Selbsthilfegruppe: wie läuft das ab

Heidi, Monday, 27.04.2009, 08:20 (vor 6324 Tagen) @ Dendrit

Hallo Heidi,

Was mir als "Laie" allerdings am allerschwersten fällt, ist die ruhige psychologische Art, die ganze Problematik glaubhaft rüberzubringen.

Was verstehst Du unter "Laie"? So sein und reden wie man ist. So sollte man auch genommen werden. Ansonsten passt die Gruppe von der Art her nicht zu Dir, weil es z.B. zu verschiedene Mentalitäten sind oder auch andere Interessen/Erwartung an eine Gruppe.

So mag sich eine Gruppe darauf "spezialisiert" haben, gemeinsam Unternehmungen zu machen - also reine Freizeit -, eine andere bietet Infos, Gespräche - organisiert aber keine Freizeitaktivitäten.

Ich hoff, ich konnte Dir ein wenig helfen. :-)

LG, Dendrit

Eine SHG besteht i.d.R. aus "Laien" und bedarf keine psychologische "Ausbildung" oder so.
hallo Dendrit,
du hast ja recht, wir sind alle Laien. Aber was ich bei einer SHG grunsätzlich vermisse, sind Ärzte die einem ab u. zu zur Seite stehen. Die einen auch regelmäßig beraten, es ist schließlich auch in deren Interesse. Aber meine traurige Feststellung ist, dass die Zusammenarbeit zwischen Arzt u. SHG überhaupt nicht wahrgenommen wird. Traurig aber wahr. Es mag ja sein, dass Ärzte keine Zeit für ihre Patienten zur Verfügung haben, aber wenn diese Gesprächszeit auf die SHGs abgewälzt wird, ist im System etwas oberfaul. Die Schere zwischen Arzt u. Patient ist inzwischen so groß, dass eine wirksame Behandlung nicht mehr möglich ist.
Wir , als ehrenamtliche zwacken jede Minute von unserer Freizeit ab, aber die armen Ärzte stöhnen, weil ihr Honorar kleiner wird. Es ist sehr traurig, aber wenn es so bleibt, werden die Selbsthilfegruppen bald gestorben sein. Ich bitte sehr um Eure Meinungen.
Heidi


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