Ich hoffe im August diesen Jahres einen Ausbildungsplatz zu bekommen.Sollte ich bzw MUSS ich im Vorstellungsgespräch meine Epilepsie erwähnen? Bin ich vielleicht sogar dazu verpflichtet, meine Krankheit mitzuteilen? Habe auch einen Schwerbehindertenausweis und Angst, dass das den Arbeitgeber abschreckt und ich deswegen die Stelle nicht bekomme.
Vielen Dank für eure Antworten im Voraus!
Anna
Re: ausbildung
Schluffi
, Wednesday, 07.01.2009, 12:00 (vor 6434 Tagen) @
Anna
Grüße
Schau mal nach unter epilepsie-netz.de
Nochmals Grüße
Schluffi
P.S. Der Zulauf ist größer
Re: ausbildung
Sandy
, Wednesday, 07.01.2009, 17:00 (vor 6434 Tagen) @
Anna
Hey Anna,
Ich habe auch epilepsie bin 20 und ich kann dich da beruhigen. KEINER kann dich dazu zwingen das mit der epilepsie zu erwähnen solltest du in diese richtung was gefragt werden dann hast du in diesem Bereich ausnahmsweise die möglichkeit zu "lügen" oder du sagst auf diese frage antworte ich nicht dann können sie nichts machen ich habe auch einen schwrbehinderten ausweis und ich sage dir ich würde ihn erstmal nicht erwähnen und wenn du wirklich genommen wirst und du dann deine probezeit überstanden hast kannst du ihn dem Arbeitgeber vorlegen aber das ist frei willig du kannst auch gar nichts sagen. Wenn du ihn vorlegst bringt die das wenn nur vorteile und keine Nachteile denn Leute mit so einem ausweis dürfen nicht so einfach bekündigt werden und die haben auch andere Kündigungsrechte und fristen also keine Sorge. Ich habe es fast geschafft also bin im 3 lehrjahr aber habe auch erstmal nichts gesagt wie gesagt das ist privatsache danach darf keiner fragen.
Re: ausbildung
Jessica
, Thursday, 08.01.2009, 00:10 (vor 6434 Tagen) @
Anna
[zitat=Anna]Ich hoffe im August diesen Jahres einen Ausbildungsplatz zu bekommen.Sollte ich bzw MUSS ich im Vorstellungsgespräch meine Epilepsie erwähnen? Bin ich vielleicht sogar dazu verpflichtet, meine Krankheit mitzuteilen? Habe auch einen Schwerbehindertenausweis und Angst, dass das den Arbeitgeber abschreckt und ich deswegen die Stelle nicht bekomme.
Vielen Dank für eure Antworten im Voraus!
Anna[/zitat]
Hallo Anna,
also nein dazu bist du nicht verpflichtet es zu sagen. Es ist deine Sache. Aber aus erfahrung kann ich sagen das ich es nie meinem Arbeitegeber wieder sagen werde, bzw meiner Ausbildungsstätte. Habe im vergangenen Jahr 2 Ausbildungen verloren und bin nun 20 seit kurzen und habe immer noch nichts gelernt. Bin Rettungssanitäterin, das habe ich gelernt, aber kann in dieser Branche nicht mehr arbeiten und steh nun alleine da zur Zeit. Meinen Ausweis habe ich beantragt vor ca 4-5 Monaten und habe immer noch kein Bescheid. Mit dem Arbeitsamt geht es auch nicht vorwärts und fühl mich da grad sehr im Stich gelassen, deswegen habe ich mir gesagt ich werde es nicht mehr erwähnen bei einer Ausbildungsstätte oder bei meinem Arbeitgeber, wenn es mal wieder soweit sein sollte.
Aber wünsch dir viel erfolg und ganz viel Glück.
LG Jessica
Re: Re: ausbildung
Jenny
, Thursday, 08.01.2009, 22:41 (vor 6433 Tagen) @
Anna
[zitat=Jessica][zitat=Anna]Ich hoffe im August diesen Jahres einen Ausbildungsplatz zu bekommen.Sollte ich bzw MUSS ich im Vorstellungsgespräch meine Epilepsie erwähnen? Bin ich vielleicht sogar dazu verpflichtet, meine Krankheit mitzuteilen? Habe auch einen Schwerbehindertenausweis und Angst, dass das den Arbeitgeber abschreckt und ich deswegen die Stelle nicht bekomme.
Vielen Dank für eure Antworten im Voraus!
Anna[/zitat]
Hallo
Also ich hatte es bis jetzt immer erwähnt das ich epilepsie habe.Auch bei den praktikums erwähnte ich es aber als ich da einen anfall bekam und mit dem rettungswagen in eine klinik gebracht habe durfte ich nicht mehr zum praktikum kommen.
Ich würde es immer wieder sagen.Den ich denke wenn man es nicht erwähnt und der chef es später rausfindet wenn man dann ein anfall bekommt ist die kacke bestimmt am dampfen.Ich gehe lieber ehrlich in eine arbeit.
Aber ich denke es ist jedem selbst überlassen wie er es macht.
Ich wünsche dir alles gute
Liebe grüße jenny
Hallo Anna,
also nein dazu bist du nicht verpflichtet es zu sagen. Es ist deine Sache. Aber aus erfahrung kann ich sagen das ich es nie meinem Arbeitegeber wieder sagen werde, bzw meiner Ausbildungsstätte. Habe im vergangenen Jahr 2 Ausbildungen verloren und bin nun 20 seit kurzen und habe immer noch nichts gelernt. Bin Rettungssanitäterin, das habe ich gelernt, aber kann in dieser Branche nicht mehr arbeiten und steh nun alleine da zur Zeit. Meinen Ausweis habe ich beantragt vor ca 4-5 Monaten und habe immer noch kein Bescheid. Mit dem Arbeitsamt geht es auch nicht vorwärts und fühl mich da grad sehr im Stich gelassen, deswegen habe ich mir gesagt ich werde es nicht mehr erwähnen bei einer Ausbildungsstätte oder bei meinem Arbeitgeber, wenn es mal wieder soweit sein sollte.
Aber wünsch dir viel erfolg und ganz viel Glück.
LG Jessica[/zitat]
Re: ausbildung
Katja
, Saturday, 10.01.2009, 02:11 (vor 6431 Tagen) @
Anna
[zitat=Anna]Ich hoffe im August diesen Jahres einen Ausbildungsplatz zu bekommen.Sollte ich bzw MUSS ich im Vorstellungsgespräch meine Epilepsie erwähnen? Bin ich vielleicht sogar dazu verpflichtet, meine Krankheit mitzuteilen? Habe auch einen Schwerbehindertenausweis und Angst, dass das den Arbeitgeber abschreckt und ich deswegen die Stelle nicht bekomme.
Vielen Dank für eure Antworten im Voraus!
Anna[/zitat]
Hallo Anna,
also normalerweise muss man das nicht angeben. Es kommt sicher darauf an, welche Ausbildung du machen möchtest. Sollte es zum Beispiel um die Bedienung großer Maschinen oder Fahrtätigkeiten gehen, so sollte man dies wohl angeben, denke ich. Zumal Schwerbehinderte mit gleicher Qualifikation oftmals sogar bevorzugt eingestellt werden.
Eine Frage mal dazu: Hast du auf Grund der Epilepsie einen Schwerbehindertenausweis???
LG
Katja
Re: Re: ausbildung
Jessi
, Monday, 12.01.2009, 01:12 (vor 6430 Tagen) @
Anna
[zitat=Katja][zitat=Anna]Ich hoffe im August diesen Jahres einen Ausbildungsplatz zu bekommen.Sollte ich bzw MUSS ich im Vorstellungsgespräch meine Epilepsie erwähnen? Bin ich vielleicht sogar dazu verpflichtet, meine Krankheit mitzuteilen? Habe auch einen Schwerbehindertenausweis und Angst, dass das den Arbeitgeber abschreckt und ich deswegen die Stelle nicht bekomme.
Vielen Dank für eure Antworten im Voraus!
Anna[/zitat]
Hallo Anna,
also normalerweise muss man das nicht angeben. Es kommt sicher darauf an, welche Ausbildung du machen möchtest. Sollte es zum Beispiel um die Bedienung großer Maschinen oder Fahrtätigkeiten gehen, so sollte man dies wohl angeben, denke ich. Zumal Schwerbehinderte mit gleicher Qualifikation oftmals sogar bevorzugt eingestellt werden.
Eine Frage mal dazu: Hast du auf Grund der Epilepsie einen Schwerbehindertenausweis???
LG
Katja[/zitat]
Hallo Katja,
also ist sicherlich eine ansichtssache ob schwerbehinderte bevorzugt eingestellt werden. Ich zähle seit meinem 6.Lebensjahr als schwerbehindert und das wegen Diabetes, habe seit 1 jahr und einigen Monaten Herzrhythmusstörung ( sind aber überhaupt nicht weiter schlimm, habe eine extrem harmlose variante) und seit ca. 7 Monaten eine bekannte Epilepsie und habe bisher keine Ausbildung abschliesen können da ich aufgrund meiner Epileptischen Anfälle immer wieder flog. Und das geht seit 4 jahren so, bin jetzt 20 geworden und suche nun zum 2.mal Hilfe beim Arbeitsamt über dieses Rehateam.... aber ich sehe zur zeit extrem schwarz für die Zukunft, ehrlich gesagt. Habe extrem viele einschränkungen darf nicht schwer heben, nicht in der höhe arbeiten, kein PKW fahren oder dergleichen, nichts mit und an Chemiekalien, an Maschinen, im tiefen und so weiter.... also was bleibt da noch übrig.... wo man auch mal genommen wird alleine schon in der Ausbildung. Habe einen guten realschulabschluss, so das man sagen könnte man wird bevorzugt genommen, aber wegen der Epilepsie fühl ich mich von der Gesellschaft ausgeschlossen.
LG Jessi
Re: Re: Re: ausbildung
Katja
, Monday, 12.01.2009, 02:53 (vor 6429 Tagen) @
Anna
Hallo Katja,
also ist sicherlich eine ansichtssache ob schwerbehinderte bevorzugt eingestellt werden. Ich zähle seit meinem 6.Lebensjahr als schwerbehindert und das wegen Diabetes, habe seit 1 jahr und einigen Monaten Herzrhythmusstörung ( sind aber überhaupt nicht weiter schlimm, habe eine extrem harmlose variante) und seit ca. 7 Monaten eine bekannte Epilepsie und habe bisher keine Ausbildung abschliesen können da ich aufgrund meiner Epileptischen Anfälle immer wieder flog. Und das geht seit 4 jahren so, bin jetzt 20 geworden und suche nun zum 2.mal Hilfe beim Arbeitsamt über dieses Rehateam.... aber ich sehe zur zeit extrem schwarz für die Zukunft, ehrlich gesagt. Habe extrem viele einschränkungen darf nicht schwer heben, nicht in der höhe arbeiten, kein PKW fahren oder dergleichen, nichts mit und an Chemiekalien, an Maschinen, im tiefen und so weiter.... also was bleibt da noch übrig.... wo man auch mal genommen wird alleine schon in der Ausbildung. Habe einen guten realschulabschluss, so das man sagen könnte man wird bevorzugt genommen, aber wegen der Epilepsie fühl ich mich von der Gesellschaft ausgeschlossen.
LG Jessi[/zitat]
Hallo Jessi.
tut mir sehr leid, dass Du da so schlechte Erfahrungen machen musstest. Dennoch denke ich, dass man nicht von der Gesellschaft ausgeschlossen wirst. Und wegen einem Anfall darf ein Arbeitgeber Dich nicht einfach rausschmeißen. (außer Du bist in der Probezeit) Es muss nachgewiesen sein, dass die Epilepsie Deine Arbeit soweit beeinflußt, dass Du diese nicht mehr ausüben kannst. Wo hast Du denn bisher so gearbeitet? Ich mein, dass beste wären wohl Bürotätigkeiten, evtl. als Assistenz der Geschäftsführung, des Vertriebs etc. Alles, wo Du nicht den ganzen Tag am PC sitzen musst aber auch keinerlei Tätigkeiten wie Auto fahren, chemische Sachen etc. inbegriffen sind. Assistenten haben oft sehr abwechslungsreiche Tätigkeiten, wie Telefonie, PC Arbeit, Kundenbetreuung etc. Und die Epilepsie beeinflusst diese Tätigkeiten ja nicht. Ich denke, man sollte die Fehler nicht nur in der Gesellschaft suchen, oft können die Mitmenschen einfach nicht damit umgehen. Sie müssen dies genauso lernen, wie Du es gelernt hast, auf eine gewisse Art damit umzugehen. Also, gib nicht auf, glaub an Dich! Deinen Abschluss hast Du doch auch klasse gemeistert, wie Du schreibst also klappt das weitere auch! Du musst bei Einstellung nicht angeben, dass Du Epi hast, zumindest in Branchen, in denen die Epi keine entscheidende Auswirkung auf deine Arbeit hat. Also, Zähne zusammen beißen, Kopf hoch und weiter gehts. Nur nicht aufgeben!
LG Katja
Re: ausbildung
Franzi
, Monday, 12.01.2009, 18:54 (vor 6429 Tagen) @
Anna
[zitat=Katja]
Hallo Katja,
also ist sicherlich eine ansichtssache ob schwerbehinderte bevorzugt eingestellt werden. Ich zähle seit meinem 6.Lebensjahr als schwerbehindert und das wegen Diabetes, habe seit 1 jahr und einigen Monaten Herzrhythmusstörung ( sind aber überhaupt nicht weiter schlimm, habe eine extrem harmlose variante) und seit ca. 7 Monaten eine bekannte Epilepsie und habe bisher keine Ausbildung abschliesen können da ich aufgrund meiner Epileptischen Anfälle immer wieder flog. Und das geht seit 4 jahren so, bin jetzt 20 geworden und suche nun zum 2.mal Hilfe beim Arbeitsamt über dieses Rehateam.... aber ich sehe zur zeit extrem schwarz für die Zukunft, ehrlich gesagt. Habe extrem viele einschränkungen darf nicht schwer heben, nicht in der höhe arbeiten, kein PKW fahren oder dergleichen, nichts mit und an Chemiekalien, an Maschinen, im tiefen und so weiter.... also was bleibt da noch übrig.... wo man auch mal genommen wird alleine schon in der Ausbildung. Habe einen guten realschulabschluss, so das man sagen könnte man wird bevorzugt genommen, aber wegen der Epilepsie fühl ich mich von der Gesellschaft ausgeschlossen.
LG Jessi[/zitat]
Hallo Jessi.
tut mir sehr leid, dass Du da so schlechte Erfahrungen machen musstest. Dennoch denke ich, dass man nicht von der Gesellschaft ausgeschlossen wirst. Und wegen einem Anfall darf ein Arbeitgeber Dich nicht einfach rausschmeißen. (außer Du bist in der Probezeit) Es muss nachgewiesen sein, dass die Epilepsie Deine Arbeit soweit beeinflußt, dass Du diese nicht mehr ausüben kannst. Wo hast Du denn bisher so gearbeitet? Ich mein, dass beste wären wohl Bürotätigkeiten, evtl. als Assistenz der Geschäftsführung, des Vertriebs etc. Alles, wo Du nicht den ganzen Tag am PC sitzen musst aber auch keinerlei Tätigkeiten wie Auto fahren, chemische Sachen etc. inbegriffen sind. Assistenten haben oft sehr abwechslungsreiche Tätigkeiten, wie Telefonie, PC Arbeit, Kundenbetreuung etc. Und die Epilepsie beeinflusst diese Tätigkeiten ja nicht. Ich denke, man sollte die Fehler nicht nur in der Gesellschaft suchen, oft können die Mitmenschen einfach nicht damit umgehen. Sie müssen dies genauso lernen, wie Du es gelernt hast, auf eine gewisse Art damit umzugehen. Also, gib nicht auf, glaub an Dich! Deinen Abschluss hast Du doch auch klasse gemeistert, wie Du schreibst also klappt das weitere auch! Du musst bei Einstellung nicht angeben, dass Du Epi hast, zumindest in Branchen, in denen die Epi keine entscheidende Auswirkung auf deine Arbeit hat. Also, Zähne zusammen beißen, Kopf hoch und weiter gehts. Nur nicht aufgeben!
LG Katja [/zitat]
ich habe im September mit meiner Ausbildung begonnen und habe im Vorstellungsgespräch nichts von meiner Epilepsie erwähnt.
Als ich dann die STelle antrat bin ich nach ca. 2 wochen zu meinem Abteilungsleiter gegangen und hab ihn aufgeklärt und hab ihm zur Sicherheit auch meine "Notfall-Tavor-Tablette" gegeben.
in meiner Arbeit wissen jetz fast alles dass ich die Krankheit habe und ich konnte nur positive Rückfragen verbuchen.
Ich wusste nicht dass so viele Leute einen ähnlichen Fall in ihrem Bekanntenkreis haben.
Re: Re: Re: Re: ausbildung
Jessi
, Monday, 12.01.2009, 23:48 (vor 6429 Tagen) @
Anna
[zitat=Katja]
Hallo Katja,
also ist sicherlich eine ansichtssache ob schwerbehinderte bevorzugt eingestellt werden. Ich zähle seit meinem 6.Lebensjahr als schwerbehindert und das wegen Diabetes, habe seit 1 jahr und einigen Monaten Herzrhythmusstörung ( sind aber überhaupt nicht weiter schlimm, habe eine extrem harmlose variante) und seit ca. 7 Monaten eine bekannte Epilepsie und habe bisher keine Ausbildung abschliesen können da ich aufgrund meiner Epileptischen Anfälle immer wieder flog. Und das geht seit 4 jahren so, bin jetzt 20 geworden und suche nun zum 2.mal Hilfe beim Arbeitsamt über dieses Rehateam.... aber ich sehe zur zeit extrem schwarz für die Zukunft, ehrlich gesagt. Habe extrem viele einschränkungen darf nicht schwer heben, nicht in der höhe arbeiten, kein PKW fahren oder dergleichen, nichts mit und an Chemiekalien, an Maschinen, im tiefen und so weiter.... also was bleibt da noch übrig.... wo man auch mal genommen wird alleine schon in der Ausbildung. Habe einen guten realschulabschluss, so das man sagen könnte man wird bevorzugt genommen, aber wegen der Epilepsie fühl ich mich von der Gesellschaft ausgeschlossen.
LG Jessi[/zitat]
Hallo Jessi.
tut mir sehr leid, dass Du da so schlechte Erfahrungen machen musstest. Dennoch denke ich, dass man nicht von der Gesellschaft ausgeschlossen wirst. Und wegen einem Anfall darf ein Arbeitgeber Dich nicht einfach rausschmeißen. (außer Du bist in der Probezeit) Es muss nachgewiesen sein, dass die Epilepsie Deine Arbeit soweit beeinflußt, dass Du diese nicht mehr ausüben kannst. Wo hast Du denn bisher so gearbeitet? Ich mein, dass beste wären wohl Bürotätigkeiten, evtl. als Assistenz der Geschäftsführung, des Vertriebs etc. Alles, wo Du nicht den ganzen Tag am PC sitzen musst aber auch keinerlei Tätigkeiten wie Auto fahren, chemische Sachen etc. inbegriffen sind. Assistenten haben oft sehr abwechslungsreiche Tätigkeiten, wie Telefonie, PC Arbeit, Kundenbetreuung etc. Und die Epilepsie beeinflusst diese Tätigkeiten ja nicht. Ich denke, man sollte die Fehler nicht nur in der Gesellschaft suchen, oft können die Mitmenschen einfach nicht damit umgehen. Sie müssen dies genauso lernen, wie Du es gelernt hast, auf eine gewisse Art damit umzugehen. Also, gib nicht auf, glaub an Dich! Deinen Abschluss hast Du doch auch klasse gemeistert, wie Du schreibst also klappt das weitere auch! Du musst bei Einstellung nicht angeben, dass Du Epi hast, zumindest in Branchen, in denen die Epi keine entscheidende Auswirkung auf deine Arbeit hat. Also, Zähne zusammen beißen, Kopf hoch und weiter gehts. Nur nicht aufgeben!
LG Katja [/zitat]
Ich begann im Rettungsdienst zu arbeiten und das war mir sofort klar das ich dort aufhöre da gab es für mich keine wieder rede, wie sich sicher auch jeder vorstellen kann. Aber habe von meinem Arzt ein attest bekommen das ich eine Ausbildung zur Physiotherapeutin machen kann und darf, erwähnte das dann dort als die Ausbildung begann nicht beim Vorstellungsgespräch, wurde am nächsten Tag zum Chef gerufen und das wars.... ich durfte Heim gehen mit meiner Kündigung wo der grund lautete " Da ich aus gesundheitlichen Gründen nicht geeignet bin" obwohl ich ein Attest habe. Habe dann im Einzelhandel angefangen aber nach 4 Wochen und mehreren Anfällen war ich nur noch kaputt und am Ende und andere mussten mir immer mehr helfen so das meine chefin mti mir redete und meinte ich soll erstmal alles für mich machen wegen der krankheit z.b. eben die OP die es da gbt, wo da wohl etwas entfernt werden kann am Gehirn an der stelle wo der Anfallsherd liegt. Aber genau das ist das Problem ersten habe ich angst und lehne dies ab, und dann kann da ja auch viel schief gehen und man weis bei mir nur an den Schläfen das es da los geht, aber wo genau wissen die Ärzte nicht. Also hänge ich jetzt in der Luft, kann dort nicht anfangen bis alles gut ist und Ausbildungen verloren und naja bis ich mal wieder eine habe.. wer weis wann und wo...
Also bin da leider doch sehr pessimistisch in der sache.
LG Jessi
Re: Re: ausbildung
Anna
, Thursday, 15.01.2009, 17:38 (vor 6426 Tagen) @
Anna
Hi jessi,
ja ich habe wegen der epi einen schwerbehindertenausweis und wegen der daraus resultierenden schäden (hws und knie (bin öfters mal wo gegen bzw brauf gefallen))
Gruß,anna
Re: Re: Re: Re: Re: ausbildung
Anna
, Thursday, 15.01.2009, 17:43 (vor 6426 Tagen) @
Anna
Hi jessi,
weiß genau wie du dich fühlst.habe auch einen guten abschluss (fachabi) und bekomme keine stelle.habe auch alles versucht...arbeitsamt,private vermittlung und die rehageschichte...nix.Bin selbst erst 20 und fühle mich ziemlich alleingelassen mit diesem problem.Gut bzw schade zu wissen das es anderen auch so geht.
Liebe Grüße, anna
Re: Re: Re: Re: Re: Re: ausbildung
Jessica
, Thursday, 15.01.2009, 20:00 (vor 6426 Tagen) @
Anna
[zitat=Anna]Hi jessi,
weiß genau wie du dich fühlst.habe auch einen guten abschluss (fachabi) und bekomme keine stelle.habe auch alles versucht...arbeitsamt,private vermittlung und die rehageschichte...nix.Bin selbst erst 20 und fühle mich ziemlich alleingelassen mit diesem problem.Gut bzw schade zu wissen das es anderen auch so geht.
Liebe Grüße, anna[/zitat]
Hallo Anna,
ja ist leider so, man kann doch irgendwie realistisch sagen das wir alle im stich gelassen werden mehr oder weniger.
Habe ein Termin beim Arbeitsamt bekommen nun endlich aber wer weis was da mal draus wird wegen Ausbildung oder so....
LG jessica
Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: ausbildung
Anna
, Friday, 16.01.2009, 06:50 (vor 6425 Tagen) @
Anna
Hallo Jessica,
habe am Montag ein Vorstellungsgespräch für meinen absoluten Traumberuf.Habe gerade die E-Mail mit einer Einladung bekommen.Ich hoffe so sehr das es klappt.Ansonsten muss ich gestehen, das ich ziemlich ratlos bin, wie es sonst weiter gehen soll.zumal ich auch noch einen kleinen Sohn habe, den ich eigentlich gerne irgnetwann mal selbst ernähren würde.
Ich wünsche dir bz euch allen einen schönen Tag.
Liebe liebe Grüße, Anna
PS: Drückt mir die Daumen.