Ärztin mir Epilepsie

Kleine @, Monday, 03.11.2008, 10:08 (vor 6499 Tagen)

Hallo!
Ich bin Ärztin und leide an Epilepsie. Das war während des Studiums auch ohne Medikamente kein Problem. Dann begann ich zu arbeiten und nach einem halben Jahr bekam ich eine Serie von Anfällen. Ich bin nun auf Lamotrigin eingestellt und relativ stabil. Nun würde ich gerne wieder arbeiten. Allerdings weiß ich nicht, ob ich die Krankheit im Bewerbungsgespräch nennen muß oder sollte. Wie ist das mit Haftung im Schadensfall? Kann ich die Approbation verliehren? Sollte ich einen Behindertenausweis beantragen? Vielleicht haben andere Ärzten mit Epilepsie Lust Kontakt zu mir aufzunehmen. Vielen Dank!
Kleine

Re: Ärztin mir Epilepsie

Jessica @, Monday, 03.11.2008, 13:26 (vor 6499 Tagen) @ Kleine

[zitat=Kleine]Hallo!
Ich bin Ärztin und leide an Epilepsie. Das war während des Studiums auch ohne Medikamente kein Problem. Dann begann ich zu arbeiten und nach einem halben Jahr bekam ich eine Serie von Anfällen. Ich bin nun auf Lamotrigin eingestellt und relativ stabil. Nun würde ich gerne wieder arbeiten. Allerdings weiß ich nicht, ob ich die Krankheit im Bewerbungsgespräch nennen muß oder sollte. Wie ist das mit Haftung im Schadensfall? Kann ich die Approbation verliehren? Sollte ich einen Behindertenausweis beantragen? Vielleicht haben andere Ärzten mit Epilepsie Lust Kontakt zu mir aufzunehmen. Vielen Dank!
Kleine
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Hallo,

ich bin keine Ärztin, aber bin wie du auch zur zeit zu hause und von der Ausbildung geflogen wegen Epielepsie die vor 4 Monaten diagnostiziert wurde. Aber du bist nicht dazu verpflichtet anzugeben das du Epilepsie hast, aber manchmal wäre es vielleicht besser an zugeben vorallem wenn du bei einem Patienten einen Anfall erleiden könntest. Bist du bei einem Neurologen? Dann sprich mit ihm am besten über deine Frage/Problem. Also Behindertenausweis habe ich beantragt und würde ich dir auch raten, kann auf jedenfall nicht schaden nur dein Leben eventuell erleichtern. Was für eine Epilepsie hast du genau?

LG und viel Erfolg
Jessica

Re: Re: Ärztin mir Epilepsie

Annika @, Monday, 03.11.2008, 14:57 (vor 6499 Tagen) @ Kleine

[zitat=Jessica][zitat=Kleine]Hallo!
Ich bin Ärztin und leide an Epilepsie. Das war während des Studiums auch ohne Medikamente kein Problem. Dann begann ich zu arbeiten und nach einem halben Jahr bekam ich eine Serie von Anfällen. Ich bin nun auf Lamotrigin eingestellt und relativ stabil. Nun würde ich gerne wieder arbeiten. Allerdings weiß ich nicht, ob ich die Krankheit im Bewerbungsgespräch nennen muß oder sollte. Wie ist das mit Haftung im Schadensfall? Kann ich die Approbation verliehren? Sollte ich einen Behindertenausweis beantragen? Vielleicht haben andere Ärzten mit Epilepsie Lust Kontakt zu mir aufzunehmen. Vielen Dank!
Kleine
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Hallo,

ich bin keine Ärztin, aber bin wie du auch zur zeit zu hause und von der Ausbildung geflogen wegen Epielepsie die vor 4 Monaten diagnostiziert wurde. Aber du bist nicht dazu verpflichtet anzugeben das du Epilepsie hast, aber manchmal wäre es vielleicht besser an zugeben vorallem wenn du bei einem Patienten einen Anfall erleiden könntest. Bist du bei einem Neurologen? Dann sprich mit ihm am besten über deine Frage/Problem. Also Behindertenausweis habe ich beantragt und würde ich dir auch raten, kann auf jedenfall nicht schaden nur dein Leben eventuell erleichtern. Was für eine Epilepsie hast du genau?

LG und viel Erfolg
Jessica[/zitat]

Hallo,
prinzipiell mußt du es dem AG nicht sagen, doch in deinem Fall würde ich es sagen. Da du selbst mit Patienten zu tun hast. Du weißt aber auch das man als Epileptiker kein Schichtdienst machen sollte oder? Das wird bei dir bestimmt der Fall sein. Kläre das nochmal mit deinem Arzt ab bzw. wäre ein Epileptologe der spezialisiert darauf ist vielleich noch besser.
wünsch dir viel Glück
LG Annika

Re: Ärztin mir Epilepsie

bianca friederich @, Monday, 03.11.2008, 23:10 (vor 6499 Tagen) @ Kleine

[zitat=Kleine]Hallo!
Ich bin Ärztin und leide an Epilepsie. Das war während des Studiums auch ohne Medikamente kein Problem. Dann begann ich zu arbeiten und nach einem halben Jahr bekam ich eine Serie von Anfällen. Ich bin nun auf Lamotrigin eingestellt und relativ stabil. Nun würde ich gerne wieder arbeiten. Allerdings weiß ich nicht, ob ich die Krankheit im Bewerbungsgespräch nennen muß oder sollte. Wie ist das mit Haftung im Schadensfall? Kann ich die Approbation verliehren? Sollte ich einen Behindertenausweis beantragen? Vielleicht haben andere Ärzten mit Epilepsie Lust Kontakt zu mir aufzunehmen. Vielen Dank!
Kleine
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hallöchen,also ich bin bianca,27j.alt bhabe auch epi. und es gint 150 verschiedene formern einer epi. nun zum thema:was für eine form hast du?ich rate dir dazu auf jeden fall einen sschwerbehindertenausweis zu beantragen....es ist immer schwierig,aber ich rate dir auch noch zu einer epi. beraterin zu gehen um dich da zu informieren,dazu kommt noch als was du ärztin bist,und dies wieder ausüben kannst/möchtest?und wenn mach dich schlau welche alternativen gibt es für dich?wie alt bist du? jeder mensch ist ja anderes,also es gibt ja menschen die eine epi.habe die nur nachts anfälle haben oder andere hingegen mit ein er aura...usw. also lieben gruss bianca biancafriederich@gmx.de