Spätfolgen
Hallo,
ich bin ganz neu dabei, obwohl ich seit fast 40 jahren mit dem Thema Epilepsie beschäftigt bin. Als Zweijähriger hatte ich schwere Fieberkrämpfe und in deren Folge mehrere nicht diagnostizierte GM-Anfälle. Erst mit 5 wurde die Epilepsie diagnostiziert und behandelt. Ich habe Liskatin (Primidon) und später dazu auch noch Zentropil (Phenytoin) eingenommen. 16 jahre lang. Dann habe ich die Medikamentierung langsam ausschleichen lassen und bin seither, toi,toi, toi, anfallfrei.
Jedoch begannen mit dieser Entscheidung neue Leiden. Ich habe seither immer mal wieder die verschiedensten körperlichen Malaisen, von Gesichtsneuralgien, Gürtelrosen, bis hin zu Lähmungserscheinungen durchlebt. Angstattacken und depressive Phasen, die ich vorher nicht kannte, stellten sich ein. Ich habe lange Jahre nie die Verbindung zu meiner Epilepsie gezogen, bin jedoch heute davon überzeugt, dass mein Körper nach dem Ausbleiben der Medikamente auf "Entzug" war und bis heute , 18 Jahre danach noch, nach dem Schutz durch die Medikamente "schreit". Ich weiß, das hört sich sehr nach Küchenpsychologie an, aber vielleicht gibt es ja Erfahrungen mit den Spätfolgen nach einer Ausmedikamentiereung? Habt Ihr ähnliches erlebt? Oder bin ich auf dem ganz falschen Dampfer?
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- Spätfolgen -
Sturbusch,
08.02.2009, 23:01
- Re: Spätfolgen - Anke S., 09.02.2009, 12:21
- Re: Spätfolgen - Anton, 09.02.2009, 15:43
- Spätfolgen - mandy, 29.03.2009, 22:57