Epilepsie Medikamente gegen Parkinson?

Epi, Tuesday, 25.08.2009, 06:46 (vor 6204 Tagen)

Hallo liebe Leser!
Ich mache es kurz.
Ich bin über 50, habe seit meinem 18. Lebensjahr Epilepsie, sowie seit 1995 Parkinson.
Mittlerweile habe ich 100.000 Tabletten geschluckt (das sind circa 50 Kilo)!

Wer hat Erfahrungen mit Zonegran?

Wie ist es möglich,das bei der Einnahme von Zonegran meine Parkinsonmedikamente leicht abgesetzt werden können?

Kann es sein dass das Medikament auch bei Parkinson hilft?

Wenn ich manchen Beipackzettel lese habe ich eher die Befürchtung, das Parkinson und Epilepsiemedikamente gegeneinander wirken.

Gruß EPI

Epilepsie Medikamente gegen Parkinson?

Gabo, Friday, 28.08.2009, 21:29 (vor 6201 Tagen) @ Epi

Hallo,
es gibt sogenannte Wechselwirkungen bei Medikamenten. D.h. dass das Einnahmen eines Medikamentes ein anderes einzunehmendes Medikament in der Wirkung verstärkt oder verringert oder gar ganz ausser Kraft setzt. So kann z.b.ein Epi-Medikament die Wirksamkeit der Pille so beeinflussen, dass die Schwangerschaftsverhütung im schlimmsten Fall nicht mehr gewährleistet ist. Oder die Wirksamkeit von Antidepressiva wird durch Antiepileptika verstärkt. In der Regel steht dies unter "Wechselwirkung" im Beipackzettel und deinem behandelnden Arzt solltes du natürlich mitteilen wenn du andere Medis nimmst.
Über die bisher eingenommenen Mengen sollte man besten gar nicht nachdenken und wenn sollte man bedenken, dass diese Medis möglicherweise schon schlimmeres verhindert haben.

Viele Grüße
Gabi

Epilepsie Medikamente gegen Parkinson?

Corinna Rohde, Monday, 07.09.2009, 23:03 (vor 6190 Tagen) @ Gabo

Hallo Epi,
es gibt ja durchaus AE die unterschiedlichen Erkranken eingesetzt werden. Bekannt auch in der Schmerztherapie. Da würde ich einfach mal deinen Neurologen fragen, welchen positiven Einfluss die AE auf Parkinson haben. Auszuschließen ist das auf keinen Fall.:-)

Gruß
Corinna

Epilepsie Medikamente gegen Parkinson?

fredlowsky, Wien, Tuesday, 15.09.2009, 20:26 (vor 6183 Tagen) @ Epi

Hallo Epi,
ich würde dir dringend empfehlen den Neurologen (es kann auch ein neuer sein) aufzusuchen damit er deine Medikamentenmixtur über Computer auf ihre Verträglichkeit untereinander ansieht,denn mitunter sollten man deine durch andere ersetzen,denn es gibt bei den Nebenwirkungen oft eine größere Aufzählung sodass es etwas Mühe bedeutet die richtige Kombination zu finden. Bei mir waren 50! Jahre schlechte Medikamente im Einsatz und erst seit 2 Jahren habe ich eine neue Neurologin die sich die Mühe genommen hat die Medikamentenpalette auf ihre gegenseitige Verträglichkeit zu überprüfen. Dabei wurden 3 Medikamte ausgemustert und durch andere ersetzt, nach einiger Gewöhnungszeit (14 Tage) waren die Anfälle um Wochen später als dies früher der Fall war. Hätte ich diese Beratung schon vor Jahren bekommen dann hätte ich mir viel ersparen können und daher versuche es mitunter bei einem neuen Arzt und erwähne nicht dass du bei einem in Behandlung stehst,denn dann Nimmt sich der Arzt durch die Anamnäse der Sache genauest an und wendet dafür mehr Zeit auf als dies sonst der Fall ist. Ich wünsche dir dabei gutes Gelingen (es ist es Wert) und
grüß als Fredlowsky