Re: Anfälle wegen Magnesiummangel bzw. Calciumüberschuß

Helga @, Sunday, 23.11.2008, 00:40 (vor 6480 Tagen) @ Nette

Hallo Nette,

es gibt eine ganze Menge Literatur zu dem Thema. Wenn Du Dich an Prof. Liebscher von der SHO Mineralimbalancen www.Magnesiumhilfe.de wendest, wird er Dir gerne entsprechende wissenschaftliche Artikel zukommen lassen.

Auf der angegebenen Seite findest Du auch als letztes den Erfahrungsbericht meines Sohnes. Er ist allerdings seit einiger Zeit nicht mehr aktualisiert.

Inzwischen konnte er ein AE komplett absetzen. Von Keppra nimmt er nur noch 500 - 0 - 500 mg. Allerdings haben wir das große Glück in Kempten einen mutigen, und sachkundigen Internisten gefunden zu haben, der sich mit Magnesium beschäftigt, der Deutschen Gesellschaft für Magnesiumforschung www.Magnesium-Ges.de angehört und meinem Sohn in den letzten Wochen Magnesium auch als Infusion gibt.

Ich vermute, ohne die Infusionen hätte er keine Chance von den Antiepileptika wegzukommen. Der Magnesiummangel hat bei ihm auch noch andere Symptome wie große Müdigkeit, Kraftlosigkeit, Antriebslosigkeit, geringe Belastbarkeit. Ich bin sehr glücklich, daß dieser Internist ihm jetzt endlich Magnesium i.v. gibt. Es ist jedesmal erstaunlich, wie deutlich sich sein Zustand nach der Infusion bessert.

Allerdings müssen wir auch jedesmal 2 Stunden Fahrt auf uns nehmen, um nach Kempten zu kommen. Es ist sehr traurig, daß es sonst keinen Arzt gibt, der das macht. Zu unserem Arzt kommen übrigens Patienten sogar aus Hamburg und Österreich.

Ich würde Dir empfehlen, auf die Milch zu verzichten. Das tut mein Sohn auch. Es ist wichtig, dass das Verhältnis zwischen Mg und Ca stimmt.

Liebe Grüße

Helga


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