Einstellung

Nicky1, Nörvenich, Saturday, 25.07.2009, 21:53 (vor 6235 Tagen)

Seit 1993 bin ich in einer Klink in Behandlung, und trotz sämtlicher Medikamente von Zentropil über Lyrica bis Vimpat bin ich nicht anfallsfrei. Eine OP wurde mir nicht empfohlen, weil der Herd auf beiden Gehirnhälften liegt und somit die Risiken zu groß sind. ZZt. nehme ich Lamictal, Vimpat und Zonegram, habe aber trotzdem Anfälle. Nun sagte man mir beim letzten Klinikbesuch, daß man nicht mehr weiterwisse, und neue Medikamente kommen erst im nächsten Jahr. Also bleibt mir wahrscheinlich nichts anderes als zu versuchen.LG. Nicky1

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Green, Saturday, 25.07.2009, 22:14 (vor 6235 Tagen) @ Nicky1

Hallo

nah ist doch ehrlich wenn sie zugeben sie sind an Ihre Grenzen gestossen.
Auch wenn man das nicht hören will.
Nah du könntest noch ein anderes Epilesiezentrum ausprobieren...bist du jetzt in einem in Behandlung?
Desweitern könntest du dir überlegen mit welcher Medikation habe ich mich trotz
Anfälle am wollsten gefühlt und diese Medikation dann nehmen.Wieviel Anfälle hast du den?
Ja und dann lernen damit zuleben was nicht immer einfach ist weis ich aus eigener Erfahrung.
Was dabei helfen könnte wäre eine Moseschulung www.moses-schulung.de
alles gute
Green:-)

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lucatoni, Saturday, 25.07.2009, 22:32 (vor 6235 Tagen) @ Nicky1

Hallo Nicky1,

mir geht es genauso. Alle Medis durch und nicht anfallsfrei,
sondern nur hemmende Wirkung. Ich nehme Lamictal und Orfiril.
Soeben habe ich vimpat abgesetzt, zu starke NW (starke Konzentration-
Gedächtnisstörungen). Versuche damit zu leben, die Krankheit zu akzeptieren
(dies fällt mir auch sehr schwer könnte nur noch schreien vor Glück...!).
Ich war auf einem Seminar auf der Burg Bad Liebenzell und habe mich mit
anderen Epis getroffen. Meinungsaustausch mit anderen Epis hilft, sie
können einen besser verstehen. ;-)

Mach's gut,
lucatoni

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Wolfi, Wernigerode, Sunday, 26.07.2009, 22:34 (vor 6234 Tagen) @ Nicky1

Hi Nicky,
da bist du wahrscheinlich nicht der einzigste. Wenn die Ärzte schon an ihre Grenzen gestossen sind, musst du wahrscheinlich versuchen damit zu leben. Ist zwar hart, aber es bleibt dir nichts anderes übrig.
Bist du seit 1993 in einer "normalen" Klinik oder in einer Epileptologie in Behandlung? Falls du in einer Epileptologie in Behandlung bist, könntest du zum Beispiel in eine andere Epileptologie wechseln. In Deutschland gibts mehrere solcher Kliniken.

Habe seit ein paar Jahren auch Probleme(mit der Einstellung) und habe in letzter Zeit immer wieder Auren und zwei Anfälle gehabt. Auch die neuen zusätzlichen Medikamente(Lyrika) habe bisher keine Wirkung gezeigt. Muss auch erstmal schauen wie es weiter geht.

Aber du lass den Kopf nicht hängen, versuche soweit wie möglich damit zu leben!


Wolfi

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Nicky1, Nörvenich, Monday, 27.07.2009, 14:54 (vor 6233 Tagen) @ Wolfi

Hallo, ich danke für die Antworten, ich bin in einer Uniklinik für Epileptologie in Behandlung. Z.Zt. habe ich 2-3 Anfälle im Monat und Absencen,da ich alle Medikamente aber schon erfolglos versucht habe,
kann ich mir nicht vorstellen, daß ein Klinikwechsel angebracht ist.
Da werde ich wirklich mit leben müssen, bis im nächsten Jahr ein neues
Mittel auf den Markt kommt. Gestern habe ich erst eine Zonegram erhöht,
aber die machen sehr müde. Keine Wirkung ohne Nebenwirkung !
Liebe Grüße nicky1