Medikamente abgesetzt aufgrund geringerer Anfallsquote
Ich bekam in der Kindheit, glaub mit 7, meinen ersten Anfall, meine Schwester dachte zuerst, ich kasperl rum, bis sie es mit der Angst zu tun bekam und unseren Ellis bescheidgab. Dann natürlich gleich zum Arzt, der mir Zentropil verschrieb, es ist mir noch im Gedächtnis, als wär es gestern gewesen, ich sass eines Morgens zitternd mit der Kabatasse am Tisch und konnte einfach meine Hand nicht mehr ruhig halten. Ab zum Arzt, auf Ergenyl eingestellt worden. Ich weiß nicht mehr, in welchen Abständen ich Anfälle hatte, aber ich vergass immer öfters mal die Medikamente und hatte das Gefühl, dadurch weniger Anfälle zu haben, habe dann einfach gar nicht mehr das Medikament genommen, wussten weder meine Ellis, noch der Arzt, nur ich (da war ich vielleicht 14, oder 15-heute bin ich fast 40) und siehe da, die Zeitabstände wurden immer größer, daß ich Anfälle bekam. Ich war und bin in meinem Fall auch heute noch der Meinung, ich vergifte meinen Körper nicht tagtäglich mit Medis, wenn die Zeitabstände immer größer werden, zuerst ein Anfall im Jahr, dann einer in zwei Jahren, und immer größere Abstände - verschiedene Ärzte stimmten mir auch zu, daß es nicht richtig wäre, in meinem Fall dauerhaft Medis zu nehmen. Ich habe mir nie wirklich aufgeschrieben, wann ich die Anfälle hatte, aber mein letzter war 2005/06 - mein Rezept für mich lautet: Genügend Schlaf - nicht zuviel Stress - und vor allem kein Disco- und Flackerlicht-auch oft gefährlich im Fernseher, da kneif ich immer gleich automatisch die Augen zu. Geht es jemanden von Euch auch so wie mir? Mein damaliger Arzt in der Kindheit sagte, Jugendepilepsie-ist mit 18 Jahren weg-ich war 18 und er sagte: ach nö, haste dein Leben lang, also, da war das Vertrauen in diese Ärzte bei mir ganz weg. Kann denn Epilepsie komplett weggehen, meine, auch ohne OP? Meine Anfälle waren früher richtig heftig, danach Halsweh und Durst ohne Ende, nen Kopf, als wär ich gegen nen Laster geknallt und meistens blutige Lippen sowie Gedächtnis- und Harnverlust-im Laufe der Zeit sind die Beschwerden nach den Anfällen immer schwächer geworden. Kommt aber nun bitte nicht auf die Idee, eure Medis einfach abzusetzen, um zu schauen, obs dann weniger Anfälle sind, ich spreche hier nur für mich, wie es bei mir war
Eure Elea Jo 
Medikamente abgesetzt aufgrund geringerer Anfallsquote
hallo elea,
seit meinem 6.lebensjahr leide ich auch unter dieser krankheit habe auch schon in den jungen jahren zentropil genommen, habe auch schon ergenyl mit lamotrigin genommen, (habe dann das zittern mit den füssen angefangen) aber so ganz mit den anfällen hat es bis heute (66) noch nicht aufgehört, nun nehme ich seit 2 monaten andere tabletten und es geht mir bis heute (toi,toi) gut.
so ganz mit den tabletten werde ich nicht aufhören, denn das ist mir zu RISKANT
gruss
sina
Medikamente abgesetzt aufgrund geringerer Anfallsquote
Hiho, Sina065
bei jedem ist die Epilepsie anders, sag dir ehrlich, wenn ich heute auf Medis eingestellt wär, würd ich heute wahrscheinlich auch nicht einfach absetzen so wie damals, klar, ist eine riskante Geschichte, ich tats in meinem jugendlichen Leichtsinn und bin, natürlich nur für meinen Fall gesprochen, froh, daß ich das gemacht habe, weil es in meinem Fall das richtige war, das heißt nicht, daß das jetzt jemand nachahmen soll, im Gegenteil, wollte nur sagen, wie es bei mir war und ob es vielleicht noch jemanden gibt, bei dem es auch so war, da ich nicht glaube, daß ich der Supersondereinzelfall bin ;)
Es gibt auch Epilepsieverlauf, daß man dann gar keine Anfälle mehr hat, oder?
Einmal Epilepsie - immer Epilepsie?
Liebe Grüßlis-Elea Jo
Medikamente abgesetzt aufgrund geringerer Anfallsquote
Hier ist ein Link zu meiner genauen Epilepsie Geschichte.
Also seit dieser Kopfverletzung sagt das EEG "erhöhte Krampfbereitschaft"
aber erst genau 12 Jahre danach der erste Anfall! (bis hier ohne Medi)
Jetzt wurde ich mit espa-Trigin behandelt um die Anfallshäufigkeit zu Minimieren: nach 2 Jahren bekam ich den 2 Anfall.
Dosiserhöhung: 1 Jahr später Anfall usw.
Was für einen Sinn haben die Medikamente wenn sie nicht helfen?
Mein Arzt sagt, ohne Medi könnte es ja zu mehr anfällen kommen.
Es müsste nur die richtige Dosis ereicht werden!
???wie lange soll das denn dauern?
Ich mach mir viel mehr sorgen um meine inneren Organe (Leber, Niere) als was ich Angst habe vor dem nächsten Anfall!
Ist alles so richtig depri.
Medikamente abgesetzt aufgrund geringerer Anfallsquote
Hallo Nico,
mit Depri kenn ich mich aus, ja man kann sagen da bin ich zur Zei Expertin.
Ich nehme seit meinem 15. Lebensjahr Medikamente erst Orfiril und seit heuer Lamotrigin 150-150. Hatte jetzt seit Juli 3 Anfälle. Mit dem Orfiril war ich 3 Jahre Anfallsfrei und die Anfälle davor hab ich schon selbst provoziert. Bin jetzt auch ständig am Aufdosieren und warte noch immer auf meine "richtige" Einstellung. Aber wie lang dauert das denn noch?
Ich probier ja schon das ganze Jahr. Warum werd ich nicht einfach wieder auf mein altes Mittel eingestellt? Ich muss halt meiner Ärztin vertrauen. Aber das fällt mir momentan ganz schön schwer. Ich warte halt bis das der nächste Anfall kommt.Echt frustrierend. Ich kann mit dir mitfühlen.
MFG Petra