Re: Re: Re: medikamentenumstellung

SHADOW @, Tuesday, 10.03.2009, 00:56 (vor 6372 Tagen) @ birgit

[zitat=Birgit][zitat=Anton]Hallo Birgit,

meines Wissens nach ist eine gute Entscheidung getroffen worden. Bisher hat Dein Sohn Ergeny Saft bekommen, weil er leicher/besser einzunehmen war. Der Saft hat sofort gewirkt, der Wirkstoff ging umgehend ins Blut. So wie jede andere Tablette. Das kann den Nachteil haben, dass sehr rasche Wirkung auf einmal kommt und später nicht genug.

Jetzt hat die Neurologin das Ergenyl long verschrieben. Es ist ein retardiertes Mittel, das bedeutet, die Abgabe des Wirkstoffs ins Blut erfolgt nicht auf einmal, sondern nach und nach. Das hat auch zum Vorteil, dass man die Einnahme zeitlich um ein, zwei Stunden variieren kann.
„retard“ kommt aus dem Lateinischen und heißt soviel wie „verzögerte Abgabe“. Retard-Tabletten sind relativ teuer und werden oft aus dem Grund nicht verschrieben. Wenn die Ärztin es gemacht hat, wird es seinen Grund haben und ist zum Vorteil Deines Sohnes.

Liebe Grüße
Anton
[/zitat]Hallo Anton , danke für Deinen Rat, das hab ich super verstanden. Noch eine frage, Du hast Ergynl geschrieben, er hat aber Ofiril-long erschrieben bekommen,oder hast Du auch Ofiril gemeint . Danke . Liebe Grüße Birgit[/zitat]
Hallo Birgit
Einen Unterschied zw. beiden Arzeneimitteln gibt es da eigentlich nicht,da ich auch an GM-Anfälle leide bekam ich auch eine zeitlang Ofiril-long/Ergenyl verordnet,doch da hatte ich keine Besserung da mein Körper auf zu viele Einflüsse reagiert und ich tgl mit mehreren Anfällen pro tag zu kämpfen hatte.Mitlerweile nehme ich keppra 4x 500mg+2xValproat Chrono 500mg pro Tag.
lg SHADOW


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