richtige Medikamenteneinstellung

Simone @, Wednesday, 08.10.2008, 18:56 (vor 6525 Tagen)

Hallo,
meine behinderte Schwester hat Epilepsie und wurde vor 1 1/2 Jahren auf Keppra umgestellt. Im Moment bekommt sie 1000 morgens und 1250 abends. Sie hatte seither weder Anfälle noch Absencen. Bis auf gelegentliche Stimmungsschwankungen geht es ihr subjektiv betrachtet gut.

Woher wissen wir nun ob sie RICHTIG eingestellt ist?Kann man das alleine an einer Blutuntersuchung feststellen?

Danke vorab für jede hilfreiche Antwort.
Simone

Re: richtige Medikamenteneinstellung

Tanja @, Thursday, 09.10.2008, 12:54 (vor 6524 Tagen) @ Simone

[zitat=Simone]Hallo,
meine behinderte Schwester hat Epilepsie und wurde vor 1 1/2 Jahren auf Keppra umgestellt. Im Moment bekommt sie 1000 morgens und 1250 abends. Sie hatte seither weder Anfälle noch Absencen. Bis auf gelegentliche Stimmungsschwankungen geht es ihr subjektiv betrachtet gut.

Woher wissen wir nun ob sie RICHTIG eingestellt ist?Kann man das alleine an einer Blutuntersuchung feststellen?

Danke vorab für jede hilfreiche Antwort.
Simone[/zitat]

Die Stimmungsschwankungen liegen warscheinlich an den Nebenwirkungen, aber wenn sie sonst keine anfälle hat ist sie normalerweise schon richtig eingestellt
Die blutuntersuchung ist einschließlich dazu da um die richtige Dosis zu finden. Ob sie mehr oder weniger nehmen muss. Deswegen muss man auch regelmäßig blut abnehmen. Wenn deine Schwester noch im Wachstum ist kann es sein das man irgendwann die dosis erhöhen muss, deswegen muss man regelmäßig Blut abnehmen lassen. und vom arzt kontrollieren.
Und es sollte auch regelmäßig ein EEG geschrieben werden.
liebe Grüße

Re: Re: richtige Medikamenteneinstellung

Simone @, Thursday, 09.10.2008, 18:47 (vor 6524 Tagen) @ Simone

Danke für die Antwort! Es kann u.E.auch nur darum gehen die Dosierung abzusenken.Wir sind einfach total verunsichert, weil unsere Ärztin uns unbedingt einreden will, dass sie stationär eingestellt werden muss.
Ich sehe aber nicht, warum man eine Abdosierung nicht auch ambulant machen kann mit regelmäßiger Blutuntersuchung etc. Wie seht ihr das? Ist die stationäre Aufnahme ein Muss wenn Sie doch seit langem anfallsfrei ist?

Re: Re: Re: richtige Medikamenteneinstellung

Natalie @, Friday, 10.10.2008, 12:41 (vor 6523 Tagen) @ Simone

Hallo,

meine Tochter hat Epilepsie und muss seit 2 Jahren Valporat nehmen. Sie ist seitdem anfallfrei. Alle folgenden Bluttests (alle 3 Monate) und EEGs (am Anfang alle 3 Monate, jetzt halbjährlich) waren absolut störungsfrei und okay. Wir haben Probleme mit den Nebenwirkungen, weshalb jetzt auch erstmalig ein Absetzen in Betracht gezogen wird. Voraussetzung hierfür war keine Anfälle, EEGs ohne "Zacken", normale Blutwerte. Dies hat sie alles erfüllt. Der Neurologe hat auch vor dem Absetzen ein Schlaf EEG gemacht (auch beim Neurologen).

Da alles gut war setzen wir jetzt ab (Dauer der Reduzierung 4 Monate bis sie komplett auf "0" ist). Ins Krankenhaus mußte sie hierfür nicht.

Hoffe dir geholfen zu haben.

Grüße Natalie

[zitat=Simone]Danke für die Antwort! Es kann u.E.auch nur darum gehen die Dosierung abzusenken.Wir sind einfach total verunsichert, weil unsere Ärztin uns unbedingt einreden will, dass sie stationär eingestellt werden muss.
Ich sehe aber nicht, warum man eine Abdosierung nicht auch ambulant machen kann mit regelmäßiger Blutuntersuchung etc. Wie seht ihr das? Ist die stationäre Aufnahme ein Muss wenn Sie doch seit langem anfallsfrei ist?[/zitat]