Führerscheinentzug oder...

traumgirl198, Sunday, 05.07.2009, 20:21 (vor 6255 Tagen) @ Maya2006

hallo Maya,

ich finde das schon heftig, daß du ein Gewissen hast, aber trotzdem fahren tust
im Moment. Das passt doch garnet zusammen oder?

Das ist richtig, daß dir der Lappen nicht weggenommen werden kann solang dir nix passiert, und der Arzt nur eine Empfehlung geben kann. Allerdings ist das glaub net richtig, daß eine Versicherung zahlt wenn du selber Schuld bist!!!!!!
Und das bist du ja in dem Fall weil du net fahren solltest!

Was soll der Anwalt da machen, ihr sagen sie soll net fahren und sie zahlt auch noch haufen Geld für nix? Das kann/hat der Arzt ja schon gemacht.

Ich würde solange nicht fahren, das Beste was du machen kannst! Genauso wie du Maya!!!!!
Überleg mal du bist schwanger und fahrst in irgendjemand rein oder irgendwo rein, demjenigen passiert was bist dein Leben lang bestraft!

LG

Brigitta

Hallo,
also ich habe letztes Jahr ein halbjähriges Fahrverbot seitens der Ärzte ausgesprochen bekommen. Da ich im Vertriebsaußendienst tätig bin, ist das für mich nicht realisierbar gewesen. Also habe ich das ganze über einen Anwalt klären lassen. Ich muss dazu sagen, dass ich letztes Jahr die ersten zwei Anfälle meines Lebens hatte, mit 27. Diese sind unter widrigen Umständen, Stress, Schlafmangel und Medikamentenkonsum in übermäßigen Dosen zustande gekommen.
Auf jeden Fall ist es so, dass Dir mit einem Fahrverbot seitens eines Arztes nichts passieren kann, auch die Versicherung zahlt, wenn was passiert, da ja niemand weiß, dass Du an Epilepsie leidest. Anders ist es in dem Fall, wenn es der Führerscheinstelle gemeldet wird. Diese ist, laut meinem Anwalt, dazu berechtigt, Dir den Führerschein wegzunehmen, da es hier um das Allgemeinwohl geht. Also wenn diese Dich auffordern, den Lappen abzugeben, ist er weg.
Ein Arzt darf lediglich eine Empfehlung aussprechen. Er wird auch der Führerscheinstelle lediglich eine Empfehlung aussprechen und diese entscheidet dann.
Mittlerweile bin ich schwanger und ich muss ehrlich sagen, dass ich das Erziehungsjahr nutzen möchte, um mir einen anderen Job zu suchen. Mein Gewissen macht mir da einen Strich durch die Rechnung. Ich fahre am Tag im Schnitt 300km im Außendienst und das ist schon gefährlich, vorallem für andere. Ich würde mir das nie verzeihen, wenn jemanden etwas passiert, wenn ich einen Anfall hinterm Steuer bekomme.
Dennoch kann ich Dich verstehen. Wir wohnen auch am Popo der Welt und ich bin absolut auf das Auto und den Führerschein angewiesen, allein um mal ein Päckchen Milch oder paar Eier zu holen. Von daher... für diese kurzen Strecken kann und möchte ich auch nicht aufs Auto verzichten.

Am besten klärst Du das ganze über einen Anwalt für Verkehrsrecht ab, dann bist Du auf der sichersten Seite.

Schöne Grüße
Maya2006


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