Epilepsie - Ich kann heute anfallsfrei leben!
Es ist erschreckend zu lesen, was Menschen zu tun gewillt sind um anfallsfrei zu werden, indem sie zum Beispiel Hilfe durch den Konsum von Drogen suchen. Doch noch erschreckender ist es, was sie nicht zu tun gewillt sind!
Als ich vor vielen Jahren herausfand, dass meine Grand-Mals immer im Zusammenhang mit dem Verzehr bestimmter Lebensmittel oder von Lebensmittelzusätzen auftraten, habe ich die Konsequenz daraus gezogen und meine Ernährung umgestellt. Die Anfallshäufigkeit reduzierte sich mehr und mehr, bis dass ich heute bei einer geringen Dosis eines Antiepileptikums ein Leben ohne Grand-Mals führen kann.
Ich leitete damals eine Selbsthilfegruppe und bin auch mit anderen Gruppen in Kontakt getreten, doch stieß ich immer wieder auf Ablehnung, wenn ich meine Diät vorstellte. Meine Diät sieht zum Beispiel ein radikal alkoholfreies Leben vor, sodass auch auf einige Lebensmittel, zum Beispiel auf Kefir, der sehr geringe Mengen Alkohol beinhaltet, verzichtet werden muß.
Meine Erfahrungen gingen jedoch in die Richtung, dass auf das Glas Bier oder Wein am Abend lieber nicht verzichtet wird, dafür sogar ein Grand-Mal mehr in Kauf genommen wird oder lieber eine Erhöhung der Antiepileptika mit allen ihren Nebenwirkungen.
Medizin muß bitter sein! Epilepsie war mir eine bittere Medizin, bitter genug um einige Ernährungseinschränkungen in Kauf zu nehmen um dafür ein anfallfreies Leben führen zu können.
Meine schlimmste Erfahrung machte ich mit einem Epileptologen, den ich in meine Gruppe eingeladen hatte. Er bestätigte die allgemeine, meine Diät ablehnende Tendenz indem er sagte, dass ab und zu ein Glas Bier oder Wein überhaupt keinen Einfluss auf die Epilepsie nimmt.
Ein Glas Bier oder Wein bedeutet bei mir jedoch kurze Zeit später den sicheren Grand Mal. Sind Epileptologen wirklich erfolgreiche Fachleute auf ihrem Gebiet? Haben sie es bisher geschafft, ein sicheres Mittel gegen Epilepsie zu entwickeln?
Es gibt teure Mittel, die meist nur demjenigen helfen, der sie verkauft. Meine Diät fordert Aufmerksamkeit beim Einkauf der Lebensmittel und bei deren Zubereitung. Doch Medizin muß bitter sein, sonst hilft sie nicht. Wahrscheinlich ist meine Medizin nicht bitter, will heißen kostenintensiv genug.
Ich bleibe jedenfalls bei meiner Diät, auch wenn sie von der „Fachwelt“ belächelt wird...
Ich bin nicht mehr dazu bereit, meine Diät öffentlich vorzustellen. Sollte jedoch jemand daran interessiert sein, kann er sich über folgende e-mailadresse bei mir melden:
logedui@yahoo.de