Hallo Ich möchte mich kurz vorstellen : Ich heiße Jürgen und bin 19 jahre. Ich habe nur Grand mal Anfälle,wer ähnliches durchlebt den möchte ich hiermit um Antwort bitten.und wer einen Tip hat den möchte ich ebenfalls bitten mir zu Antworten.
Ich freue mich schon auf eure Beiträge und Tips
Lg Jürgen
Re: Grand mal
Andreas Völcker
, Sunday, 07.12.2008, 16:51 (vor 6465 Tagen) @
Jürgen W.
[zitat=Jürgen W.]Hallo Ich möchte mich kurz vorstellen : Ich heiße Jürgen und bin 19 jahre. Ich habe nur Grand mal Anfälle,wer ähnliches durchlebt den möchte ich hiermit um Antwort bitten.und wer einen Tip hat den möchte ich ebenfalls bitten mir zu Antworten.
Ich freue mich schon auf eure Beiträge und Tips
Lg Jürgen[/zitat]
Hallo Jürgen,
herzlich willkommen hier.
Hoffe Du findest Antworten und auch Fragen 
Gruß Andreas
Re: Grand mal
Claudia
, Thursday, 11.12.2008, 22:34 (vor 6461 Tagen) @
Jürgen W.
[zitat=Jürgen W.]Hallo Ich möchte mich kurz vorstellen : Ich heiße Jürgen und bin 19 jahre. Ich habe nur Grand mal Anfälle,wer ähnliches durchlebt den möchte ich hiermit um Antwort bitten.und wer einen Tip hat den möchte ich ebenfalls bitten mir zu Antworten.
Ich freue mich schon auf eure Beiträge und Tips
Lg Jürgen[/zitat]
Hallo Jürgen,
ich bin 27 Jahre alt und hatte 2005 meinen ersten Grad-Mal-Anfall. Seit dem hatte ich noch 2 weitere große Anfälle. Abscencen etc. hab ich zum Glück nicht. Mir reichten schon die 3 Grand-Mal-Anfälle mit vollem Programm - Krankenwagen, Krankenhaus, keine Erinnerung an irgendetwas etc. und die Folgen kein Auto fahren, nicht alleine baden gehen usw.
Es ist manchmal verdammt schwierig.
Wenn du Fragen hast kannst du dich gerne immer melden.
Claudiia.Mueller@yahoo.de
Gruß
Claudia
Grand mal
Wilhelm, Monday, 30.03.2009, 21:37 (vor 6352 Tagen) @ Jürgen W.
Moin Jürgen,
ich gehörte auch 13 Jahre bzw. bis Ende Nachbehandlung -Medikamentenabbau- 16 Jahre lang zu den Personen deren Auswirkungen der epileptischen Anfälle man als Grand mal bezeichnet hat. Zur Minderung der Anfallshäufigkeit hat man mir damals eine nicht gerade geringe Medikamentendosis verpasst. Aufgehört haben die Anfälle aber nie, da die Ursache eine Narbenbildung auf dem linken Schläfenhirnlappen war. Bei der Entscheidungsfindung über die weiteren Schritte -von denen mir die meisten Leute abgeraten haben- durfte ich vor rund 21 Jahren zwischen Pest und Cholera wählen. Die Pest war damals eine weiter ansteigenden Medikamentendosis -mit den nicht unerheblichen Nebenwirkungen- und der Option, dass sich die Vernarbung auf beiden Schläfenlappen weiterentwickelt und zur Schizophrenie führt sowie die Anfälle erhalten bleiben. Die Cholera war ein OP was Ende der 80'Jahre des 20'Jahrhunderts noch ein Abenteuer mit stark erhöhtem Risiko. Ich habe mich damals für die Cholera entschieden. Die Operation ist zwar sehr positiv verlaufen und ich bin seitdem anfalls- und medikamentenfrei. Aber einen gewissen seelischen Knacks hat man wegen der verkorksten Jugend und der Behandlung durch manche seiner Mitmenschen damals erhalten. Kurz gesagt man hat 13 Jahre und mehr nicht richtig gelebt.
Gruß Wilhelm