Fahrverbot

Katja @, Friday, 19.12.2008, 21:40 (vor 6453 Tagen)

Hallo,
ich bin 27 Jahre alt und hatte im Oktober 08 einen epileptischen Anfall. Bereits im August hatte ich evtl. einen Anfall, aber durch den Notarzt und den anschließenden KH Kurzbesuch konnte nichts festgestellt werden. Am 24.10. wurde ich dann nach einem wohl sehr heftigem Krampfanfall erneut eingeliefert. Diagnose: wahrscheinlich Epi. Nun habe ich 6 Monate Fahrverbot aufgedrückt bekommen. Habe hierzu nicht mal was schriftliches. Ich bin beruflich auf mein Fahrzeug angewiesen, da Vertriebsaußendienst. Was passiert, wenn ich trotz des ausgesprochenen Verbotes Auto fahre und es würde zu einem Unfall kommen? Erlischt hier der Versicherungsschutz? Leider wurde ich seitens des KH nicht aufgeklärt, habe wie gesagt, auch nichts unterschrieben. Meine Hausärztin ist so nett und schreibt mich derzeit krank, da ich ja nicht fahren kann. Aber eigentlich geht es mir ja mit dem Keppra gut und ich möchte auch gerne wieder arbeiten gehen. Kann mir hier jemand eine Auskunft zu den Folgen bei Fahrens trotz des ausgesprochenen Fahrverbotes sagen?
Danke im Voraus...
LG
Katja

Re: Fahrverbot

Katja @, Friday, 19.12.2008, 21:51 (vor 6453 Tagen) @ Katja

Ich muss noch dazu sagen, dass das meine ersten Anfälle waren. Daher habe ich noch überhaupt keine Ahnung von dieser Krankheit. Auch fällt es mir schwer, mich damit auseinanderzusetzen. Bei meinem Bruder, jetzt 30 Jahre alt, wurde ungefähr im selben Alter Epi festgestellt, also er hatte auch so mit 27 die ersten Anfälle. Er lässt es aber nicht behandeln und hat immer wieder mal einen Anfall. Daher habe ich natürlich Angst, auch weitere Anfälle zu bekommen, trotz Keppra. Geht diese Angst irgendwann oder wird die bleiben? Ich bin für alle Infos und Antworten sehr dankbar. LG
Katja

Re: Fahrverbot

Brigitta @, Saturday, 20.12.2008, 00:25 (vor 6453 Tagen) @ Katja

Hallo Katja,

ich würde an deiner Stelle nicht fahren!!!!! Die sagen das nicht umsonst.
Mit einem Anfall ist man nicht fahrtauglich. Denk mal an die Leute dene was passieren könnte, das würdest du dir nie verzeihen.
Wenn du selbst Schuld bist bei einem Unfall, da du ja net fahren darfst, dann erlöscht der Versicherungsschutz sicher.

Du fährst sozusagen auf eigene Gefahr, da brauchst du eigendlich nix schriftliches. Wenn man vernünftig ist, dann laßt man das Auto stehen. Wenn was passiert bist du selber Schuld auch ohne was schriftliches.

Mir wurde damals mein Führerschein weggenommen, weil ich einen getreift hatte, obwohl ich nie ein Verbot hatte und mich auch jeder mein Führerschein machen lassen hat und es wußte.

Habe letztes Jahr es wieder machen dürfen, da anfallsfrei jetzt. Hat haufen Kohle gekostet, was ich mir hätte sparen können wenn ich es gewußt hätte damals und nicht gefahren wäre......ist aber bei mir zum Glück nix passiert.

Zu der Angst:

je nachdem wie stark deine Anfälle sind und werden, umso besser geht man mit der Krankheit um und die Zeit bringt auch viel.
Du kannst es net ändern, sondern akzeptieren und damit leben. Einfach so weiterleben wie bis jetzt.

LG

Brigitta

PS: falls du noch Fragen hast kannst dich gerne noch melden.


[zitat=Katja]Hallo,
ich bin 27 Jahre alt und hatte im Oktober 08 einen epileptischen Anfall. Bereits im August hatte ich evtl. einen Anfall, aber durch den Notarzt und den anschließenden KH Kurzbesuch konnte nichts festgestellt werden. Am 24.10. wurde ich dann nach einem wohl sehr heftigem Krampfanfall erneut eingeliefert. Diagnose: wahrscheinlich Epi. Nun habe ich 6 Monate Fahrverbot aufgedrückt bekommen. Habe hierzu nicht mal was schriftliches. Ich bin beruflich auf mein Fahrzeug angewiesen, da Vertriebsaußendienst. Was passiert, wenn ich trotz des ausgesprochenen Verbotes Auto fahre und es würde zu einem Unfall kommen? Erlischt hier der Versicherungsschutz? Leider wurde ich seitens des KH nicht aufgeklärt, habe wie gesagt, auch nichts unterschrieben. Meine Hausärztin ist so nett und schreibt mich derzeit krank, da ich ja nicht fahren kann. Aber eigentlich geht es mir ja mit dem Keppra gut und ich möchte auch gerne wieder arbeiten gehen. Kann mir hier jemand eine Auskunft zu den Folgen bei Fahrens trotz des ausgesprochenen Fahrverbotes sagen?
Danke im Voraus...
LG
Katja[/zitat]

Re: Fahrverbot

Roland @, Saturday, 20.12.2008, 16:10 (vor 6452 Tagen) @ Katja

Hallo Katja
Diese 6 Monate Fahrverbot wirst du über dich ergehen lassen müssen. Hast du eventuell die Möglichkeit, dass dich jemand fährt oder du eine andere Aufgabe in dem Betrieb übernehmen kannst? Auch wenn es dir schwer fällt. Bei mir ist es so, dass ich seid meinem Anfall bewußt spühre, dass sich etwas geändert hat. Ich sage mich einfach, und da kann mich auch niemand von überzeugen anders zu denken, in meinem Kopf ist etwas durchgebrannt, das lasst sich nicht beheben sondern nur noch unterdrücken.
Am besten wird es sein, dass du mit dieser Krankheit bewusst lebst und sie so in den Griff bekommst.
Gruß Roland

Re: Fahrverbot

biancafriederich @, Saturday, 20.12.2008, 16:22 (vor 6452 Tagen) @ Katja

[zitat=Katja]Hallo,
ich bin 27 Jahre alt und hatte im Oktober 08 einen epileptischen Anfall. Bereits im August hatte ich evtl. einen Anfall, aber durch den Notarzt und den anschließenden KH Kurzbesuch konnte nichts festgestellt werden. Am 24.10. wurde ich dann nach einem wohl sehr heftigem Krampfanfall erneut eingeliefert. Diagnose: wahrscheinlich Epi. Nun habe ich 6 Monate Fahrverbot aufgedrückt bekommen. Habe hierzu nicht mal was schriftliches. Ich bin beruflich auf mein Fahrzeug angewiesen, da Vertriebsaußendienst. Was passiert, wenn ich trotz des ausgesprochenen Verbotes Auto fahre und es würde zu einem Unfall kommen? Erlischt hier der Versicherungsschutz? Leider wurde ich seitens des KH nicht aufgeklärt, habe wie gesagt, auch nichts unterschrieben. Meine Hausärztin ist so nett und schreibt mich derzeit krank, da ich ja nicht fahren kann. Aber eigentlich geht es mir ja mit dem Keppra gut und ich möchte auch gerne wieder arbeiten gehen. Kann mir hier jemand eine Auskunft zu den Folgen bei Fahrens trotz des ausgesprochenen Fahrverbotes sagen?
Danke im Voraus...
LG
Katja[/zitat]
hey...ich bin auch ein epi.patient...bin,27 jahre alt und nehme auch keppra...also habe auch den f-schein...dennoch jeder mensch ist unterschiedlich und es gibt 150 versch.formen einer epi.dennoch du solltest mind.1jahr nicht auto fahren,weil es sehr gefährlich ist zum einem für dich und für deine mitmenschen....es kommt allerdings drauf an,welche art und form und weise du hast,wegen thema versicherung,kann ich dir nur sagen,tchja wenn du es doch weisst,dass du epi.hast und dennoch auto fährst,dann wird dir die versicherung ganz bestimmt nicht zahlen...du solltest eine pause einlegen,oder einen anderen beruf wählen,wo du keine "gefahr"darstellen kannst,bitte nicht in falschen hals bekommen.kannst dich ja mit mir in verbingung setzten wen du magst...lieben gruss bianca biancafriederich@gmx.de

Re: Fahrverbot

Emma @, Sunday, 21.12.2008, 10:26 (vor 6451 Tagen) @ Katja

Hier war gerade in den Nachrichten: Mann mit Epilepsie faehrt hat Unfall, und bringt eine Frau um. (Uebrigens war dem seine Situation auch aehnlich, noch keine offizielle Diagnose, aber gesagt bekommen dass er nicht mehr fahren darf, da er deshalb seinen Job verloren haette, hat er einfach weiter so gemacht wie vorher).

http://news.bbc.co.uk/1/hi/england/essex/7780717.stm

Re: Fahrverbot

anna @, Sunday, 21.12.2008, 12:22 (vor 6451 Tagen) @ Katja

bei den meisten von euch war ja ein anfall, dann kam das fahrverbot. ich hatte keinen anfall, habe aber, weil freiwillig aufenthalt im krankenhaus, nun diagnose absencen-epilepsie. ich fahre schon seit jahren auto, hatte vor 5 jahren wahrscheinlich einen anfall (hat keiner gesehen), und nun, wo ne diagnose offiziell gestellt wurde, darf ich nicht fahren trotzdessen ich ja keinen anfall hatte. ich halte das für ungerecht, die deutschen gesetze sind scheiße!!!das heißt, nur weil etwas offiziell festgestellt wurde, was auch noch nicht so sicher ist, weil ich mit meinen testergebnissen ein sonderfall bin, darf ich nicht fahren...obwohl kein anfall da war!!! ich bin beruflich auf das auto angewiesen, fahre, seit dem ich den führerschein habe, unfallfrei und ich würde den job verlieren, wenn ich nicht auto fahren könnte. da sitzt man in einer zwickmühle...
gruß
anna

Re: Re: Fahrverbot

Katja @, Sunday, 21.12.2008, 22:49 (vor 6451 Tagen) @ anna

[zitat=anna]bei den meisten von euch war ja ein anfall, dann kam das fahrverbot. ich hatte keinen anfall, habe aber, weil freiwillig aufenthalt im krankenhaus, nun diagnose absencen-epilepsie. ich fahre schon seit jahren auto, hatte vor 5 jahren wahrscheinlich einen anfall (hat keiner gesehen), und nun, wo ne diagnose offiziell gestellt wurde, darf ich nicht fahren trotzdessen ich ja keinen anfall hatte. ich halte das für ungerecht, die deutschen gesetze sind scheiße!!!das heißt, nur weil etwas offiziell festgestellt wurde, was auch noch nicht so sicher ist, weil ich mit meinen testergebnissen ein sonderfall bin, darf ich nicht fahren...obwohl kein anfall da war!!! ich bin beruflich auf das auto angewiesen, fahre, seit dem ich den führerschein habe, unfallfrei und ich würde den job verlieren, wenn ich nicht auto fahren könnte. da sitzt man in einer zwickmühle...
gruß
anna[/zitat]

Hallo Anna,
ich kann das gut nachvollziehen, was Du da schreibst! Und ich kann auch alle anderen nachvollziehen, die hier schreiben, dass man sich unbedingt an das Fahrverbot halten sollte. Ich mein, ich bin mir (leider) der Gefahr bewußt, dass ich andere bei einem Unfall riesiges Leid zufügen könnte. Das beunruhigt mich selbst sehr und ich bin bis jetzt auch nicht mehr gefahren. Nur was soll ich tun? Öffentliche Verkehrsmittel? Im Vertrieb leider nicht möglich, geht einfach nicht. Ich verdiene mein Geld damit, im Vertrieb ganz Hessen zu betreuen, das funktioniert mit den öffentlichen nicht, leider. Selbst wenn ich nur ins Büro fahren würde, was ich normalerweise auch nicht jeden Tag mache, bräuchte ich mit öffentlichen für einfach Strecke mind. 3 Stunden für die 90km, wohne am Popo der Welt, sprich ich muss Bus, Bahn, S-Bahn und wieder Bus fahren, um auf Arbeit anzukommen. Mit Auto über die Autobahn dauert das ganze eine Stunde. Diese 6 Std. zustätzlich zu 10 Std. Arbeit habe ich leider nicht, da ich auch noch 2 Hunde habe, um die man sich nun mal auch kümmern muss. Man, ich verliere meinen Job, wenn ich nicht fahre. Ich weiß nicht, wie lange ich die Krankmeldung noch rausschieben kann. Zumal mit jetzigem Krankengeldbezug finanziell auch nicht wirklich was zu reißen ist. Aber wie gesagt, die größte Angst ist der Verlust meines Jobs. Muss jetzt bald zum Betriebsarzt und der wird sicher bescheinigen, dass ich wohl arbeitsfähig bin aber halt nicht fahren kann. Oh man, dass ist echt ne fiese Zwickmühle. Ich weiß einfach nicht mehr, was ich machen soll, wie es weitergehen soll. Die heute Wirtschafts-/Arbeitsmarktlage macht es einem da auch nicht so einfach, dass man einfach mal so auf seinen Job verzichten könnte, :-(... Ich hab derzeit einfach keine Lösung für dieses Problem. Zumal der 1. Anfall nur auf Vermutungen beruht, da hier keine weiteren Untersuchungen im August gemacht wurden. Hätte ich diesen ersten nicht angegeben, hätte ich 3 Monate Fahrverbot bekommen,... ach man,... wie ätzend...
Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen!
LG
Katja

Re: Fahrverbot

magu @, Sunday, 21.12.2008, 22:06 (vor 6451 Tagen) @ Katja

[zitat=Katja]Hallo,
ich bin 27 Jahre alt und hatte im Oktober 08 einen epileptischen Anfall. Bereits im August hatte ich evtl. einen Anfall, aber durch den Notarzt und den anschließenden KH Kurzbesuch konnte nichts festgestellt werden. Am 24.10. wurde ich dann nach einem wohl sehr heftigem Krampfanfall erneut eingeliefert. Diagnose: wahrscheinlich Epi. Nun habe ich 6 Monate Fahrverbot aufgedrückt bekommen. Habe hierzu nicht mal was schriftliches. Ich bin beruflich auf mein Fahrzeug angewiesen, da Vertriebsaußendienst. Was passiert, wenn ich trotz des ausgesprochenen Verbotes Auto fahre und es würde zu einem Unfall kommen? Erlischt hier der Versicherungsschutz? Leider wurde ich seitens des KH nicht aufgeklärt, habe wie gesagt, auch nichts unterschrieben. Meine Hausärztin ist so nett und schreibt mich derzeit krank, da ich ja nicht fahren kann. Aber eigentlich geht es mir ja mit dem Keppra gut und ich möchte auch gerne wieder arbeiten gehen. Kann mir hier jemand eine Auskunft zu den Folgen bei Fahrens trotz des ausgesprochenen Fahrverbotes sagen?
Danke im Voraus...
LG
Katja[/zitat]


hey!
ich hatte im juli 08 auch einen anfall und durfte ein halbes jahr kein auto fahren!ich kann dir nur wie alle anderen auch sagen:fahr wirklich in diesem zeitraum kein auto!!!!du bist nicht versichert.theoretisch könntest du fahren, auch wenn du eine z.B. führerscheinkontrolle oder so hast ist das kein problem, aber wenn du eben einen unfall baust bist du nicht versichert und das wird teuer!und du kannst eben neben dir auch einen anderen menschen verletzen!
das halbe jahr geht schnell rum!manch anderer darf gar nicht auto fahren oder bekommt über ein jahr fahrverbot!du bist also noch gut davon gekommen!vielleicht kannst du ja öffentliche verkehrsmittel nutzen!
ich kann dir nur empfehlen:halt dich wirklich daran!
alles gute
magu

Re: Re: Fahrverbot

Katja @, Sunday, 21.12.2008, 22:56 (vor 6451 Tagen) @ Katja

[zitat=biancafriederich][zitat=Katja]Hallo,
ich bin 27 Jahre alt und hatte im Oktober 08 einen epileptischen Anfall. Bereits im August hatte ich evtl. einen Anfall, aber durch den Notarzt und den anschließenden KH Kurzbesuch konnte nichts festgestellt werden. Am 24.10. wurde ich dann nach einem wohl sehr heftigem Krampfanfall erneut eingeliefert. Diagnose: wahrscheinlich Epi. Nun habe ich 6 Monate Fahrverbot aufgedrückt bekommen. Habe hierzu nicht mal was schriftliches. Ich bin beruflich auf mein Fahrzeug angewiesen, da Vertriebsaußendienst. Was passiert, wenn ich trotz des ausgesprochenen Verbotes Auto fahre und es würde zu einem Unfall kommen? Erlischt hier der Versicherungsschutz? Leider wurde ich seitens des KH nicht aufgeklärt, habe wie gesagt, auch nichts unterschrieben. Meine Hausärztin ist so nett und schreibt mich derzeit krank, da ich ja nicht fahren kann. Aber eigentlich geht es mir ja mit dem Keppra gut und ich möchte auch gerne wieder arbeiten gehen. Kann mir hier jemand eine Auskunft zu den Folgen bei Fahrens trotz des ausgesprochenen Fahrverbotes sagen?
Danke im Voraus...
LG
Katja[/zitat]
hey...ich bin auch ein epi.patient...bin,27 jahre alt und nehme auch keppra...also habe auch den f-schein...dennoch jeder mensch ist unterschiedlich und es gibt 150 versch.formen einer epi.dennoch du solltest mind.1jahr nicht auto fahren,weil es sehr gefährlich ist zum einem für dich und für deine mitmenschen....es kommt allerdings drauf an,welche art und form und weise du hast,wegen thema versicherung,kann ich dir nur sagen,tchja wenn du es doch weisst,dass du epi.hast und dennoch auto fährst,dann wird dir die versicherung ganz bestimmt nicht zahlen...du solltest eine pause einlegen,oder einen anderen beruf wählen,wo du keine "gefahr"darstellen kannst,bitte nicht in falschen hals bekommen.kannst dich ja mit mir in verbingung setzten wen du magst...lieben gruss bianca biancafriederich@gmx.de
[/zitat]

Hallo Bianca,
ach, ich krieg hier nichts in den falschen Hals, bin mir der Gefahr bewußt, die ich für andere im Straßenverkehr darstelle. Leider... Aber ich muss irgendwie eine Lösung finden, so kann es nicht weitergehen. Ich mein, was ist denn nach den 6 monatigen Fahrverbot? Ein Anfall kann doch hier auch nicht ausgeschlossen werden,... aber dennoch darf man wieder fahren. Achso, was ist dann eigentlich mit dem Versicherungsschutz? Muss ich hier irgendwas der Versicherung melden? Nee, oder???

Vielen Dank und liebe Grüße
Katja

Re: Fahrverbot

Roland @, Monday, 22.12.2008, 14:38 (vor 6450 Tagen) @ Katja

Hallo Katja
Du bist jetzt genau in der gleichen Situation, in der ich vor etwa 3 Jahren gewesen bin. Ich habe damals gedacht ich könnte über den Betriebrat etwas erreichen, dass währe damals genau der falsche Weg gewesen, wie mir eine Mitarbeiterin in der Personalabteilung erklärt hatte, denn die Werksärzte sitzten am längeren Hebel. Sie hat mir erklärt, dass ich mich auf den Kompromis mit der Werksärztin einlassen solle, da ich unseren Werkarzt fast hinter seinen Schreibtisch rausgezogen hätte, weil er zu mir sagte, dass ich mir einen neuen Job suchen müsse seiner Meinung nach. Zum Glück bin ich dann noch zu der Werksärztin gegangen. Aber auch sie hält sich nur an die Gesetze und die kennen sie meistens besser als wir. Wer vernünftig fragt bekommt meisten vernünftige Antworten. Ich hatte allerdings auch das Glück, dass ich ein halbes Jahr den Ausfeger, Laufburschen oder andere Arbeiten, die man mir erlaubt wurden machen konnte. In Ruhe einen Kompromis finden ist oft die bessere Lösung.
Gruß Roland

Re: Fahrverbot

olli ⌂ @, Friday, 26.12.2008, 09:36 (vor 6446 Tagen) @ Katja

hallo katja,

die gefahr das etwas bei einen anfall passiert ist groß. wie ich eben wo anders reingeschrieben habe, blechschaden kann man erstezen, aber nicht menschenleben, wenn wirklich was passiert.

dadurch das ich von klein auf epilepsie hatte, war es für mich vielleicht einfacher mit der krnakheit und den gedanken keine führerschein zuhaben fertig zu werden. als jemand der es erst in deinem alter bekommt. denn das haben mir auch schon leute geschrieben, die auf meiner homepage waren, das es für sie nicht einfach war.

soviel ich weiss, muss man 2 jahre anfallsfrei sein, oder kann 6 monaten nach eine op autofahren. aber da gibt es hier auf der startseite auch infos zum thema führerschein, les dir das ma durch.

wünsche dir viel kraft, um der krankheit den kampf anzusagen.

falls es dich interesseiert, mehr über mich, die krankheit und was ich trotz der krankheit alles gemacht habe kannst du auf meine homepage erfahren.

frohe weihnachten und guten rutsch ins neue jahr

lg
olli