Epilepsie:West-Syndrom

bibi @, Monday, 26.01.2009, 16:52 (vor 6415 Tagen)

Hallo. Mein Name ist Bibi. Vor zwei Jahren ist mein Sohn (Mai wird er drei)an Epilepsie erkrankt. Die Ärtzte waren sich alle sicher. Es ist West-Syndrom. Tja wie das Wort Syndrom schont aussagt, keine Ahnung. Nach etlichen Medikamenten Versuchen und zahlreiche Untersuchungen,sagte man: Ihren Sohn kann man Medikatös nicht einstellen. 1000000000 Schläge ins Gesicht. Es hat sehr lange gedauert, bis mir klar wurde, scheiß auf das normale Leben. Das ist jetzt für deine Familie das normale Leben. Ich muß dazu sagen, diese Art von Epilepsie verursacht, das sich der Betroffene nicht Entwickelt, oder sogar Rückentwickelt. Das ist beides bei uns eingetroffen. Äußerlich Entwickelt er sich prächtig. Sieht kern gesund aus. Auch dem Alterentsprechend top. Doch leider das Gehirn....... Wir haben bis jetzt 5 mal das kauen und schlucken neu lernen mussen. Und alles andere war nicht. Jetzt mit fast 3 Jahren setzt er sich hin. Es kann keiner sagen auf welchem Stand er ist. Auf jeden Fall unter 10 Monate. Also ein 10 monate altes Baby kann mehr und versteht/reagiert mehr als mein Sohn. Aber egal. So wie er ist ist er mein Prinz und wenn ich ehrlich bin , dass so genannte NORMAL LEBEN ist mir sowas von EGAL. Ich gehe seit dem diese Krankheit in unser Leben getreten ist mit offenen Augen durch die Welt.

Re: Epilepsie:West-Syndrom

Anton @, Monday, 26.01.2009, 19:43 (vor 6415 Tagen) @ bibi

Hallo Bibi,

ich finde gut, wie Du mit der Erkrankung Deines Sohnes umgehst. Du bist zu bewundern. Leider ist das West Syndrom nicht leicht, oft medikamentös gar nicht zu behandeln. Das ist Frust pur, ich kann dich verstehen.

Du hast es für dich akzeptiert, jetzt geht es darum, Deinem Sohn das Leben so wertvoll wie möglich zu gestalten. Mit Epilepsie kennen sich die Epilepsie-Zentren sehr gut aus. Auch in den Epilepsie-Ambulanzen, beide Stellen kannst Du im Internet finden, kannst Du hilfreichen Rat bekommen.

Denn das ist das Entscheidende beim West Syndrom. Das Krankheitsbild dafür bewegt sich von sehr schlecht behandelbar bis zur optimalen Therapie. Auch hier können dir nur helfen die Fachärzte dafür, die Epileptologen. Ich wünsche dir viel Kraft und Deinem Sohn bessere Gesundheit.

Liebe Grüße
Anton