Re: übrig sind die Depressionen

Brigitta @, Friday, 19.12.2008, 00:13 (vor 6454 Tagen) @ harald

Hallöchen,

ich wurde 2004 operiert am Temporallappen (auch fokale Anfälle gehabt). Nach der OP hatte ich sehr starke Depressionen daß ich daheim rumsaß und ohne Grund geweint hab den ganzen Tag.
Ich bin anfallsfrei, aber die Stimmungsschwankungen hab ich immernoch und denk werd ich immer haben. Nehme dagegen einen Antidepressivum was mir das Leben erleichtert. So ist mir das viel lieber wie damals nach der OP. So weit will ich nimmer kommen bzw. kommen lassen.

Ich würd dir empfehlen, mal das deinem Hausarzt/evtl. Neurologen zu erzählen, daß du dagegen evtl. was bekommst. Ist nämlich nicht zu unterschätzen.

Falls du noch Fragen hast kannst sie gerne stellen.

LG

Brigitta

[zitat=harald]Hallo zusammen,
in der Zeit als ich so ca neun Jahr alt war wurde bei mir eine fokale Epilepsie diagnostiziert. Es handelte sich um sehr leite Anfälle und ich wurde fortan mit Timonil behandelt. Meine Schullaufbahn war sehr chaotisch und ich hatte riesige schwächen was das Lesen und die Rechtsschreibung angeht. Regelmäßige Depressionen sind mir leider auch nicht erspart geblieben.

Mir 22 Jahren habe ich trotz der Bedenken meines Arztes das Medikament komplett abgesetzt und lebe nun vier Jahre Anfalls frei :)

Was geblieben ist sind die Depressionen welche sich gerade im Winter sehr bemerkbar machen.
Wenn die Depressionen wirklich schlimm sind und ich vor Müdigkeit nicht mehr aus dem Bett aufstehen kann erinnert mich das inzwischen fast wieder an die Müdigkeit nach einem Anfall.

Mich würde sehr interessieren ob bzw. was Ihr für Erfahrungen mit Depressionen in Zusammenhang mit Epilepsie gemacht habt.


LG
harald
[/zitat]


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