Epilespie möglich?

Frank @, Monday, 03.11.2008, 09:13 (vor 6499 Tagen)

Hallo zusammen,

ich bin auf dieses Forum aufmerksam geworden um mich mal über Epilepsie zu informieren und nachzufragen ob Betroffene der Meinung sind, dass meine Beschwerden eine epileptische Ursache haben könnten. Mir ist klar, dass das nur ein Arzt beurteilen kann, derzeit hat's aber recht lange Termine beim Neurologen.

Beschreibung der Beschwerden: Ich bin derzeit 40 Jahre alt und meine Leidensgeschichte geht fast ebenso lang. Die Beschwerden sind allerdings immer als Panikstörung diagnostiziert und behandelt worden, mit eher mäßigem Erfolg. Die Anfälle sind im Laufe des Lebens immer schlimmer geworden. Diese beginnen damit, dass schubweise für etwa 3-5 Sekunden wie eine Art Muskelkrampf im Gehirn auftritt. Das ist sehr schwer zu beschreiben. Diese Schübe wiederholen sich in kurzen Abständen etwa 6-8 Mal. Danach hören sie auf, ich fühle mich aber wie im Vollrausch. Kompletter Verlust des Gleichgewichts, Lauf- und Sprechbeschwerden. Dieser Zustand hält 1-4 Stunde an, je nachdem wie schnell ich komplette Ruhe bekomme. Das ist vor ein paar Monaten einmal während eines Vorstellungsgesprächs aufgetreten, die haben den Notarzt gerufen, der Schlaganfall diagnostiziert hat. CT war jedoch unauffällig und bin am nächsten Tag wieder entlassen worden.

Warum komm ich jetzt auf Epilepsie? Der Verdacht besteht bei meiner Nichte und man sagte ihr, dass das erblich bedingt sein kann. Diese hat Symptome, die ich auch habe aber nie damit in Verbindung gebracht habe. Sie ist manchmal apathisch und reagiert nicht. Ich habe das auch, da spricht mich jemand an und ich höre das zwar, kann die Worte aber in keinen Zusammenhang bringen. Außerdem krampft sie bei Fieber und meine Mutter schwört, dass ich auch schon als Kind im Bett gekrampft habe.

Weiterhin ist von einem Neurologen vor etwa 20 Jahren schon mal Epilesie diagnostiziert worden. Der Neurologe war mir aber suspekt, der wirkte sehr fahrig als ob er selbst nen großes Problem hat. Ich hab das meinem Hausarzt erzählt und der hat mir einen anderen Neurologen empfohlen, der einen sehr guten Ruf haben sollte. Der hat ein EEG gemacht und gemeint das ist keine Epilepsie, das ist eine Angststörung. Seitdem bin ich immer nur auf Angststörung behandelt worden, ohne dass es jemals weg war und es ist nie wieder ein EEG gemacht worden. Der Arzt meiner Nichte meinte aber, dass man das gar nicht mit einem EEG zweifelsfrei ausschließen kann. Der erste Arzt seinerzeit hatte auch mehrere gemacht inklusive eines Schlafentzugs-EEG.

Was meint Ihr dazu?

LG, Frank

Re: Epilespie möglich?

Jessica @, Monday, 03.11.2008, 13:34 (vor 6499 Tagen) @ Frank

Hallo Frank,

so wie dir ging es mir auch vier jahre lang, immer wieder anfälle die von wenigen Minuten bis 1/2 stunde andauerten, aber dnenoch erzählte man mir bin psychisch einfach angeschlagen aber ich wusste das ich das nicht bin. Auf jedenfall wie du EEG, Schlafentzug EEG, MRT, CT und so weiter alles ohne Befund. Jetzt vor 4 Monaten war ich in Halle im Krankenhaus und woltle erst nicht, aber bin froh inzwischen das ich dort war, den dort war auch auf EEG, Schlafentzug EEG, CT, MRT ohne Befund aber bekam ein Krampfanfall nach der lumbal Punktion und da stand fest ich habe Epielspie, seit dem nehme ich LAmictal zur Zeit in Einstellungsphase. Also ich kann dir nur raten nicht auf geben und wnen du dir sicher bist das du nichts psychisches hast und auch keine Angststörungen u.s.w. hast dich nicht irre lassen machen von den Ärzten sondern ruhig auch zu anderen Neurologen gehen oder kann dir eben auch das KH in Halle empfehlen (wohne auch weit weg von Halle, aber war dann trotzdem mal dort mit Erfolg). Wo kommst du genau her? Seit wann genau hast du die Symptome? Gab es mal ein unfall oder sowas oder von Geburt an schon?

LG und viel erfolg erstmal und nicht aufgeben.
Jessica

Re: Epilespie möglich?

Frank @, Monday, 03.11.2008, 14:31 (vor 6499 Tagen) @ Frank

[zitat=Jessica]Hallo Frank,

so wie dir ging es mir auch vier jahre lang, immer wieder anfälle die von wenigen Minuten bis 1/2 stunde andauerten, aber dnenoch erzählte man mir bin psychisch einfach angeschlagen aber ich wusste das ich das nicht bin. Auf jedenfall wie du EEG, Schlafentzug EEG, MRT, CT und so weiter alles ohne Befund. Jetzt vor 4 Monaten war ich in Halle im Krankenhaus und woltle erst nicht, aber bin froh inzwischen das ich dort war, den dort war auch auf EEG, Schlafentzug EEG, CT, MRT ohne Befund aber bekam ein Krampfanfall nach der lumbal Punktion und da stand fest ich habe Epielspie, seit dem nehme ich LAmictal zur Zeit in Einstellungsphase. Also ich kann dir nur raten nicht auf geben und wnen du dir sicher bist das du nichts psychisches hast und auch keine Angststörungen u.s.w. hast dich nicht irre lassen machen von den Ärzten sondern ruhig auch zu anderen Neurologen gehen oder kann dir eben auch das KH in Halle empfehlen (wohne auch weit weg von Halle, aber war dann trotzdem mal dort mit Erfolg). Wo kommst du genau her? Seit wann genau hast du die Symptome? Gab es mal ein unfall oder sowas oder von Geburt an schon?

LG und viel erfolg erstmal und nicht aufgeben.
Jessica[/zitat]

Hallo Jessica,

Danke für Deine Antwort. Ich komme aus Dortmund. Ich habe das im Grunde schon mein ganzes Leben. Schon in der Schule aber laut Auskunft meiner Mutter eigentlich schon von Geburt an. War mit 14 mal in einer Kinderklinik, die haben mich als Simulant bezeichnet (!)

Das ist nur im Laufe der Jahre immer schlimmer geworden. Die Medikamente gegen Angststörungen helfen aber nicht dauerhaft. Ich schätze schon, dass im Laufe der Zeit eine Phobie dazu gekommen ist, weil man zwangsläufig eine Angst entwickelt rauszugehen weil es draußen passieren kann. Deswegen helfen die Angstmedikamente auch in dieser Beziehung. Nur die grundsätzliche Ursache muss meines Erachtens woanders liegen, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Angstzustände angeboren sind.

Lg

Re: Re: Epilespie möglich?

Jessica @, Monday, 03.11.2008, 22:00 (vor 6499 Tagen) @ Frank

[zitat=Frank][zitat=Jessica]Hallo Frank,

so wie dir ging es mir auch vier jahre lang, immer wieder anfälle die von wenigen Minuten bis 1/2 stunde andauerten, aber dnenoch erzählte man mir bin psychisch einfach angeschlagen aber ich wusste das ich das nicht bin. Auf jedenfall wie du EEG, Schlafentzug EEG, MRT, CT und so weiter alles ohne Befund. Jetzt vor 4 Monaten war ich in Halle im Krankenhaus und woltle erst nicht, aber bin froh inzwischen das ich dort war, den dort war auch auf EEG, Schlafentzug EEG, CT, MRT ohne Befund aber bekam ein Krampfanfall nach der lumbal Punktion und da stand fest ich habe Epielspie, seit dem nehme ich LAmictal zur Zeit in Einstellungsphase. Also ich kann dir nur raten nicht auf geben und wnen du dir sicher bist das du nichts psychisches hast und auch keine Angststörungen u.s.w. hast dich nicht irre lassen machen von den Ärzten sondern ruhig auch zu anderen Neurologen gehen oder kann dir eben auch das KH in Halle empfehlen (wohne auch weit weg von Halle, aber war dann trotzdem mal dort mit Erfolg). Wo kommst du genau her? Seit wann genau hast du die Symptome? Gab es mal ein unfall oder sowas oder von Geburt an schon?

LG und viel erfolg erstmal und nicht aufgeben.
Jessica[/zitat]

Hallo Jessica,

Danke für Deine Antwort. Ich komme aus Dortmund. Ich habe das im Grunde schon mein ganzes Leben. Schon in der Schule aber laut Auskunft meiner Mutter eigentlich schon von Geburt an. War mit 14 mal in einer Kinderklinik, die haben mich als Simulant bezeichnet (!)

Das ist nur im Laufe der Jahre immer schlimmer geworden. Die Medikamente gegen Angststörungen helfen aber nicht dauerhaft. Ich schätze schon, dass im Laufe der Zeit eine Phobie dazu gekommen ist, weil man zwangsläufig eine Angst entwickelt rauszugehen weil es draußen passieren kann. Deswegen helfen die Angstmedikamente auch in dieser Beziehung. Nur die grundsätzliche Ursache muss meines Erachtens woanders liegen, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Angstzustände angeboren sind.

Lg[/zitat]

Hallo Frank,

als wenn deine Mutter sagt es sei schon seit deiner geburt dnek ich mal wird es keine Angststörung sein, da ein Säugling, kleinkind keine Angst hat. Angst lernt man erst mit der Zeit kennen. Ich weis das du Angst hast raus zugehen und sowas zubekommen. Musste vorhin zur Arbeit wie immer der gleiche weg, aber naja heute war was anderes, weis auch nicht, aufjedenfall entschloss ich dnan zulaufen da ich irgendwie ahnte das ein Anfall kommt. Auf arbeit war das Gefühl immer noch da, da heute irgendwie streß war und viele wechselnde Farben, Bilder und Lichter. Also wann bekommst du deine Anfälle? Bestimmte Situationen oder einfach so, spontan ohne Grund?

LG Jessica

Re: Epilespie möglich?

bianca friederich @, Monday, 03.11.2008, 22:56 (vor 6499 Tagen) @ Frank

[zitat=Frank]Hallo zusammen,

ich bin auf dieses Forum aufmerksam geworden um mich mal über Epilepsie zu informieren und nachzufragen ob Betroffene der Meinung sind, dass meine Beschwerden eine epileptische Ursache haben könnten. Mir ist klar, dass das nur ein Arzt beurteilen kann, derzeit hat's aber recht lange Termine beim Neurologen.

Beschreibung der Beschwerden: Ich bin derzeit 40 Jahre alt und meine Leidensgeschichte geht fast ebenso lang. Die Beschwerden sind allerdings immer als Panikstörung diagnostiziert und behandelt worden, mit eher mäßigem Erfolg. Die Anfälle sind im Laufe des Lebens immer schlimmer geworden. Diese beginnen damit, dass schubweise für etwa 3-5 Sekunden wie eine Art Muskelkrampf im Gehirn auftritt. Das ist sehr schwer zu beschreiben. Diese Schübe wiederholen sich in kurzen Abständen etwa 6-8 Mal. Danach hören sie auf, ich fühle mich aber wie im Vollrausch. Kompletter Verlust des Gleichgewichts, Lauf- und Sprechbeschwerden. Dieser Zustand hält 1-4 Stunde an, je nachdem wie schnell ich komplette Ruhe bekomme. Das ist vor ein paar Monaten einmal während eines Vorstellungsgesprächs aufgetreten, die haben den Notarzt gerufen, der Schlaganfall diagnostiziert hat. CT war jedoch unauffällig und bin am nächsten Tag wieder entlassen worden.

Warum komm ich jetzt auf Epilepsie? Der Verdacht besteht bei meiner Nichte und man sagte ihr, dass das erblich bedingt sein kann. Diese hat Symptome, die ich auch habe aber nie damit in Verbindung gebracht habe. Sie ist manchmal apathisch und reagiert nicht. Ich habe das auch, da spricht mich jemand an und ich höre das zwar, kann die Worte aber in keinen Zusammenhang bringen. Außerdem krampft sie bei Fieber und meine Mutter schwört, dass ich auch schon als Kind im Bett gekrampft habe.

Weiterhin ist von einem Neurologen vor etwa 20 Jahren schon mal Epilesie diagnostiziert worden. Der Neurologe war mir aber suspekt, der wirkte sehr fahrig als ob er selbst nen großes Problem hat. Ich hab das meinem Hausarzt erzählt und der hat mir einen anderen Neurologen empfohlen, der einen sehr guten Ruf haben sollte. Der hat ein EEG gemacht und gemeint das ist keine Epilepsie, das ist eine Angststörung. Seitdem bin ich immer nur auf Angststörung behandelt worden, ohne dass es jemals weg war und es ist nie wieder ein EEG gemacht worden. Der Arzt meiner Nichte meinte aber, dass man das gar nicht mit einem EEG zweifelsfrei ausschließen kann. Der erste Arzt seinerzeit hatte auch mehrere gemacht inklusive eines Schlafentzugs-EEG.

Was meint Ihr dazu?

LG, Frank[/zitat]
hallöchen liebr frank,also ich dene mal so ich bin übrigens bianca,27j.alt und habe auch epi. zurück zum thema:also ich empfehel dir eine a) spezialklinik zu gehen und dich mal richtig durchzuschecken von kopf bis fuss und b)eine epi.berater/in zu suchen habe ich auch kome aus eschwege aber die sitz in marburg,und kann sie nur weiterempfehelen,es ist so meine meinung;sehr wichtig und von bedeutung zu wissen,was mann als mnesch hat,dazu kommt es gibt 150 versch.formen einer epi.und soweit ich weiss,gibt es auch vererbare epi.was allerdings sehr selten sein soll,bin mir aber nicht so ganz sicher,wie auch immer,manche bekooem nur nachts epi.machne wieder mit einer aura,manche wieder mit anderes,es ist immer unterscheidlich,also lieben gruss auf dieesen wege bianca biancafriederich@gmx.de

Re: Re: Epilespie möglich?

Claudia @, Wednesday, 05.11.2008, 19:45 (vor 6497 Tagen) @ Frank

[zitat=bianca friederich][zitat=Frank]Hallo zusammen,

ich bin auf dieses Forum aufmerksam geworden um mich mal über Epilepsie zu informieren und nachzufragen ob Betroffene der Meinung sind, dass meine Beschwerden eine epileptische Ursache haben könnten. Mir ist klar, dass das nur ein Arzt beurteilen kann, derzeit hat's aber recht lange Termine beim Neurologen.

Beschreibung der Beschwerden: Ich bin derzeit 40 Jahre alt und meine Leidensgeschichte geht fast ebenso lang. Die Beschwerden sind allerdings immer als Panikstörung diagnostiziert und behandelt worden, mit eher mäßigem Erfolg. Die Anfälle sind im Laufe des Lebens immer schlimmer geworden. Diese beginnen damit, dass schubweise für etwa 3-5 Sekunden wie eine Art Muskelkrampf im Gehirn auftritt. Das ist sehr schwer zu beschreiben. Diese Schübe wiederholen sich in kurzen Abständen etwa 6-8 Mal. Danach hören sie auf, ich fühle mich aber wie im Vollrausch. Kompletter Verlust des Gleichgewichts, Lauf- und Sprechbeschwerden. Dieser Zustand hält 1-4 Stunde an, je nachdem wie schnell ich komplette Ruhe bekomme. Das ist vor ein paar Monaten einmal während eines Vorstellungsgesprächs aufgetreten, die haben den Notarzt gerufen, der Schlaganfall diagnostiziert hat. CT war jedoch unauffällig und bin am nächsten Tag wieder entlassen worden.

Warum komm ich jetzt auf Epilepsie? Der Verdacht besteht bei meiner Nichte und man sagte ihr, dass das erblich bedingt sein kann. Diese hat Symptome, die ich auch habe aber nie damit in Verbindung gebracht habe. Sie ist manchmal apathisch und reagiert nicht. Ich habe das auch, da spricht mich jemand an und ich höre das zwar, kann die Worte aber in keinen Zusammenhang bringen. Außerdem krampft sie bei Fieber und meine Mutter schwört, dass ich auch schon als Kind im Bett gekrampft habe.

Weiterhin ist von einem Neurologen vor etwa 20 Jahren schon mal Epilesie diagnostiziert worden. Der Neurologe war mir aber suspekt, der wirkte sehr fahrig als ob er selbst nen großes Problem hat. Ich hab das meinem Hausarzt erzählt und der hat mir einen anderen Neurologen empfohlen, der einen sehr guten Ruf haben sollte. Der hat ein EEG gemacht und gemeint das ist keine Epilepsie, das ist eine Angststörung. Seitdem bin ich immer nur auf Angststörung behandelt worden, ohne dass es jemals weg war und es ist nie wieder ein EEG gemacht worden. Der Arzt meiner Nichte meinte aber, dass man das gar nicht mit einem EEG zweifelsfrei ausschließen kann. Der erste Arzt seinerzeit hatte auch mehrere gemacht inklusive eines Schlafentzugs-EEG.

Was meint Ihr dazu?

LG, Frank[/zitat]
hallöchen liebr frank,also ich dene mal so ich bin übrigens bianca,27j.alt und habe auch epi. zurück zum thema:also ich empfehel dir eine a) spezialklinik zu gehen und dich mal richtig durchzuschecken von kopf bis fuss und b)eine epi.berater/in zu suchen habe ich auch kome aus eschwege aber die sitz in marburg,und kann sie nur weiterempfehelen,es ist so meine meinung;sehr wichtig und von bedeutung zu wissen,was mann als mnesch hat,dazu kommt es gibt 150 versch.formen einer epi.und soweit ich weiss,gibt es auch vererbare epi.was allerdings sehr selten sein soll,bin mir aber nicht so ganz sicher,wie auch immer,manche bekooem nur nachts epi.machne wieder mit einer aura,manche wieder mit anderes,es ist immer unterscheidlich,also lieben gruss auf dieesen wege bianca biancafriederich@gmx.de[/zitat]

Hallo Frank,
ich bin 27Jahre alt und habe seit 3 Jahren Epilepsie. Meine Mutter vermutet das meine Großmutter auch unter Epilepsie litt auch wenn es nie diagnostiziert wurde. Es kann also vielleicht schon in dwen Genen liegen.. man weiß es nicht.
Ich nehme Lamotrigin. Das Medikament wird auch bei "psychischen Problemen" verschrieben. Daher ist es möglich das Medikamente die eigentlich gegen Angststörungen helfen sollen auch die Epilepsie etwas "eindämmen".
Du solltest auf jeden Fall mal in ein Krankenhaus gehen in dem sich eine vernünftige Neurologie befindet und nicht nur zu einem Arzt.
Lieben Gruß
Claudia

Re: Epilespie möglich?

Frank @, Thursday, 06.11.2008, 09:00 (vor 6496 Tagen) @ Frank

Hallo,

Danke erstmal für Eure Antworten. Ich war am Dienstag nochmal beim Neurologen und hab ihm von meinen Befürchtungen erzählt. Ein EEG war unauffällig aber der meinte das heisst nichts. Epilepsie zu diagnostizieren wäre heikel, da ich aber nicht ohnmächtig werde hält er es für nicht sehr wahrscheinlich. Wir sollen das aber beobachten, da meine bisherigen Medikamente ja helfen möchte er erst mal nichts ändern. Die Anfälle treten unsporadisch auf. Als Kind hatte ich das vornehmlich beim Sport, draußen tritt es häufiger auf aber es kann auch sein, dass ich es auf der Couch bekomme.

Ich hab auch darüber nachgedacht, wenn es Angstzustände sind, dann müsste ich ja als Kind ein Trauma erlebt haben was das ausgelöst hat. Deswegen habe ich nochmal meine Eltern interviewt. Als Kind im Alter von 2,5 Jahren hatte ich eine schwere Knieverletzung. Meine Eltern sind mit mir ins Krankenhaus gefahren und die haben mich mit Verdacht auf Knochenmarkentzündung dabehalten. Ich war insgesamt 10 Wochen im Krankenhaus, es hat zeitweise sogar die Gefahr bestanden das Bein abzunehmen. Das habe ich gewußt, was ich nicht wußte ist, dass meine Eltern mich die ersten 5 Tage nicht einmal sehen durften, damals war das noch nicht, dass die Eltern Tag und Nacht bei ihren Kindern bleiben dürfen. Damit nicht genug, ich wurde zwecks Ruhigstellung des Beines sogar ans Bett gebunden. Also innerhalb kürzester Zeit für 5 Tage keinen Kontakt mehr zu den Eltern und festbinden ans Bett, ich kann mir schon vorstellen, dass sowas ein Trauma auslösen kann.

Ja, sehr schwieriges Thema, ich weiß auch nicht so genau wie ich da jetzt weiter verfahren soll. Ich muss aber irgendwas machen, ich bin jetzt seit 3 Monaten krank geschrieben.

Lg, Frank