Re: Hat Epilepsie beim Vater Auswirkungen auf Hirnleistung der Kinder ?

Kalle @, Saturday, 20.09.2008, 17:58 (vor 6543 Tagen) @ lovleyangel

[zitat=Julia]Hallo Kalle,

da muss ich dich korrigieren.

Ja es gibt ein Gen. Das 21. um genau zu sein.
Doch deswegen muss immer noch eine Vorrassetzung erfüllt sein, dass eine Krankheit ausbrechen kann.

Dazu gehören: Veranlagung und Auslöser!!!!

Beispiel: Wenn du 4 Torten isst, bist du deswegen auch noch lang kein Diabetiker. Du bekommst mit größter Wahrscheinlichkeit Bauchweh... Wenn du aber die Veranlagung dazu hast, und so viel Zucker frist, dann ist das Risiko zur Diabetes sehr hoch...und du erkrankst...!!

Wenn ein Mensch jetzt dieses 21. Gen hat, das Epilepsiegen, ja dann hat er die Veranlagung, doch der Auslöser fehlt immer noch. Dieser könnte Fieber, ne Hirnhautentzündung, Alkohol... sein.

Also es bleibt dabei. Epilepsie ist keine Erbkrankheit.
Auch sehr gut erklärt in dem Buch vom mitlerweile pensionierten Epoleptologen Dr. Schneble. Das Buch heißt "Das Eigentor, oder die Geschichte vom Peter-guck- in die Luft!!

Lieben Gruß
Julia

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Hallo Julia,

du hast wohl überlesen, dass ich Tendenz geschrieben habe! :) Ich habe nicht behauptet, dass Epilepsie sicherlich vererbbar ist.

Die Genforschung steckt noch in den Kinderschuhen was die Epi angeht und ich bezweifel, dass das 21. Gen bei der Krankheit "geschädigt" ist (das ist noch nicht bewiesen, wenn nur eine Vermutung).

Wer es genau wissen will, sollte sich immer mal wieder die neuesten Paper von den internationalen Epi-Tagungen und Forschungen zulegen!

Aber falls ich mich irre, kann ich damit auch leben :)


Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!


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