Folgegutachten für Führerschein

Anke Held @, Wednesday, 22.10.2008, 11:08 (vor 6511 Tagen)

Hallo,

bin ganz neu hier und habe direkt mal eine Frage:

Meine Tochter ist 17 Jahre alt, leidet an Epilepsie in der Form, wie sie Pubertierende haben (mir fällt jetzt gerade der Fachbegriff dafür nicht ein) und hat im letzten Jahr ihren Frühführerschein gemacht. D.h. sie fährt in Begleitung entsprechender Erwachsener Auto. Für den Führerschein musste sie ein Gutachten erstellen lassen. Dieses Gutachten haben wir, dummerweise ohne vorherher nach Kosten zu fragen, bei Herrn Dr. Einsele in Kirchen machen lassen. Für ein 4 Seiten umfassendes Gutachten berechneter dieser über 500 Euro. Ich habe mich zwar bei der kassenärztlichen Vereinigung gemeldet und die haben mir auch bescheinigt, dass etwa 100 Euro zuviel berechnet wurden, aber ich haben wegen dem Geld nie prozessiert (gegen einen Arzt und wegen 100 Euro und ohne Rechtsschutzvers., hab ich keinen Sinn drin gesehen).

Jetzt ist fast ein Jahr rum und ein Folgegutachten müsste erstellt werden. Hier auf der Seite habe ich gelesen, dass man das von einem Arzt des Gesundheitsamtes erstellen lassen kann.

Auf Anfrage beim Gesundheitsamt, die mich an die Kreisverwaltung, Führerscheinstelle verwiesen haben und die mich weiter an den leitenden Arzt des Gesundheitsamtes, den ich bisher nicht erreichen konnte, bin ich bis jetzt fast genauso schlau wie vorher, werde nachher aber noch mit dem leitenden Arzt des Gesundheitsamtes telefonieren und nachfragen.

Habt ihr Tipps für mich? Würde mich sehr freuen, da sie zum achtzehnten Geburtstag ja eigentlich noch ein Auto bekommen sollte und falls die Kosten des Folgegutachtens auch so hoch ausfallen, wird das wohl nix werden:-( Dann hat sie zwar den Führerschein, ist gutachterlich auf Fahrtauglichkeit getestet aber für ein Auto reicht es nicht mehr….

So, ich bin gespannt, ob hier jemand Erfahrungen gesammelt hat und würde mich über jede Rückantwort freuen.

Danke schön und Euch allen einen schönen Tag

LG
Anke

Re: Folgegutachten für Führerschein

Brigitta @, Wednesday, 22.10.2008, 22:44 (vor 6511 Tagen) @ Anke Held

Hallöchen,

ich habe letztes Jahr einen Gutachten machen lassen, daß ich anfallsfrei bin und damit ich wieder meinen Führerschein wieder krieg.
Die Gutachtenpreise mache die Ärzte und je nach Schwierigkeit des Gutachtens (je Anfallsform/Person) fällt das höher oder niedriger aus. Und muß privat bezahlt werden.

Folgegutachten muß ich aber nicht abgeben. Bei mir reicht das, wenn ich jährlich einen Attest von meinem Neurologen abgib, daß ich zur Kontrolle geh, daß ich anfallsfrei bin usw..

Mir wurde von meinem Gutachter gesagt, daß sie mich net hätten meinen Führerschein machen lassen damals! Da könnt ich mich auch jedes mal drüber aufregen. Daß ich das Geld damals ausgegeben hab soviel und jetzt eben wieder haufen Geld was ich mir hätte sparen können. Nunja, kann ich nimmer ändern.
Normal entscheidet sowas die Führerscheinstelle. Würde mich dort mal erkundigen. Ich hab auch einen Schreiben gekriegt, daß ich das ohne Aufforderung abgeben muß, sonst ist mein Führerschein net gültig. Habt ihr sowas nicht bekommen?
Wenn es aber nötig ist, würde ich es machen lassen. Ist wichtiger wie ein eigenes Auto!!!

LG

Brigitta

PS: falls du noch Fragen hast kannst dich gerne melden, auch privat


bin ganz neu hier und habe direkt mal eine Frage:

Meine Tochter ist 17 Jahre alt, leidet an Epilepsie in der Form, wie sie Pubertierende haben (mir fällt jetzt gerade der Fachbegriff dafür nicht ein) und hat im letzten Jahr ihren Frühführerschein gemacht. D.h. sie fährt in Begleitung entsprechender Erwachsener Auto. Für den Führerschein musste sie ein Gutachten erstellen lassen. Dieses Gutachten haben wir, dummerweise ohne vorherher nach Kosten zu fragen, bei Herrn Dr. Einsele in Kirchen machen lassen. Für ein 4 Seiten umfassendes Gutachten berechneter dieser über 500 Euro. Ich habe mich zwar bei der kassenärztlichen Vereinigung gemeldet und die haben mir auch bescheinigt, dass etwa 100 Euro zuviel berechnet wurden, aber ich haben wegen dem Geld nie prozessiert (gegen einen Arzt und wegen 100 Euro und ohne Rechtsschutzvers., hab ich keinen Sinn drin gesehen).

Jetzt ist fast ein Jahr rum und ein Folgegutachten müsste erstellt werden. Hier auf der Seite habe ich gelesen, dass man das von einem Arzt des Gesundheitsamtes erstellen lassen kann.

Auf Anfrage beim Gesundheitsamt, die mich an die Kreisverwaltung, Führerscheinstelle verwiesen haben und die mich weiter an den leitenden Arzt des Gesundheitsamtes, den ich bisher nicht erreichen konnte, bin ich bis jetzt fast genauso schlau wie vorher, werde nachher aber noch mit dem leitenden Arzt des Gesundheitsamtes telefonieren und nachfragen.

Habt ihr Tipps für mich? Würde mich sehr freuen, da sie zum achtzehnten Geburtstag ja eigentlich noch ein Auto bekommen sollte und falls die Kosten des Folgegutachtens auch so hoch ausfallen, wird das wohl nix werden:-( Dann hat sie zwar den Führerschein, ist gutachterlich auf Fahrtauglichkeit getestet aber für ein Auto reicht es nicht mehr….

So, ich bin gespannt, ob hier jemand Erfahrungen gesammelt hat und würde mich über jede Rückantwort freuen.

Danke schön und Euch allen einen schönen Tag

LG
Anke

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