Re: Zuckungen in der Nacht
[zitat=Silvia]Hallo,
vor ca einem halben Jahr erzählte mir meine 10-jährige Tochter, daß sie nachts so komisch gezuckt hätte und versucht hätte, sich zu bewegen und aufzustehen, es aber nicht möglich war. Ich dachte an einen Alptraum , jedenfalls an nichts Schlimmes.
Letzte Woche dann waren wir im Urlaub (Wohnwagen). Da bekam ich live mit, wie sie im Schlaf zuckte, ihr Arm sehr schnell "zitterte" (sah aus wie in einem Horrorfilm, bessere Beschreibung habe ich nicht...). Ich ging zu ihr, fragte, was los ist.(Hätte ich vermutlich nicht getan, wenn sie ihren Arm nicht so seitlich nach oben gehoben hätte und es wirklich komisch aussah) Sie blickte schräg an die Decke, sagte nichts.
Nach mehrmaligem Nachfragen presste sie durch die Zähne : Weiß nicht (so als könnte sie ihr Gesicht nicht bewegen.) Sie sah mich auch nie an. Dann keuchte sie nur: Bin nur müde.
10 Minuten später hat sie erbrochen.
Am nächsten Tag dann erklärte sie, daß sie versucht hatte, sich festzuhalten, und es nicht ging. Sie kann sich an alles erinnern und meinte, daß sie sich nicht bewegen konnte, auch den Mund nicht!
Der Arzt meint, man solle mal ein EEG machen (Termin Ende November), aber mich würde schon jetzt mal interessieren, ob das wirklich Epilepsie sein könnte. Der KiA meinte, daß Erbrechen wäre untypisch (ich meine, daß sie nach dem 1. mal damals am nächsten Tag auch krank war). Fieber hatte sie keins, also denke ich auch mal nicht an einen Fieberkrampf.
Kann man denn anhand des EEG`s zweifelsfrei fest stellen, ob es Epilepsie ist? (Ich doofe Nuss hab natürlich gegoogelt und wirklich eine Form der E. gefunden, die so ähnlich abläuft...blödes Internet).
Sieht man auch in "gesunden" Phasen an den Hirnströmen, was los ist?
Sorgen mache ich mir eigentlich keine, es ist eher meine Neugier, die mich treibt.
Ich bedanke mich schon mal für sämtliche Antworten!
S.
[/zitat]Ich denke, man kann. Es gibt da die verschiedenen EEG'S, mit Blitzlichteinsatz und ohne und MRT oder anderen Zusatzuntersuchungen.Wer Epilepsie heute hat, kann auf eine Reihe wirklicher guter medikamente zugreifen. Klinische Einstellungen sind möglich.Das war vor 60 Jahren alles anders. Der Epileptiker braucht viel Verständnis. Er ist zwar chronisch krank aber kein minderwertiger Mensch. Alles Gute. Klinische medizineinstellungen sind für den Anfang u.U. am besten.akrachi 13.11.08
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- Zuckungen in der Nacht -
Silvia,
12.11.2008, 14:48
- Re: Zuckungen in der Nacht - andi, 13.11.2008, 19:14