglicht einen Ausbildungsplatz trotz deiner Epi zu finden. Ich wünsch dir dabei ganz viel Erfolg.

Grß Sandra


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