Re: Bin Ratlos

Natalie @, Friday, 26.09.2008, 11:12 (vor 6537 Tagen) @ Jessica

Hallo,

unterschreibe das auf keinen Fall.

Ich würde dem Arbeitgeber auch mitteilen, dass du nach Genesung selbstverständlich wieder zur Arbeit erscheinst. Wenn du unterschreibst, bekommst du große Probleme mit dem Arbeitsamt. Wenn dir die Firma kündigt, bekommen die evt. Probleme. Das Arbeitsamt wird sich dann nämlich für diesen Fall mit denen in Verbindung setzen. Letztendlich kannst du und auch das Amt meiner Meinung nach nichts gegen eine Kündigung tun, da bei Ausbildungsverträgen eine Probezeit festgeschrieben ist und die Kündigung in der Probezeit nicht begründet werden muss. Anders sieht es wohl aus, wenn du beweisen kannst, dass das Arbeitsverhältnis wegen Epilepsie aufgelöst wird. Das ist sicherlich nur zulässig, wenn der Beruf Kontakt mit Kunden, Patienten usw. vorsieht (Krankenhaus, Altenpflege usw. - ich denke dafür ist ein Epileptiker nicht zugelassen).

Ein Anwalt würde ich auf jeden Fall zu Rate ziehen, auch wenn es weh tut. Vielleicht haben deine Eltern eine Rechtschutzversicherung, die gilt in der Ausbildung auch noch für dich. Trotz Rosenkrieg, frage sie, es sind deine Elter und es ist auch bei eigenen Problemen ihre Pflicht dir zu helfen.

[zitat=Jessica]Hallo,

ich habe seit ca 3 Monaten eine bekannte Epilepsie die wahrscheinlich schon mehr als 3 Jahren vorhanden ist abernie wirklich richtig erkannt wurde. Jetzt habe ich die Diagnose und bin deswegen schon mal erleichtert das ich weis was los ist mit mir. Hatte am 01.09.08 meine Ausbildung begonnen un am 02.09.08 sagte man mir wegen Epilepsie darf ich nicht bleiben, da ich eine Gefahr bin für mich und andere. Das war schon zum ersten hart zu hören. Man sagte mir ich bekomm meine Kündigung per Post zu geschickt. Heute nach endlich mal 3 Wochen bekam ich Post wo rin stand das ich angeblich aus den Gründen der Epielspie ie Ausbildung aufgab und ich deswegen nicht weiter mache und ich soll dies Unterschreiben. Habe natürlich mich sofort dort hin gemeldet und gefragt was das soll, da ich weiter machen wollte, ein Ärztlichjes Gutachten vorliegt und man mir eine Kündigung zu schicken wollte und nicht eine Vertragsaufhebung. Jetzt soll ich am Montag wieder zur Schule und das klären, aber ich brauch das fürs Arbeitsamt, da ja leider alle Ausbildungen schon begannen und die die Kündigung sehen wollen. Was kann ich da jetzt machen? Kündigung wollen die mir nicht geben, aber ohne die Kündigung komm ich da jetzt beim Arbeitsamt nicht weiter. Ich weis nicht wie es weiter gehen soll, wer mir helfen kann? Können die sowas einfach machen, sicherlich nicht oder? Bin seit dem Tag der Aussage richtig mies drauf und jetzt auch noch sowas. Zu einem Anwalt kann ich leider nicht gehen, habe kein Geld um ihn zu bezahlen oder um generell eine Information zu holen. Meine Eltern können mich zur Zeit auch nicht unterstützen, haben sich grad getrennt un führen den so genannten "Rosenkrieg".

Könnt ihr mir weiter helfen? Habt ihr auch solche Erfahrung sammeln müssen? Was habt ihr gemacht oder wie ging es für euch weiter? Wie fanet ihr eine Lösung?[/zitat]


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