Fragebogen zum Modellprojekt Epilepsie
Ivonne Kuhnhäuser
, Monday, 24.11.2008, 12:34 (vor 6478 Tagen)
Ich bin Studentin an der Hochschule Mannheim, Fakultät Sozialwesen und schreiben zurzeit, zusammen mit einer Kommilitonin Julia Köhler eine Diplomarbeit zum Thema: Berufliche Integration von jungen Menschen mit Epilepsie.
In unserer Arbeit wollen wir untersuchen, welche Chancen und Schwierigkeiten betroffene Kinder und Jugendliche bezüglich ihrer Schul- und anschließenden Berufsausbildung haben und von welchen Faktoren diese Chancen abhängig sind. Ob es in der Schullaufbahn gravierende Veränderungen oder Erlebnisse gab und wie die Schule und die Familie versucht hat damit umzugehen. Auch interessiert uns wie gut oder schlecht Betroffene in der Schule integriert sind oder waren und welche Auswirkungen dies auf die schulische Laufbahn hat, bzw. hatte.
Die Diplomarbeit wird für das ModellProjekt Epilepsie Modellvorhaben zur Verbesserung der Ausbildung und Eingliederung junger Menschen mit Epilepsie geschrieben, welches durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanziert wird. Genaueres zu diesem Projekt erfahren Sie unter: www.modellprojekt-epilepsie.de
Aus diesem Grund haben wir einen Fragebogen erstellt, in dem wir von Epilepsie betroffene Kinder und Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 25 Jahren zu ihren Erfahrungen und Begegnung in ihrer Schulzeit befragen möchten.
Wenn Du Interesse an unserer Arbeit hast, zur Zielgruppe gehörst und gerne den Fragebogen ausfüllen würdest, dann freue ich mich über eine Mail an mich (Iv.Kuhnhaeuser@web.de). Ich werde Dir dann ein Wordformular per Mail zuschicken, welches Du direkt am Computer ausfüllen kannst.
Natürlich werden alle Daten anonym und vertraulich behandelt.
Mit freundlichem Gruß
Ivonne Kuhnhäuser
Re: Fragebogen zum Modellprojekt Epilepsie
Anton
, Tuesday, 25.11.2008, 10:19 (vor 6477 Tagen) @
Ivonne Kuhnhäuser
Hallo Ivonne,
eine berufliche Integration Behinderter in unserer Gesellschaft findet nicht statt. Wenn die designierte Bundespräsidentin Frau Schwan von einer Inklusion der Behinderten spricht,ist das noch ein Stück Heuchelei mehr.
Bei Eurer Arbeit gehe ich vielmehr davon aus, dass Ihr die Seelen Gesunder wieder ein Stück mehr mit dieser Lüge beruhigen wollt, aber machen könnt Ihr auch nichts. Schade um Eure Zeit und das verschwendete Papier und ein Dank für die Anfrage.
Viele Grüße
Anton
Re: Fragebogen zum Modellprojekt Epilepsie
mystica
, Tuesday, 25.11.2008, 17:45 (vor 6477 Tagen) @
Ivonne Kuhnhäuser
Hallo Ivonne,
tja,leider scheint Epilepsie ein absolutes Tabu-Thema zu sein,ich denke jeder von uns wurde noch nicht ein bißchen berücksichtigt.Niemand kann bis heute jemandem auf der Straße sagen,was Epilepsie wirklich ist.SORRY!
Aber anton hat da vollkommen recht!!
LG,Kati
Re: Re: Fragebogen zum Modellprojekt Epilepsie
Jessi
, Thursday, 27.11.2008, 00:51 (vor 6476 Tagen) @
Ivonne Kuhnhäuser
[zitat=mystica]Hallo Ivonne,
tja,leider scheint Epilepsie ein absolutes Tabu-Thema zu sein,ich denke jeder von uns wurde noch nicht ein bißchen berücksichtigt.Niemand kann bis heute jemandem auf der Straße sagen,was Epilepsie wirklich ist.SORRY!
Aber anton hat da vollkommen recht!!
LG,Kati[/zitat]
Hallo Anton und Kati,
leider kann ich mich euch beiden mit der Meinung nur anschließen. Und das ist traurig sowas sagen zu müssen!
LG Jessi
Re: Fragebogen zum Modellprojekt Epilepsie
Betroffen
, Sunday, 30.11.2008, 00:10 (vor 6473 Tagen) @
Ivonne Kuhnhäuser
[zitat=Ivonne Kuhnhäuser]Ich bin Studentin an der Hochschule Mannheim, Fakultät Sozialwesen und schreiben zurzeit, zusammen mit einer Kommilitonin Julia Köhler eine Diplomarbeit zum Thema: Berufliche Integration von jungen Menschen mit Epilepsie.
In unserer Arbeit wollen wir untersuchen, welche Chancen und Schwierigkeiten betroffene Kinder und Jugendliche bezüglich ihrer Schul- und anschließenden Berufsausbildung haben und von welchen Faktoren diese Chancen abhängig sind. Ob es in der Schullaufbahn gravierende Veränderungen oder Erlebnisse gab und wie die Schule und die Familie versucht hat damit umzugehen. Auch interessiert uns wie gut oder schlecht Betroffene in der Schule integriert sind oder waren und welche Auswirkungen dies auf die schulische Laufbahn hat, bzw. hatte.
Die Diplomarbeit wird für das ModellProjekt Epilepsie Modellvorhaben zur Verbesserung der Ausbildung und Eingliederung junger Menschen mit Epilepsie geschrieben, welches durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanziert wird. Genaueres zu diesem Projekt erfahren Sie unter: www.modellprojekt-epilepsie.de
Aus diesem Grund haben wir einen Fragebogen erstellt, in dem wir von Epilepsie betroffene Kinder und Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 25 Jahren zu ihren Erfahrungen und Begegnung in ihrer Schulzeit befragen möchten.
Wenn Du Interesse an unserer Arbeit hast, zur Zielgruppe gehörst und gerne den Fragebogen ausfüllen würdest, dann freue ich mich über eine Mail an mich (Iv.Kuhnhaeuser@web.de). Ich werde Dir dann ein Wordformular per Mail zuschicken, welches Du direkt am Computer ausfüllen kannst.
Natürlich werden alle Daten anonym und vertraulich behandelt.
Mit freundlichem Gruß
Ivonne Kuhnhäuser[/zitat]
Hallo Yvonne,
um eine objektive Diplomarbeit abgeben zu können sollten auch Fragebögen für die "gesunden" Mitmenschen und die verschiedenen Institutionen verschickt und mit eingearbeitet werden.
Da eure Diplomarbeit in ein Modellprojekt mit einfliessen soll, ist schon sehr bemerkenswert.
Dies zeigt doch, dass die Betroffenen und deren Angehörigen, egal welches Krankheitbild, in unserer Gesellschaft zu "kämpfen" haben und die Integration mehr als zu wünschen übrig lässt. (Und dies in unserer aufgeschlossenen und aufgeklärten Gesellschaft)
In diesem Sinne schließe ich mich dem Beitragsverfasser Anton an und schreibe nur dazu: Schade um euren Arbeitsaufwand und den damit verbundenen Kosten.
MfG
Ein noch kämpfender Familienangehöriger
Re: Re: Fragebogen zum Modellprojekt Epilepsie
Ivonne Kuhnhäuser
, Thursday, 04.12.2008, 11:52 (vor 6468 Tagen) @
Betroffen
Hallo
dass es noch große Probleme bei der beruflichen Integration von jungen und auch weniger jungen Menschen mit Epilepsie gibt, möchte ich nicht bestreiten. Leider lässt sich dieses Problem nicht einfach mit der Berufung auf den Grundsatzartikel beheben. Dazu muss man die verschiedenen Fälle schon genauer betrachten. Selbst Betroffene sollten nicht in das sogenannte Schubladendenken verfallen.
Mit unserer Arbeit möchten wir eventuelle Ursachen herausfinden um dann effektive Lösungsansätze auszuarbeiten. Integration beginnt nicht erst im Berufsleben, sondern schon viel früher. Wenn Kindern mit Epilepsie schon im Kindergarten oder in der Schule eine gute Integration und Förderung angeboten werden kann, so kann das nur hilfreich für das spätere Berufsleben sein. Und nicht nur für betroffene Kinder, sondern auch deren Mitschüler oder Klassen- bzw. Fachlehrer. Auch diese lernen einen vorurteilsfreien Umgang mit dieser Krankheit und auch anderen Krankheiten. Wer weiß, vielleicht wird ein solcher Mitschüler in seinem Berufsleben mal ein Arbeitgeber für den es überhaupt kein Thema ist Menschen mit Epilepsie in seinem Betrieb zu beschäftigen, da er einfach schon in seiner Schulzeit einen guten Freund mit Epilepsie hatte.
Leider können wir die jetzige Situation durch unsere Arbeit nicht verändern, das ist uns auch klar. Die Frage dabei stellt sich jedoch, was wir vielleicht für die Zukunft tun können. Ohne genaue Analyse der eigentlichen Problematik ist das jedoch sehr schwer.
Deshalb würde ich mich freuen, wenn auch Sie alle bei unserer Umfrage teilnehmen würden. Gesprächsbedarf besteht ja.
P.S. Durch unsere Arbeit sind wir auch auf gute Beispiele von Integration ins Berufsleben gestoßen. Es gibt sie doch und auch gar nicht so selten.
Viele Grüße
Ivonne
Re: Fragebogen zum Modellprojekt Epilepsie
E.
, Sunday, 30.11.2008, 13:07 (vor 6472 Tagen) @
Ivonne Kuhnhäuser
Hallo Ivonne,
ich wünsche Dir und deiner Mitkomillitonin viel Erfolg bei eurer Diplomarbeit.
Ich kann nur hoffen, dass ihr euch von solchen unqualifizierten Aussagen wie oben, dass die Arbeit das Papier nicht wert wäre nicht entmutigen lasst und genug Menschen für die Stichproben Population findet.
Viel Erfolg
Dr. E.
Für den Rest hier, wenn sich Menschen wie die beiden Mädels nicht mit der Epilepsie und deren Auswirkungen beschäftigen wird sich nie etwas verändern. SHG alleine machen es nicht
Re: Fragebogen zum Modellprojekt Epilepsie
Kritik
, Tuesday, 02.12.2008, 09:39 (vor 6470 Tagen) @
Ivonne Kuhnhäuser
[zitat=E.]Hallo Ivonne,
ich wünsche Dir und deiner Mitkomillitonin viel Erfolg bei eurer Diplomarbeit.
Ich kann nur hoffen, dass ihr euch von solchen unqualifizierten Aussagen wie oben, dass die Arbeit das Papier nicht wert wäre nicht entmutigen lasst und genug Menschen für die Stichproben Population findet.
Viel Erfolg
Dr. E.
Für den Rest hier, wenn sich Menschen wie die beiden Mädels nicht mit der Epilepsie und deren Auswirkungen beschäftigen wird sich nie etwas verändern. SHG alleine machen es nicht[/zitat]
Wenn eine Diplomarbeit in ein Modellprojekt miteinfliessen, so lässt das einem aufhorchen.
Sofern die Rechte von Behinderten seit annähernd 60 Jahren im Grundgesetz verankert sind.
Dies bedeutet, dass diese Probleme nicht erst seit Gestern bestehen. Es stellen sich dann verschiedene Fragen: Wurde in der Vergangenheit ausreichend etwas getan? Wann wird dieser Personenkreis endlich uneingeschränkt und ausreichend in unsere Gesellschaft integriert?
Wird das Modellprojekt überhaupt umgesetzt? Etc.........
Und sofern von unqualifizierten Aussagen geschrieben wird, so sollte sich der Verfasser mal Gedanken machen und zuerst die Hintergründe erforschen. Da die Beteiligten normal etwas erwarten können, ohne ständig sich darum bemühen zu müssen.
Die Aussagen kommen mit Sicherheit von Erfahrungen, die es in unserer Gesellschaft seit annähernd 60 Jahren nicht mehr geben sollte.
Zum anderen gibt es ein Sprichwort: Glaube keiner Statistik, die man nicht selber erstellt hat.
Ebenso wäre es schön, wenn eine Diplomarbeit folgendes Hauptthema aufweisen könnte:
Die erfolgreiche Integration von Epileptikern sowie Verbesserung und Bewältigung der noch wenigen offenstehenden Problemen.
In diesem Sinne wünsche ich allen Beteiligten in diesem Beitrag alles Gute und eine möglichst sorgenfreie Zukunft.
Re: Fragebogen zum Modellprojekt Epilepsie
E.
, Tuesday, 02.12.2008, 20:19 (vor 6470 Tagen) @
Ivonne Kuhnhäuser
Es gibt einige Dinge, die die Verfasser des Grundgesetzes bereits 1948 festgeschrieben haben, die noch nicht erfüllt sind. Was nicht bedeutet, dass wir auf die Erfüllung warten sollen, ohne etwas zu tun, um diese Erfüllung zu beschleunigen.
Einer wiss. Arbeit schon vor dessen Fertigstellung eine Voreingenommenheit zu unterstellen, kann für mich nicht als qualifiziert betrachtet werden.
"Wird das Modellprojekt überhaupt umgesetzt?" Wer es nie versucht, wird es nie erfahren!
"Zum anderen gibt es ein Sprichwort: Glaube keiner Statistik, die man nicht selber erstellt hat."
Eine Kritik der Arbeit hätte uns sicher weiter gebracht als plakative Sprüche.
"Ebenso wäre es schön, wenn eine Diplomarbeit folgendes Hauptthema aufweisen könnte:
Die erfolgreiche Integration von Epileptikern sowie Verbesserung und Bewältigung der noch wenigen offenstehenden Problemen."
Interessant ist, dass die beiden Studentinnen von Menschen mit Epilepsie sprechen, während die Leute die Moral hier prädigen uns als Epileptiker bezeichnen. So viel zu der Sichtweise und Integration. Ich persönlich habe die Personen nie verstanden, die versucht haben mich auf eine Erkrankung zu minimieren anstatt in mir einen Menschen mit allen möglichen Fehlern und Talenten zu sehen, der halt zufällig Epilepsie hat.
Seshalb würde ich mir weniger lamentieren und mehr anpacken, fordern und auf Misstände hinweisen nur so lässt sich der Gleichberechtigungsgrundsatz des GG verwirklichen. Demokratie ist kein Wunschkonzert, sondern harte Interessensvertretung.
Mit freundlichen Grüßen
E.
PS: Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Text keinen beleidigen soll. Allerdings sollte eine Diskussion der Beiträge erlaubt sein, wie ich es gern bereit bin, mich hart kretisieren zu lassen.
In diesem Sinne wünsche ich allen Beteiligten in diesem Beitrag alles Gute und eine möglichst sorgenfreie Zukunft.[/zitat]
Re: Fragebogen zum Modellprojekt Epilepsie
Betroffen
, Friday, 05.12.2008, 09:20 (vor 6467 Tagen) @
Ivonne Kuhnhäuser
[zitat=Ivonne Kuhnhäuser]Hallo
dass es noch große Probleme bei der beruflichen Integration von jungen und auch weniger jungen Menschen mit Epilepsie gibt, möchte ich nicht bestreiten. Leider lässt sich dieses Problem nicht einfach mit der Berufung auf den Grundsatzartikel beheben. Dazu muss man die verschiedenen Fälle schon genauer betrachten. Selbst Betroffene sollten nicht in das sogenannte Schubladendenken verfallen.
Mit unserer Arbeit möchten wir eventuelle Ursachen herausfinden um dann effektive Lösungsansätze auszuarbeiten. Integration beginnt nicht erst im Berufsleben, sondern schon viel früher. Wenn Kindern mit Epilepsie schon im Kindergarten oder in der Schule eine gute Integration und Förderung angeboten werden kann, so kann das nur hilfreich für das spätere Berufsleben sein. Und nicht nur für betroffene Kinder, sondern auch deren Mitschüler oder Klassen- bzw. Fachlehrer. Auch diese lernen einen vorurteilsfreien Umgang mit dieser Krankheit und auch anderen Krankheiten. Wer weiß, vielleicht wird ein solcher Mitschüler in seinem Berufsleben mal ein Arbeitgeber für den es überhaupt kein Thema ist Menschen mit Epilepsie in seinem Betrieb zu beschäftigen, da er einfach schon in seiner Schulzeit einen guten Freund mit Epilepsie hatte.
Leider können wir die jetzige Situation durch unsere Arbeit nicht verändern, das ist uns auch klar. Die Frage dabei stellt sich jedoch, was wir vielleicht für die Zukunft tun können. Ohne genaue Analyse der eigentlichen Problematik ist das jedoch sehr schwer.
Deshalb würde ich mich freuen, wenn auch Sie alle bei unserer Umfrage teilnehmen würden. Gesprächsbedarf besteht ja.
P.S. Durch unsere Arbeit sind wir auch auf gute Beispiele von Integration ins Berufsleben gestoßen. Es gibt sie doch und auch gar nicht so selten.
Viele Grüße
Ivonne[/zitat]
Hallo Ivonne,
aufgrund der Vergangenheit wurden die verschiedenen Rechtsnormen ausgearbeitet und beschlossen. Daran sehen wir doch, dass die Problematik schon sehr viel länger besteht. Und was wurde in der Zwischenzeit erzielt?
Diese Rechtsnormen sind eigentlich dazu da, um nach Inkrafttreten umgesetzt zu werden und dass man sich darauf berufen kann. Denn bei der Lösung derartiger Probleme werden diese als Grundlage zugrundegelegt.
Es gibt sehr viele Organisationen, Institutionen und private Organisationen (sowie Privatpersonen), die seit über 60 Jahren auf diesen Grundlagen Gespräche geführt haben. Das Ziel der Umsetzung wurde bis Heute unzureichend realisiert.
Der Gesprächsbedarf sollte endlich in dem Sinne erfolgen, dass die Problematik endlich zügig gelöst und umgesetzt wird. Und solange dies nicht geschieht, werden weiterhin Gespräche mit unzureichendem Erolg geführt.
In dieser demokratischen und sozialen Gesellschaft ist gegenüber den Betroffen noch den Angehörigen eine weitere Verzögerung der Umsetzung nicht zu erklären und zu "verantworten".
Aber wahrscheinlich werden wir weiter auf eine Lösung warten dürfen. Und solange müssen wir weiter eine erträgliche Lösung suchen und finden müssen. Damit wir oder unsere Nachkommen irgendwann in der Zukunft erneut einen Gesprächsbedarf anstreben können.
Mfg
Ein"kämpfender Familienangehöriger